Ticiano De la Costa: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1982
 
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Aktuelle Version vom 3. September 2024, 23:23 Uhr

Ticiano de la Costa
Spielerinformationen
Voller Name Ticiano Román Arrâs De la Costa
Geburtstag 09.09.1951
Geburtsort Vierna
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
–1969 AC Vierna
Vereine als Aktiver
1969–1972 AC Vierna
1972-1973 FC Resales
1973-1976 Ligre North Sp.
1976–1982 Tulisium
1982–1985 FC Bosa
Nationalmannschaft
1975–1983 Sagradien 59
Vereine als Trainer
1986–1989 FC Bosa (Assistenztrainer)
1989–9/90 FC Bosa
1991–1994 Mesarque SC
1994–9/96 Tulisium
1/02–2002 FC Bosa (interim)
3/08–2008 CA Semestín (interim)
5/09–2009 Cuentra Fútbol (interim)

Ticiano Román Arrâs De la Costa (*1951 in Vierna) ist ein sagradischer Fußballspieler, Fußballtrainer und Manager. Aufgrund seiner Härte, Willensstärke und Autorität auch "General" genannt, gehörte De la Costa als Spieler in den 1970er Jahren zu den besten Mittelfeldspielern Sagradiens und wurde mit der Sagradischen Fußballnationalmannschaft bei der EM-Endrunde 1976 Fußball-Europameister. Außerdem gewann er als Spieler zweimal den Europapokal der Landesmeister (mit Tulisium) und einmal den Pokalsiegerwettbewerb (mit Bosa).

Als Trainer feierte er seine größten Erfolge mit Bosa, das er 1990 zum Finalerfolg in der Copa Sagradia führte, Mesarque SC, mit dem er 1994 das Finale des UEFA-Pokals erreichte, sowie mit Tulisium, mit dem er 1995 die sagradische Meisterschaft gewann. Anschließend war er erfolgreich als Technischer Direktor für den sagradischen Fußballverband sowie für CA Semestín und Cuentra Fútbol tätig.

Karriere als Spieler[bearbeiten]

Vereinskarriere[bearbeiten]

Der gebürtige Sagontiner Ticiano De la Costa begann seine Karriere bei seinem Heimatverein AC Vierna, für den er sein Profidebüt mit 19 Jahren in der Segôna Liga gab. Mit 21 Jahren wechselte De la Costa 1972 in die Premera Liga zum FC Resales, ehe er 1973 zu Ligre North Sportivo wechelte. In seiner Zeit in Ligre North wuchs De la Costa zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga heran und wurde Nationalspieler.

1976 schließlich wechselte De la Costa nach Tulis zum sagradischen Rekordmeister Tulisium, wo er in den folgenden Jahren zusammen mit Francis Joann Decou, Joán Restruça und Carles Notero eine der kreativstärksten und erfolgreichsten Mittelfeldabteilungen Europas bildete. Als defensivstarker Mittelfeldspieler und fleißiger Arbeiter übernahm De la Costa gewöhnlich die defensive Absicherung, sorgte aber auch mit gefährlichen Weitschüssen für Torgefahr. Mit Tulisium konnte De la Costa seine größten Erfolge als Spieler feiern, darunter drei sagradische Meisterschaften infolge sowie den Sieg in der Copa Sagradia 1978. In den Jahren 1979 und 1980 erreichte De la Costa mit Tulisium zweimal infolge das Europapokalfinale der Landesmeister und ging jeweils als Sieger vom Platz. Damit prägte er wesentlich die bis dahin erfolgreichsten Jahre der Klubgeschichte.

Nachdem prägende Spieler wie Carles Notero, Francis Decou und Joán Restruça Tulisium im Sommer 1980 verlassen hatten, übernahm De la Costa die Führungsrolle im Team und trug entscheidend zum Pokalsieg 1982 bei. Nach diesem Erfolg nahm er Abschied von der Blu i Verde und schloss sich dem Erzrivalen FC Bosa an, wo er zu den absoluten Führungsspielern gehörte. Mit Bosa gewann er 1984 erneut die Copa Sagradia und im Folgejahr den Europapokal der Pokalsieger. Nach der Saison 1984/85 erklärte De la Costa schließlich seinen Rücktritt vom aktiven Fußball und schlug eine Karriere als Trainer ein.

