Königreich Sagradien: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22:46, 22. Dez 2020
| Königreich Sagradien Rêino de Sagrâdia | |||||||
| 923 – 1891 | |||||||
| Gründung | 923 (Schwur von Vesaey) | ||||||
| Staatsform | Monarchie | ||||||
| Staatsoberhaupt | König von Sagradien | ||||||
| Nebenländer | Golische Fürstentümer Comitat Tulis Saloanische Lande Fürstentum Cuentez | ||||||
Das Königreich Sagradien war ein mittelalterliches und neuzeitliches Königreich in Westeuropa. Es hatte seine Ursprünge im frühmittelalterlichen Skantenreich und bestand vom 10. Jahrhundert bis zur formellen Abschaffung der Monarchie im Jahr 1893.
Das sagradische Königreich wurde nacheinander durch sechs Dynastien regiert: Die skantischen Könige aus dem Haus der Helgariden (bis 1078), die Dynastie der Dianniden aus dem Haus Cliêce (1078-1269), die peruzinischen Könige aus dem Haus Redanior (1269-1395), die Könige aus den Häusern Vesaey (1395-1457) und Sántori (1457-1721 und 1730-1757) sowie als letzte Dynastie das Haus Vienne (1757-1891), das mit der Ausrufung der Sagradischen Republik 1893 des Thrones enthoben wurde.
Der erste Herrscher, der allgemein als König von Sagradien anerkannt wurde, war der Skantenkönig Martin der Eroberer zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Dieser wurde nacheinander durch die Fürsten von Sarmay und Alkonien als Herrscher über ganz Sagradien anerkannt. Als historischer Gründungsjahr des Sagradischen Königreiches gilt das Jahr 923, in dem sich die Herrscher Skantens, Sarmays und Alkoniens in Vesaey versammelten und die Oberherrschaft Martins anerkannten. Unter seinem Sohn Philipp dem Großen wurde das neue Reich schließlich konsolidiert.
Unter Gabriel Juvans erfolgte Mitte des 12. Jahrhunderts die Eingliederung Golens in das sagradische Königreich. Danach war das Königreich von 1275 bis 1301 sowie erneut von 1321 bis 1395 in Personalunion mit dem Königreich Peruzien verbunden, 1321 bis 1386 zudem mit dem Königreich Mikolinien (Union von Alagua).
Unter den Santori-Königen seit 1457 wurde das Königreich de facto mit dem Comitat Tulis verschmolzen und zum Kern des gesamteuropäischen Imperiums der Santori, zu dem Besitzungen in Mikolonien sowie zeitweise auch die Krone Portugals (1521-1580) gehörte. Die Sagradischen Bürgerkriege führten 1721 zur Absetzung König Danadiers II. und zu einem neunjährigen Interregnum (Erste Sagradische Republik), ehe das Königtum 1730 unter Maria I. restauriert und wenig später mit dem Fürstentum Cuentez verschmolzen wurde.