Francisco Chamot: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Januar 1985 wurde Chamot Trainer beim [[FC Nanthés]] in [[Micolinien]], mit dem er 1986 seinen zweiten Meistertitel in der [[Lega National]] feiern konnte. Nach der wenige erfolgreichen Saison 1986/1987 trat er von diesem Amt zurück. Nach einem kurzen Comeback beim FC Barcelona ind er Saison 1987/1988, das er mit dem erneuten Triumph in der Copa del Rey krönen konnte, kehrte Chamot dem Trainergeschäft vorerst den Rücken und übernahm im Januar 1989 das Amt des Sportdirektors beim sagradischen Erstligisten [[FC Resales]], wo er aber zum Ende der Saison 1990/1991 noch einmal als Interimstrainer einsprang, ehe er in der Saison 1991/1992 noch einmal auf den Cheftrainersessel zurückkehrte. Bei [[Ligre North Sportivo]] blieben die Erfolge aber aus, sodass er nach nur einem halben Jahr im Januar 1992 sein Engagement auf der Trainerbank beendete.  
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Im Januar 1985 wurde Chamot Trainer beim [[FC Nanthés]] in [[Mikolinien]], mit dem er 1986 seinen zweiten Meistertitel in der [[Lega National]] feiern konnte. Nach der wenige erfolgreichen Saison 1986/1987 trat er von diesem Amt zurück. Nach einem kurzen Comeback beim FC Barcelona ind er Saison 1987/1988, das er mit dem erneuten Triumph in der Copa del Rey krönen konnte, kehrte Chamot dem Trainergeschäft vorerst den Rücken und übernahm im Januar 1989 das Amt des Sportdirektors beim sagradischen Erstligisten [[FC Resales]], wo er aber zum Ende der Saison 1990/1991 noch einmal als Interimstrainer einsprang, ehe er in der Saison 1991/1992 noch einmal auf den Cheftrainersessel zurückkehrte. Bei [[Ligre North Sportivo]] blieben die Erfolge aber aus, sodass er nach nur einem halben Jahr im Januar 1992 sein Engagement auf der Trainerbank beendete.  
  
In der Saison 1993/1994 kehrte Chamot noch einmal als Trainer zum [[FC Nanthés]] zurück und ging danach in den Ruhestand, blieb aber als TV-Experte im sagradischen Fernsehen präsent. In der Saison 1998/1999 gab Chamot noch einmal ein letztes Comeback als Trainer des [[Mesarque SC]], den er in der Rückrunde vorm Abstieg bewahrte, ehe er nach der Saison zu seinem Fernsehjob zurückkehrte.  
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In der Saison 1993/1994 kehrte Chamot noch einmal als Trainer zum [[FC Nanthés]] zurück und ging danach in den Ruhestand, blieb aber als TV-Experte im sagradischen Fernsehen präsent. In der Saison 1998/1999 gab Chamot noch einmal ein letztes Comeback als Trainer des [[Mesarque SC]], den er in der Rückrunde vorm Abstieg bewahrte, ehe er nach der Saison zu seinem Fernsehjob zurückkehrte.
  
 
==== Stationen als Trainer ====
 
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Aktuelle Version vom 15. Oktober 2023, 09:53 Uhr

Francisco Chamot
Spielerinformationen
Voller Name Francisco Manuel Chamot Peralta
Geburtstag 15.05.1928
Geburtsort Nonthí
Position
Vereine als Trainer
1961–1962 CS Cabrera
1962–1963 AC Marcón (Spielertrainer)
1963–1968 Lesnário FC (Assistenztr.)
1968–1969 FC Biniar
9/69–1970 Lesnário FC
1970–1973 FC Semesta
10/73–1975 Racing Servette
1975–1979 Tulisium
1979–4/81 FC Barcelona
8/82–1984 Tulisium
1/85–5/87 Nanthés FC
11/87–1988 FC Barcelona
1/91–1991 FC Resales (Interimstrainer)
1991–1/92 Ligre North Sp.
1993–1994 Nanthés FC
12/98–1999 Mesarque SC

