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Während der Kampagne zur [[Parlamentswahl 1998]], bei der De la Costa als Spitzenkandidat der Sozialisten antrat, fungierte Guerrero als Teil des Wahlkampfteams. Als De la Costa im Januar 1999 schließlich zum [[Ministerpräsident]]en ernannt wurde, betraute er Guerrero mit dem Amt eines Staatssekretärs beim Ministerpräsidenten. Zugleich fungierte Guerrero als Regierungssprecher. Nach dem Wechsel von [[Lorenzo Dimas Ferrera]] in die EU-Kommission in Brüssel im Herbst 1999 folgte ihm Guerrero als [[Präsidentschaftsminister]] nach. Aus diesem Amt musste er im Dezember 2000 aufgrund einer privaten Affäre zurücktreten, in der es um unerlaubte Entfernung vom Unfallort nach einem Verkehrsunfall ging. | Während der Kampagne zur [[Parlamentswahl 1998]], bei der De la Costa als Spitzenkandidat der Sozialisten antrat, fungierte Guerrero als Teil des Wahlkampfteams. Als De la Costa im Januar 1999 schließlich zum [[Ministerpräsident]]en ernannt wurde, betraute er Guerrero mit dem Amt eines Staatssekretärs beim Ministerpräsidenten. Zugleich fungierte Guerrero als Regierungssprecher. Nach dem Wechsel von [[Lorenzo Dimas Ferrera]] in die EU-Kommission in Brüssel im Herbst 1999 folgte ihm Guerrero als [[Präsidentschaftsminister]] nach. Aus diesem Amt musste er im Dezember 2000 aufgrund einer privaten Affäre zurücktreten, in der es um unerlaubte Entfernung vom Unfallort nach einem Verkehrsunfall ging. | ||
Aktuelle Version vom 22. März 2018, 16:16 Uhr
Santo Guerrero ist ein früherer sagradischer Politiker (ASUL) und Politikberater.
Guerrero galt lange Zeit als enger Vertrauter und Berater von Julio De la Costa. Seine politische Karriere begann er 1990 als Mitglied des Ministerkabinetts von Julio De la Costa im sagradischen Umweltministerium. Als dieser 1993 Präsident der Regionalregierung von Comtàid-Perín wurde, holte er Guerrero erneut an seine Seite, zunächst als Kabinettschef, seit 1997 schließlich als Generalsekretär der Regionalregierung.
Während der Kampagne zur Parlamentswahl 1998, bei der De la Costa als Spitzenkandidat der Sozialisten antrat, fungierte Guerrero als Teil des Wahlkampfteams. Als De la Costa im Januar 1999 schließlich zum Ministerpräsidenten ernannt wurde, betraute er Guerrero mit dem Amt eines Staatssekretärs beim Ministerpräsidenten. Zugleich fungierte Guerrero als Regierungssprecher. Nach dem Wechsel von Lorenzo Dimas Ferrera in die EU-Kommission in Brüssel im Herbst 1999 folgte ihm Guerrero als Präsidentschaftsminister nach. Aus diesem Amt musste er im Dezember 2000 aufgrund einer privaten Affäre zurücktreten, in der es um unerlaubte Entfernung vom Unfallort nach einem Verkehrsunfall ging.
Nach seinem Rückzug aus der Politik gründete Guerrero ein privates Politikberatungsunternehmen und blieb ein wichtiger Berater von Ministerpräsident De la Costa. Unter anderem war er führend an der erfolgreichen Kampagne der Sozialisten zur Parlamentswahl 2002 sowie zur Wiederwahl von António Grande Illega als Präsident der Republik im Jahr 2005 beteiligt. Seither wurde Guerrero häufig als "Spin-Doctor" bezeichnet.