Nationalmannschaftskarriere[bearbeiten]

Als früherer Spieler der U-23-Auswahl seines Landes gab De la Costa im Jahr 1975 unter Trainer Manuel Escarret sein Debüt für die Sagradische A-Nationalmannschaft. Überraschend konnte er sich in der Kampagne zur Fußball-Europameisterschaft 1976 als Stammspieler im Mittelfeld des Teams durchsetzen und gehörte in der Finalrunde des Turniers in Mikolinien zu den Leistungsträgern der Mannschaft, die mit ihren Starspielern Carles Notero und Luis Etxeberría schließlich erstmals in der Geschichte des Verbands den Europameistertitel gewann.

Auch bei den folgenden großen Turnieren, der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 und der EURO 1980, gehörte De la Costa zum Stamm des sagradischen Teams und erreichte jeweils das Halbfinale. Nach dem Rücktritt Noteros aus der "Azûr" wurde De la Costa in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1982 zum Spielführer der Nationalmannschaft bestimmt und führte das Team anschließend zur Endrunde in Spanien. Nachdem Sagradien in der Qualifikation zur EURO 1984 gescheitert war, erklärte De la Costa 1983 seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Bis dahin hatte er 59 Spiele für die "Azûr" bestritten.

Erfolge als Spieler[bearbeiten]

Mit Tulisium[bearbeiten]
Mit Bosa[bearbeiten]
Mit dem Nationalteam[bearbeiten]
Persönliche Auszeichnungen[bearbeiten]

Karriere als Trainer und Funktionär[bearbeiten]

Beginn der Trainerkarriere[bearbeiten]

Seinen ersten Job als Trainer trat De la Costa zu Beginn der Spielzeit 1986/1987 bei seinem früheren Klub FC Bosa an, wo er Assistenztrainer des Dänen Ole-Erik Simonsen wurde. Das Trainergespann Simonsen-De la Costa konnte 1987 die sagradische Meisterschaft gewinnen, 1988 wurde Bosa Vizemeister. Nachdem Simonsen den Verein zum Ende der Spielzeit 1988/1989 verlassen hatte, wurde sein bisheriger Assistent als neuer Cheftrainer des Teams vorgestellt. Unter De la Costa konnte das Team den Liga-Erfolg nicht wiederholen, gewann in der Saison 1989/90 aber die Copa Sagradia. Nach einem schwachen Start in die Saison 1990/91 trennten sich Verein und Trainer im September 1990 schließlich in beiderseitigem Einvernehmen.

Durchbruch mit Mesarque[bearbeiten]

Zu Beginn der Saison 1991/1992 wurde De la Costa als neuer Trainer des Mesarque Sport Club vorgestellt. Mit den Bordezern konnte sich der "General" schließlich als Toptrainer etablieren und die "Cavalieres" dreimal infolge in den UEFA-Cup führen. Höhepunkt dieser Zeit war das Erreichen des UEFA-Pokal-Finales im Jahr 1994, das die Mannschaft jedoch gegen Inter Mailand verlor.

Erfolgsjahre in Tulis[bearbeiten]

Zu Beginn der Saison 1994/95 kehrte De la Costa als neuer Cheftrainer zu Tulisium zurück, wo er auch als Spieler seine größten Erfolge gefeiert hatte. Hier baute er ein internationales Spitzenteam um die Stars Paulo Sabatier und Diego Juván auf, das bereits im ersten Jahr die sagradische Meisterschaft. In der Folgesaison aber musste Tulisium eine Negativserie verschmerzen und konnte nur den vierten Platz in der Liga sichern. Nach Differenzen mit der Vereinsführung wurde De la Costa schließlich im September 1996 entlassen und durch Ernesto Juan Lombardi ersetzt.