Francisco Manuel Chamot Peralta (*1928 in Biniar) ist ein früherer sagradischer Fußballtrainer, der in Sagradien, Mikolinien und Spanien Erfolge feiern konnte. Mit sechs sagradischen Meisterschaften sowie zwei Pokalsiegen mit dem FC Semesta und Tulisium, zwei mikolinischen Meisterschaften mit Racing Servette und dem FC Nanthés sowie zwei spanischen Pokaltriumphen mit dem FC Barcelona ist Chamot einer der erfolgreichsten Klubtrainer Europas. Höhepunkt seiner Karriere war der Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister mit Tulisium im Jahr 1979.

Aufstieg zum Spitzentrainer in Biniar[bearbeiten]

1961 beendete Chamot im Alter von 33 Jahren seine Spielerkarriere bei Lesnário FC und übernahm nacheinander das Traineramt bei den Amateurvereinen CS Cabrera und AC Marcón. Bei letzterem kam er auch als Spieler zum Einsatz. Zur Saison 1963/1964 wurde Chamot bei Lesnário Assistenztrainer von Santiago Arrántxez, seinerseits selbst ein Schüler Santiago Flores’. In dieser Funktion konnte er sich 1967 über den Gewinn der sagradischen Meisterschaft freuen.

Nach der Spielzeit 1967/1968 erhielt Chamot beim damaligen Zweitligisten FC Biniar sein erstes Engagement als alleinverantwortlicher Trainer einer Profimannschaft, kehrte aber nach einem Jahr im September 1969 wieder zum Lokalrivalen Lesnário FC zurück, wo er nun selbst das Cheftraineramt übernahm. In einem Jahr bei Lesnário führte er den Klub auf Platz 2 der Liga und verpasste nur knapp die Meisterschaft hinter dem FC Bosa, wodurch er schlagartig zum heißumworbenen Trainer in Sagradien wurde. Dennoch kam es bald zur Trennung von Lesnário, wo er sich mit Präsident Agustín Orvella zerstritt und im August sein Amt niederlegte.

Erfolge in Semest und Servette[bearbeiten]

Wenige Wochen später nur saß Chamot beim FC Semesta auf der Bank. Zunächst als Verlegenheitslösung gehandelt, da die Klubführung eigentlich Santiago Arrántxez als neuen Trainer hatte verpflichten wollen, führte Chamot die "Volpes" gleich in seinem ersten Jahr zum Meistertitel in der Premera Liga. In seiner zweiten Saison verpasste er knapp die Titelverteidigung gegen Bosa, ehe er 1973 erstmals die Copa Sagradia gewinnen konnte.

Zu Beginn der Saison 1973/1974 verließ Chamot allerdings den Klub, nachdem er sich mit der Klubführung zerstritten hatte. Nach wenigen Wochen heuerte Chamot beim mikolinischen Erstligisten Racing Servette an, wo er in der Saison 1973/1974 die Meisterschaft feiern konnte.

Glanzjahre in Tulis und Barcelona[bearbeiten]

Nach zwei Jahren in Mikolinien wurde Chamot im Sommer 1975 Cheftrainer des FC Tulisium. Dort übernahm er eine talentierte Mannschaft um die Nationalspieler Carles Notero, Joán Soler und Joán Restruça, die aber in einer Formkrise steckte. Chamot baute das Team zielgerichtet um und formte aus einem talentierten Kern eine internationale Spitzenmannschaft. Er machte Superstar Carles Notero zum neuen Mannschaftskapitän und lotste zudem den mikolinischen Spielmacher Francis Decou nach Tulis, den er aus der mikolinischen Liga kannte. Um seinen neuen Starspieler zu integrieren, stellte Chamot das 4-3-3-System der Tulinesen auf ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute um: Decou besetzte fortan die "Zehner"-Position hinter den Spitzen, während Carles Notero die Rolle des Mittelfeldregisseurs vor der Abwehr einnahm.

