Joaquín Loubregat: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker, der bis Oktober 2019 als Fraktionssprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] amtierte. Als Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] von Februar bis Juli 2018 als kommissarischer Parteichef, ehe er seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] erklärte, in denen er [[Eva Monet]] unterlag. Loubregat blieb aber Fraktionssprecher und war damit weiterhin in der Parteiführung vertreten. Nach einem monatelangen Machtkampf mit Eva Monet erklärte Loubregat im Oktober 2019 seinen Rücktritt vom Fraktionsamt.  
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'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und ehemaliger Generalsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]] (2018-2020). Als langjähriger Fraktionschef und Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] von Februar bis Juli 2018 als kommissarischer Parteichef, ehe er seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] erklärte. Bei der [[Parlamentswahl 2019]] führte er seine Partei an, musste aber das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte verschmerzen und kündigte im Januar 2020 schließlich seinen Rücktritt an.
  
 
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Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und galt damit als Nummer 2 in der Partei.  
 
Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und galt damit als Nummer 2 in der Partei.  
  
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Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Rückzug [[Mercé Serrat Cabarell]]s aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Im Juli erklärte Loubregat schließlich, seine Parteiämter ruhen zu lassen und als Kandidat bei den [[Primârias Socialistas 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] anzutreten. Obwohl Loubregat als klarer Favorit ins Rennen ging, musste seine Kampagne einige Rückschläge erleiden. Vor allem sein Eintreten für eine inoffizielle Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung von [[Manuel Ramoes Iliega]] führte zu Kritik der Parteilinken und an der Basis. In der ersten Runde der Primaries erreichte Loubregat schließlich nur 34,3 Prozent der Stimmen und landete damit auf dem zweiten Platz. In der Stichwahl musste er sich mit 39,1 Prozent deutlich seiner Gegenkandidatin [[Eva Monet]] geschlagen geben, die vom linken Parteiflügel favorisiert wurde. Loubregat blieb aber Sprecher der Abgeordnetenfraktion und damit in einer machtpolitischen Schlüsselstellung, die ihn immer wieder in Gegensatz zur neuen Parteispitze brachte.  
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Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Rückzug [[Mercé Serrat Cabarell]]s aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Im Juli erklärte Loubregat schließlich sein Kandidatur für die [[Primârias Socialistas 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]]. Obwohl Loubregat als klarer Favorit ins Rennen ging, musste seine Kampagne einige Rückschläge erleiden. Vor allem sein Eintreten für eine inoffizielle Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung von [[Manuel Ramoes Iliega]] führte zu Kritik der Parteilinken und an der Basis. In dr Urwahl konnte sich Loubregat schließlich nur knapp gegen die linke Gegenkandidatin [[Eva Monet-Sabadera]] durchsetzen.  
  
In der Folge kam es immer wieder zu Spannungen zwischen der neuen Parteispitze um Eva Monet, die sich um ein linkeres Profil bemühte, und der Fraktionsführung um Loubregat, der in der Abgeordnetenkammer einen kooperativen Kurs gegenüber der konservativ-liberalen Minderheitsregierung einschlug, um den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] zurückzudrängen. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Europawahl 2019]] eskalierten die Spannungen und es kam zu offenen Rücktrittsforderungen an [[Eva Monet]] aus dem Lager um Loubregat. Der Machtkampf führte im Oktober 2019 schließlich zum Rücktritt Loubregats als Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer. Zuvor hatte Monet sich gegen Loubregat durchgesetzt und Verhandlungen mit der PPC über ein gemeinsames Haushaltsgesetz ausgeschlagen.  
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In der Folge kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Loubregat und dem linken Parteiflügel unter Monet, [[Esker Narbón]] und [[David Chabrol]]. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Europawahl 2019]] eskalierten die Spannungen und Loubregat musste auf Konfrontationskurs zur Regierung gehen. Bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2019|Parlamentswahl im Dezember 2019]] erreichte die ASUL nur 18,9 Prozent der Stimmen, das schlechtest Ergebnis in der Parteigeschichte. Nachdem Loubregat zunächst einen Rücktritt ausgeschlossen hatte, musste er im Januar 2020 schließlich den Weg für Neuwahlen um den Generalsekretärsposten freimachen. Im März 2020 folgte ihm [[Eva Monet]] als Parteichefin nach.
  
