Santiago Laval: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Santiago Laval Ferrandiz''' (*1874 in [[Lemez]], †1938 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] [[PS|sozialistischer]] Politiker und Staatsmann. Er war von 1925 bis 1936 Sekretär des [[Partíu Socialista]] und bekleidete als jeweils erster Sozialist die Ämter des [[sagradischen Ministerpräsidenten]] (1924) und des [[Präsidenten der Sagradischen Republik]] (1936-1938).  
 
'''Santiago Laval Ferrandiz''' (*1874 in [[Lemez]], †1938 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] [[PS|sozialistischer]] Politiker und Staatsmann. Er war von 1925 bis 1936 Sekretär des [[Partíu Socialista]] und bekleidete als jeweils erster Sozialist die Ämter des [[sagradischen Ministerpräsidenten]] (1924) und des [[Präsidenten der Sagradischen Republik]] (1936-1938).  
  
Unter Lavals Führung konnte sich die Sozialistische Partei als stärkste Kraft links der politischen Mitte etablieren und die [[Parlamentswahl 1936]] im [[Volksfront]]ndnis mit [[PRR|Radikalen]] und [[PCS|Kommunisten]] gewinnen. Bei der folgenden [[Präsidentschaftswahl 1936]] setzte sich Laval gegen den konservativen Amtsinhaber [[Estefán Gaeta]] durch und wurde Staatspräsident. 1938 wurde er durch einen faschistischen Attentäter im Amt ermordet.
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Unter Lavals Führung konnte sich die Sozialistische Partei als stärkste Kraft links der politischen Mitte etablieren und die [[Parlamentswahl 1936]] im [[Volksfront]]bündnis mit [[PRR|Radikalen]] und [[PCS|Kommunisten]] gewinnen. Bei der folgenden [[Präsidentschaftswahl 1936]] setzte sich Laval gegen den konservativen Amtsinhaber [[Estefán Gaeta]] durch und wurde Staatspräsident. 1938 wurde er durch einen faschistischen Attentäter im Amt ermordet.
  
 
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Version vom 16:13, 31. Jan 2020

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Santiago Laval Ferrandiz (*1874 in Lemez, †1938 in Semest) war ein sagradischer sozialistischer Politiker und Staatsmann. Er war von 1925 bis 1936 Sekretär des Partíu Socialista und bekleidete als jeweils erster Sozialist die Ämter des sagradischen Ministerpräsidenten (1924) und des Präsidenten der Sagradischen Republik (1936-1938).

Unter Lavals Führung konnte sich die Sozialistische Partei als stärkste Kraft links der politischen Mitte etablieren und die Parlamentswahl 1936 im Volksfrontbündnis mit Radikalen und Kommunisten gewinnen. Bei der folgenden Präsidentschaftswahl 1936 setzte sich Laval gegen den konservativen Amtsinhaber Estefán Gaeta durch und wurde Staatspräsident. 1938 wurde er durch einen faschistischen Attentäter im Amt ermordet.

Karriere

Nach dem Wahlsieg der Sozialisten bei der Parlamentswahl 1923 wurde Laval im Januar 1924 von Präsident Cristoval Sánchez zum ersten sozialistischen Regierungschef in der sagradischen Geschichte ernannt. Als solcher führte er eine sozialistische Minderheitsregierung an, die sich aber nur wenige Monate im Amt halten konnte.

Nach dem Ende seiner Regierung wurde Laval 1925 Parteisekretär der sagradischen Sozialistischen Partei und Führer der Linksopposition. Als langjähriger Antikommunist kam es in den 1930er Jahren zu einer Annäherung der Sozialisten an die kommunistische Linke. Bei der Parlamentswahl 1936 führte Laval eine breite Volksfront-Koalition aus Sozialisten, Kommunisten und Radikalen an und wurde als deren Kandidat schließlich zum ersten sozialistischen Präsidenten der Sagradischen Republik gewählt.

Nach dem Zerfall der Volksfront-Koalition löste Laval Anfang 1938 die sagradische Abgeordnetenkammer auf. Im aufgeheizten Klima des Wahlkampfs wurde Laval schließlich am Abend des 21. Februar auf offener Straße angeschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Präsident. Als Attentater wurde ein Mitglied der faschistischen Schwarzen Division überführt. Bei der anschließenden Parlamentswahl 1938 verlor die Linke gegen die Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von Manuel Sants-Igualde.

In der sozialistischen Bewegung galt Laval in der Folge als Märtyrer und gilt bis heute als eine der wichtigsten Führungspersönlichkeiten in der Geschichte der sagradischen Sozialdemokratie. Die parteinahe Stiftung der sozialistischen ASUL trägt heute den Namen Fundación Santiago Laval.