Jâime Serrà de Moinet: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Jâime Serrà de Moinet''' (*1947) ist ein [[sagradischer]] Manager, Unternehmer und ehemaliger Politiker (parteilos). Serrà de Moinet war von 1993 bis 2002 Generaldirektor der [[TVS-Medien-Gruppe]] und danach bis 2006 Vorstandschef der Muttergesellschaft [[Grupo Aseregui]].  
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'''Jâime Serrà de Moinet''' (*1947) ist ein [[sagradischer]] Manager, Unternehmer und ehemaliger Politiker (parteilos). Serrà de Moinet war von 1993 bis 2002 Generaldirektor der [[TVS-Medien-Gruppe]] und danach bis 2006 Verwaltungsratspräsident der Muttergesellschaft [[Grupo Aseregui]].  
  
 
Im [[Parlamentswahl 2006|sagradischen Parlamentswahlkampf 2006]] wurde der parteilose Serrà de Moinet von [[PPC]]-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] als Wahlkampfberater und Schattenminister für Finanzen und Wirtschaft präsentiert. Signum war ein neoliberales Haushalts- und Wirtschaftskonzept, das auf eine deutliche Vereinfachung der Gesetzgebung und eine Stärkung der Marktstrukturen setzte.  
 
Im [[Parlamentswahl 2006|sagradischen Parlamentswahlkampf 2006]] wurde der parteilose Serrà de Moinet von [[PPC]]-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] als Wahlkampfberater und Schattenminister für Finanzen und Wirtschaft präsentiert. Signum war ein neoliberales Haushalts- und Wirtschaftskonzept, das auf eine deutliche Vereinfachung der Gesetzgebung und eine Stärkung der Marktstrukturen setzte.  

Version vom 20:28, 31. Dez 2018

Jâime Serrà de Moinet (*1947) ist ein sagradischer Manager, Unternehmer und ehemaliger Politiker (parteilos). Serrà de Moinet war von 1993 bis 2002 Generaldirektor der TVS-Medien-Gruppe und danach bis 2006 Verwaltungsratspräsident der Muttergesellschaft Grupo Aseregui.

Im sagradischen Parlamentswahlkampf 2006 wurde der parteilose Serrà de Moinet von PPC-Chef Miquel Ánibal Luisanto als Wahlkampfberater und Schattenminister für Finanzen und Wirtschaft präsentiert. Signum war ein neoliberales Haushalts- und Wirtschaftskonzept, das auf eine deutliche Vereinfachung der Gesetzgebung und eine Stärkung der Marktstrukturen setzte.

Nach dem Sieg der Mitte-Rechts-Parteien bei der Wahl trat Serrà de Moinet im November 2006 als Minister für Finanzen und Wirtschaft ins Kabinett Luisanto I ein. Die Berufung führte in Teilen der Öffentlichkeit zu Kritik und zu Vorwürfen der Vetternwirtschaft, zumal Luisanto bis 1992 selbst dem Aseregui-Konzern angehört hatte. Nichtsdestotrotz hielt Luisanto an Serrà de Moinet fest und verkaufte ihn als unabhängigen Spitzenmanager.

Nach regelmäßig wiederkehrenden Vorwürfen entwickelte sich im Spätsommer 200709 eine Affäre um Serrà de Moinet, dem vorgeworfen wurde, seine politische Tätigkeit als Berater und Mitglied des Wahlkampftermins und seine Tätigkeit in der Medienbranche für unlautere Kooperationen genutzt zu haben. Nachdem bekannt geworden war, dass Serrà de Moinet als Minister eine Verordnung erlassen hatte, die unmittelbar seiner früheren Unternehmesgruppe zugute kam, trat er im Oktober 2007 von seinem Amt zurück. Nachfolge wurde der ebenfalls parteilose Finanzfachmann Pier Francisco Cordill.

Seit Juli 2012 ist Serrà Präsident des sagradischen Unternehmerverbands COSEM.