 
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* 2010-2014: Koordinationssekretär der [[ASUL]]
* 2014-2018: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] <small>(seit 3/2018 ruhend)</small>
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* 2014-2018: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]  
* 2-3/2018: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]
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* 2014-2018: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 2014-2019: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 2018-2020: Generalsekretär der [[ASUL]] <small>(bis 9/2018 kommissarisch)</small>
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]
 
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]
 
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]

Version vom 21:46, 24. Feb 2021

Collboni4.jpg

Joaquín Loubregat Teixa (*1972 in Ollar de Barregat) ist ein sagradischer Politiker und ehemaliger Generalsekretär der sozialdemokratischen ASUL (2018-2020). Als langjähriger Fraktionschef und Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von Mercé Serrat Cabarell von Februar bis Juli 2018 als kommissarischer Parteichef, ehe er seine Kandidatur für die sozialistischen Primaries im September 2018 erklärte. Bei der Parlamentswahl 2019 führte er seine Partei an, musste aber das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte verschmerzen und kündigte im Januar 2020 schließlich seinen Rücktritt an.

Politische Anfänge

Loubregat wurde 1973 im tulinesischen Ollar de Barregat geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in Tulis Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die Juventú Socialista und die Estudiantes Socialistas. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die Abgeordnetenkammer ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde.

Aufstieg zur Nummer 2 der Partei

Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Frühjahr 2010 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin Mercé Serrat. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Parteikoordinators. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf Lorenzo Manuel Delúsio, der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher David Chabrol gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in Semest.

Vor der Parlamentswahl 2013 war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins Kabinett der neuen Ministerpräsidentin berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger Santiago Valarosas zum Vizegeneralsekretär der ASUL gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der ASUL-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer und galt damit als Nummer 2 in der Partei.

Parteiführung

Nach der Niederlage der Sozialisten bei der Parlamentswahl 2017 und dem Rückzug Mercé Serrat Cabarells aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Im Juli erklärte Loubregat schließlich sein Kandidatur für die sozialistischen Primaries im September 2018. Obwohl Loubregat als klarer Favorit ins Rennen ging, musste seine Kampagne einige Rückschläge erleiden. Vor allem sein Eintreten für eine inoffizielle Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung von Manuel Ramoes Iliega führte zu Kritik der Parteilinken und an der Basis. In dr Urwahl konnte sich Loubregat schließlich nur knapp gegen die linke Gegenkandidatin Eva Monet-Sabadera durchsetzen.

In der Folge kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Loubregat und dem linken Parteiflügel unter Monet, Esker Narbón und David Chabrol. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der Europawahl 2019 eskalierten die Spannungen und Loubregat musste auf Konfrontationskurs zur Regierung gehen. Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Dezember 2019 erreichte die ASUL nur 18,9 Prozent der Stimmen, das schlechtest Ergebnis in der Parteigeschichte. Nachdem Loubregat zunächst einen Rücktritt ausgeschlossen hatte, musste er im Januar 2020 schließlich den Weg für Neuwahlen um den Generalsekretärsposten freimachen. Im März 2020 folgte ihm Eva Monet als Parteichefin nach.

Mandate

Parteifunktionen

  • 1999-2002: Fraktionssprecher der ASUL im Stadtrat von Ollar de Barregat
  • 2000-2010: Sekretär der ASUL Tulis-Land
  • 2010-2014: Koordinationssekretär der ASUL
  • 2014-2018: Vizegeneralsekretär der ASUL
  • 2014-2018: Fraktionssprecher der ASUL in der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • 2018-2020: Generalsekretär der ASUL (bis 9/2018 kommissarisch)