Nach einer wechselhaften ersten Spielzeit, in der es unter anderem zu Abstimmungsproblemen zwischen den beiden Spielmachern Notero und Decou gekommen war, nahm Chamot im Sommer 1976 weitere Anpassungen vor. Mit dem sagradischen Auswahlspieler Ticiano de la Costa wurde ein neuer kampfstarker Mittelfeldspieler verpflichtet, der die defensive Absicherung übernehmen und Notero entlasten sollte. Gemeinsam mit dem dynamischen "Achter" Joán Restruça und dem "Zehner" Francis Decou bildeten De la Costa und Notero fortan ein „Magisches Viereck“ (Carré Mágico), das durch Kreativität und Dominanz im Mittelfeld glänzte. Zudem kam mit Álex Bruguera ein neuer ebenso torgefährlicher wie beweglicher Angreifer, der für die flexible Angriffsreihe benötigt wurde.

Mit diesem Team erlebte Tulisium eine Goldene Ära. In der Saison 1976/77 gewann Tulisium die erste von drei Meisterschaften, ehe das Team in der Folgesaison das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal feierte. In der Saison 1978/79 folgten die dritte Meisterschaft infolge sowie der Einzug ins Finale des europäischen Landesmeisterpokals, in dem sich Tulisium mit 1:0 gegen die englische Überraschungsmannschaft von Nottingham Forst durchsetzen konnte. Erstmals überhaupt in der Klubgeschichte konnte Tulisium damit die europäische Krone erringen.

Nach diesem Erfolg verließ Chamot Tulisium und übernahm den Trainerposten beim spanischen Spitzenklub FC Barcelona, wohin ihm im Sommer 1980 auch sein Lieblingsschüler Carles Notero folgte. Zusammen konnten die Sagradier mit den Katalanen 1981 die Copa del Rey gewinnen, jedoch blieben die ganz großen Erfolge aus, sodass Chamot 1981 entlassen wurde. Nach einem Jahr ohne Verein kehrte Chamot im August 1982 zu Tulisium zurück, die er nochmals zur Meisterschaft 1983 führte, ehe er 1984 an den Dänen Ole Erik Simonsen übergab.

Spätere Karrierejahre[bearbeiten]

Im Januar 1985 wurde Chamot Trainer beim FC Nanthés in Mikolinien, mit dem er 1986 seinen zweiten Meistertitel in der Lega National feiern konnte. Nach der wenige erfolgreichen Saison 1986/1987 trat er von diesem Amt zurück. Nach einem kurzen Comeback beim FC Barcelona ind er Saison 1987/1988, das er mit dem erneuten Triumph in der Copa del Rey krönen konnte, kehrte Chamot dem Trainergeschäft vorerst den Rücken und übernahm im Januar 1989 das Amt des Sportdirektors beim sagradischen Erstligisten FC Resales, wo er aber zum Ende der Saison 1990/1991 noch einmal als Interimstrainer einsprang, ehe er in der Saison 1991/1992 noch einmal auf den Cheftrainersessel zurückkehrte. Bei Ligre North Sportivo blieben die Erfolge aber aus, sodass er nach nur einem halben Jahr im Januar 1992 sein Engagement auf der Trainerbank beendete.

In der Saison 1993/1994 kehrte Chamot noch einmal als Trainer zum FC Nanthés zurück und ging danach in den Ruhestand, blieb aber als TV-Experte im sagradischen Fernsehen präsent. In der Saison 1998/1999 gab Chamot noch einmal ein letztes Comeback als Trainer des Mesarque SC, den er in der Rückrunde vorm Abstieg bewahrte, ehe er nach der Saison zu seinem Fernsehjob zurückkehrte.

Stationen als Trainer[bearbeiten]

Erfolge als Trainer[bearbeiten]

Mit FC Semesta[bearbeiten]
Mit Racing Servette[bearbeiten]
Mit Tulisium Football Club[bearbeiten]
Mit FC Barcelona[bearbeiten]
  • Spanischer Pokalsieger 1981, 1988
Mit Nanthés FC[bearbeiten]