Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen
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Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. | Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. | ||
Version vom 00:43, 11. Jan 2018
Eva María Monet-Sabadera (*1969) ist eine sagradische Politikerin (ASUL).
Monet-Sabadera studierte zunächst Sozialwissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen Institut für Gesellschaftsforschung in Semest. Im Jahr 2004 wurde sie Generalsekretärin der sagradischen Wohlfahrtsorganisation Solidaritá Rôisa, ein Amt, das sie bis Ende 2008 ausübte.
Bei der Kommunalwahl 2008 wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von Semest gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der ASUL in Semest und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf.
In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen Abgeordnetenkammer an, wo sie Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.
Inhaltsverzeichnis
Positionen
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der Asul. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer Alterglobalisation und als demokratische Sozialistin. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als glühende Pro-Europäerin, kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus.
Politische Funktionen
Mandate
- seit 2008: Mitglied des Stadtrats von Semest
- seit 2017: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Öffentliche Ämter
- 2012-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in Semest