Marijol Catalán: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18:27, 9. Jul 2024
Marijol Catalán (*1978 als María Yolanda Catalán Ferrandiz in Ostino) ist eine sagradische Politikerin des rechtsgerichteten Partíu Social Popular. Sie ist seit 2009 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer und seit Oktober 2015 Sprecherin der PSP-Fraktion. Seit Dezember 2015 bekleidet sie zudem das Amt der Parteivorsitzenden. Zuvor war sie Generalsekretärin ihrer Partei.
Als Partei- und Fraktionsvorsitzende trat Marijol Catalán das Erbe von Joán De la Pênia als Parteiführerin des rechtspopulistischen PSP an. Mit ihr als Spitzenkandidatin erreichte die Partei bei der Parlamentswahl 2017 mit 16,4 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis in der Parteigeschichte. Bei der vorgezogenen Neuwahl 2019 fiel die Partei auf 9,8 Prozent zurück, konnte vier Jahre später aber ein neues Rekordergebnis von 18 Prozent der Stimmen erzielen.
Inhaltsverzeichnis
Einstieg in die Politik
Die aus Ostino stammende Marjol Catalán studierte Wirtschafrecht in Noyar und trat als Studentin in die rechtspopulistische PSP ein. Sie engagierte sich im lokalen Verband der Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés und wurde nach dem Studium Mitarbeiterin der PSP-Fraktion im Regionalrat von Sarmay. Im Jahr 2004 wurde Catalán erstmals in den Stadtrat von Noyar gewählt und 2008 in diesem Amt bestätigt. Nach der Wahl übernahm sie die Führung der PSP-Fraktion im Stadtrat und wenig später den Vorsitz des Stadtverbands.
Aufstieg zur Parteiführerin
Ihren Einstieg in die nationale Politik vollzog Catalán im Jahr 2009 mit ihrer Wahl in die sagradische Abgeordnetenkammer. Sie blieb aber parallel in der Kommunalpolitik engagiert. Bei der Kommunalwahl 2012 war sie Bürgermeisterkandidatin der PSP in Noyar und wurde danach Mitglied der Stadtregierung.
Nach Verlusten der PSP bei der Parlamentswahl 2013 wurde Catalán von der Parteivorsitzenden Eleonora Sarabal als neue Generalsekretärin der PSP vorgeschlagen. Unter ihrer Regie feierte die Partei bei der Europawahl 2014 ein Comeback und erzielte landesweit 15,8 Prozent der Stimmen. Im Folgejahr koordinierte Catalán die Kampagne von Eleonora Sarabal bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015, bei der die PSP-Kandidatin einen Achtungserfolg erzielte und nur knapp die Stichwahl verpasste.
Nachdem der langjährige Parteichef Joán de la Pênia seinen Rückzug aus der Parteiführung angekündigt hatte, wurde Catalán im Oktober 2015 zu dessen Nachfolgerin im Amt des Fraktionssprechers der PSP in der Abgeordnetenkammer gewählt. Im Dezember des selben Jahres folgte sie zudem Eleonora Sarabal im Parteivorsitz der Volkssozialen nach. Catalán vereinte damit die beiden wichtigsten Ämter in der Partei in ihrer Hand und stieg damit de facto zur neuen Parteiführerin der PSP auf. Auf ihren Vorschlag hin wurde Joán de la Pênia ins neugeschaffene Amt eines Ehrenpräsidenten der Partei gewählt.
Wahlerfolge 2016/2017 und Mitte-Rechts-Kooperation
Unter Cataláns Führung konnte die PSP einige Erfolge feiern. Bei den Regionalwahlen 2016 in Sesín, Ceundâlia und Tescano-Valoní legte die Partei deutlich zu und wurde in Ceundâlia erstmals stärkste Kraft vor Volkspartei und Sozialisten. Auch bei den Regionalwahlen im Januar 2017 feierten die Rechtspopulisten unter Cataláns Führung Erfolge und übersprangen sowohl in Lojandía als auch in Bordez jeweils die 20-Prozent-Marke. Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer im November 2017 konnte sich die PSP gegenüber 2013 deutlich verbessern, verdoppelte nahezu ihre Stimmenanteil und kam mit 15,6 Prozent der Stimmen und 82 Sitzen in der Kammer auf ein Rekordergebnis in der Parteigeschichte.
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl 2017 bot Catalán der konservativen PPC und den Liberalen eine gemeinsame Regierungskoalition an, die aber von den Liberalen abgelehnt wurde. Auch die Möglichkeit einer PPC/PSP-Minderheitsregierung wurde erwogen, fand aber keine Unterstützung unter den bürgerlichen Parteien der Mitte. Nach längeren Gesprächen mit der PPC unter Manuel Ramœs Iliega kündigte Catalán an, in der Opposition zu bleiben, gegenüber der Minderheitsregierung von Manuel Ramœs Iliega aber eine "kritisch-konstruktive Haltung" einnehmen zu wollen.
Mandate
- 2004-2015: Mitglied des Stadtrats von Noyar
- seit 2009: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Öffentliche Ämter
- 2012-2014: Beigeordnete Stadträtin von Noyar
- seit 2024: Vizepräsidentin des Ministerrats im Kabinett Bertou