Funktionär beim FSF und kurzzeitige Rückkehr nach Bosa[bearbeiten]

Nach der Entlassung in Tulis und einer Auszeit nahm De la Costa keines der Angebote als Trainer an und wurde stattdessen 1998 zum Technischen Direktor des sagradischen Fußballverbands FSF berufen. Als solcher oblag ihm vor allem die Aufgabe, für eine einheitliche Ausbildung in den Jugendmannschaften zu sorgen und diese mit dem A-Team zu koordinieren. Nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Francisco Nélez Clemente infolge der schwachen EURO 2004 galt De la Costa selbst als möglicher Nachfolger, verzichtete aber zugunsten von Eduardo Verrano.

Seine Tätigkeit beim Verband unterbrach De la Costa in der Saison 2001/2002 für wenige Monate, um als Cheftrainer noch einmal den FC Bosa zu betreuen. Zum Ende der Saison kehrte er jedoch zum Verband zurück, nachdem seine Position dort vakant geblieben war. Die Tätigkeit als Technischer Direktor des FSF endete schließlich im Dezember 2004, nachdem De la Costa von einer Ausstiegsklausel im Vertrag gebraucht gemacht hatte, die es ihm erlaubte, gegen Zahlung einer fixen Ablösesumme zu einem Verein zu wechseln.

Manager bei CA Semestín[bearbeiten]

Zum 1. Dezember 2004 begann De la Costa schließlich seine Tätigkeit als Sportdirektor des sagradischen Erstligisten CA Semestín, wo er dafür verantwortlich zeichnete, das millionenschwere Team des russischen Klubbesitzers Maxim Fjedorow zu einer erfolgreichen Mannschaft zu formen. Zum Ende der Saison 2004/2005 entließ De la Costa Trainer Manuel Arrosa und verpflichtete den früheren Meistertrainer António Arías. Zudem investierte der Klub Millionen in international erfahrene Neuzugänge wie Michele Tossardi, Lucien Moussa und Jakub Feska.

Zur Saison 2006/2007 ersetzte De la Costa Trainer Arías und verpflichtete an seiner Stelle mit Joán Restávio den Erfolgstrainer der vergangenen Jahre. Obwohl die Arbeit mit dem Trainer nicht immer reibungsfrei verlief, konnten die "Albazûres" in der Saison 2006/2007 das Ziel erreichen und erstmals überhaupt in der Vereinsgeschichte die sagradische Meisterschaft gewinnen. Nachdem die Mannschaft in der Saison 2007/2008 weit davon entfernt war, diesen Erfolg zu wiederholen, entließ der Klub Trainer Restávio im März, sodass De la Costa bis Saisonende selbst in Personalunion das Traineramt übernahm. Nachdem es aber auch zwischen dem Trainer/Manager De la Costa und der Klubführung zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war, erklärte De la Costa zum Saisonende seinen Rücktritt von allen Ämtern bei CA.

Manager in Cuentra[bearbeiten]

Völlig überraschend wurde De la Costa Anfang der Saison 2008/2009 als neuer Generalmanager des sagradischen Zweitligisten Cuentra Fútbol AS vorgestellt. Als solcher zeichnete De la Costa hauptverantwortlich für den gesamten sportlichen Bereich inklusive Jugendausbildung, Spielerkäufe und Teamzusammenstellung. Wenig später wurde bekannt, dass De la Costa neben einem Investorenkonsortium auch Mitanteilseigner des Klubs aus Südsagradien wurde, den er binnen drei Jahren in die Erste Liga führen sollte.

In Cuentra baute De la Costa zusammen mit Trainer Luis Gracia ein ambitioniertes Team auf, das in der Saison 2009/2010 schließlich den Aufstieg in die Premera Liga feiern und sich in der Saison 2010/2011 vorerst dort etablieren konnte.

Zum Ende der Saison 2011/2012 schied De la Costa aus dem operativen Management des Vereins aus. Er blieb aber Aktionär und Mitglied des Aufsichtsrats und kündigte an, vorerst keinen Job bei einem anderen Verein antreten zu wollen.

Erfolge als Trainer[bearbeiten]

Mit Bosa[bearbeiten]
Mit Mesarque[bearbeiten]
  • UEFA-Pokal-Finalist 1994
Mit Tulisium[bearbeiten]
Mit Cuentra[bearbeiten]

Stationen als Manager[bearbeiten]