Herzogtum Sarmay: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Königreich Sarmay''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Rêino de Sarmay'') war ein frühmittelalterliches Reich im heutigen [[Sagradien]], das aus dem Herrschaftsgebiet des [[Skanten|skantischen]] [[König von Skanten|Königs]] [[Ferrigo]] hervorging, das 812 n. Chr. durch den [[Vertrag von Torell]] entstanden war. Nach dem Tod Ferrigos im Jahr 817 nahm der Provinzfürst [[Dián I. von Sarmay|Dián I. von Sarmay]] 818 selbst den Titel eines Königs an und begründete damit das bis 915 bestehende Königreich der [[Dianniden]] in Mittelsagradien.
 
Das '''Königreich Sarmay''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Rêino de Sarmay'') war ein frühmittelalterliches Reich im heutigen [[Sagradien]], das aus dem Herrschaftsgebiet des [[Skanten|skantischen]] [[König von Skanten|Königs]] [[Ferrigo]] hervorging, das 812 n. Chr. durch den [[Vertrag von Torell]] entstanden war. Nach dem Tod Ferrigos im Jahr 817 nahm der Provinzfürst [[Dián I. von Sarmay|Dián I. von Sarmay]] 818 selbst den Titel eines Königs an und begründete damit das bis 915 bestehende Königreich der [[Dianniden]] in Mittelsagradien.
  
Dián I. von Sarmay war ein Lehnsmann des skantischen Königs [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]], der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden Sagradiens auszeichnete und dafür mit umfangreichen Ländereien zwischen [[Pin]], [[Liéno]] und [[Sieza]] belohnt wurde. Nach dem Tod Roderichs konnte sich dieser weitgehend selbständig machen und nahm nach dem Tod Ferrigos von Skanten, dessen mit Abstand einflussreichster Lehnsmann er war, selbst den Königstitel an, womit er den Anspruch erhob, das Reich Ferrigos im Süden des Skantenreichs weiterzuführen.
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Dián I. von Sarmay war ein Lehnsmann des skantischen Königs [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]], der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden Sagradiens auszeichnete und dafür mit umfangreichen Ländereien zwischen [[Pin]], [[Liéno]] und [[Sieza]] belohnt wurde. Nach dem Tod Roderichs konnte sich dieser weitgehend selbständig machen und nahm nach dem Tod Ferrigos von Skanten, dessen mit Abstand einflussreichster Lehnsmann er war, selbst den Königstitel an, womit er den Anspruch erhob, das Reich Ferrigos im Süden des Skantenreichs weiterzuführen. Es folgten Kriege gegen den skantischen König [[Selle I.|Selle den Klugen]], in dem Dián I. und sein Sohn und Nachfolger [[Dián II. von Sarmay]] das eigene Reich als unabhängigen Pufferstaat zwischen Skanten und Numerern etablieren und weite Gebiete in der [[Sagonte]], im [[Croel]] sowie an am unteren [[Veza]]lauf erobern.

Version vom 23:20, 19. Mai 2011

Das Königreich Sarmay (sagr. Rêino de Sarmay) war ein frühmittelalterliches Reich im heutigen Sagradien, das aus dem Herrschaftsgebiet des skantischen Königs Ferrigo hervorging, das 812 n. Chr. durch den Vertrag von Torell entstanden war. Nach dem Tod Ferrigos im Jahr 817 nahm der Provinzfürst Dián I. von Sarmay 818 selbst den Titel eines Königs an und begründete damit das bis 915 bestehende Königreich der Dianniden in Mittelsagradien.

Dián I. von Sarmay war ein Lehnsmann des skantischen Königs Roderich dem Großen, der sich im Kampf gegen die muslimischen Numerer im Süden Sagradiens auszeichnete und dafür mit umfangreichen Ländereien zwischen Pin, Liéno und Sieza belohnt wurde. Nach dem Tod Roderichs konnte sich dieser weitgehend selbständig machen und nahm nach dem Tod Ferrigos von Skanten, dessen mit Abstand einflussreichster Lehnsmann er war, selbst den Königstitel an, womit er den Anspruch erhob, das Reich Ferrigos im Süden des Skantenreichs weiterzuführen. Es folgten Kriege gegen den skantischen König Selle den Klugen, in dem Dián I. und sein Sohn und Nachfolger Dián II. von Sarmay das eigene Reich als unabhängigen Pufferstaat zwischen Skanten und Numerern etablieren und weite Gebiete in der Sagonte, im Croel sowie an am unteren Vezalauf erobern.