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'''Ernesto Aliureto Zeda Automobiles SA''' ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in [[Joanza de l'Arriva]]. Zeda ist die Stammmarke der [[Zeda SA|Zeda-Gruppe]], zu der außerdem u.a. die [[Micolinien|micolinische]] Marke [[Acel]] und der Sportwagenhersteller [[Minerva Gasol]] gehören.  
 
'''Ernesto Aliureto Zeda Automobiles SA''' ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in [[Joanza de l'Arriva]]. Zeda ist die Stammmarke der [[Zeda SA|Zeda-Gruppe]], zu der außerdem u.a. die [[Micolinien|micolinische]] Marke [[Acel]] und der Sportwagenhersteller [[Minerva Gasol]] gehören.  
  
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Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker [[Ernesto Aliureto Zeda]] gegründet. Das Stammwerk befindet sich in [[Joanaz de l’Arriva]] am oberen [[Pin]]. Heutiger Firmensitz aber ist [[Semess]]. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne [[António Zeda|António]] und [[Joán María Zeda]] das Geschäft. Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. Nach 1945 wurde die Familie Zeda aufgrund der engen Verbindungen mit dem [[Álamo-Regime]] aus den Führungsetagen des Herstellers entfernt und die Werke wurden halb-verstaatlicht. Zeda wurde in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. 1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.
 
Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker [[Ernesto Aliureto Zeda]] gegründet. Das Stammwerk befindet sich in [[Joanaz de l’Arriva]] am oberen [[Pin]]. Heutiger Firmensitz aber ist [[Semess]]. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne [[António Zeda|António]] und [[Joán María Zeda]] das Geschäft. Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. Nach 1945 wurde die Familie Zeda aufgrund der engen Verbindungen mit dem [[Álamo-Regime]] aus den Führungsetagen des Herstellers entfernt und die Werke wurden halb-verstaatlicht. Zeda wurde in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. 1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.
  

Version vom 22:33, 17. Mär 2011

Ernesto Aliureto Zeda Automobiles SA ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in Joanza de l'Arriva. Zeda ist die Stammmarke der Zeda-Gruppe, zu der außerdem u.a. die micolinische Marke Acel und der Sportwagenhersteller Minerva Gasol gehören.

Unternehmens- und Modellgeschichte

Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker Ernesto Aliureto Zeda gegründet. Das Stammwerk befindet sich in Joanaz de l’Arriva am oberen Pin. Heutiger Firmensitz aber ist Semess. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne António und Joán María Zeda das Geschäft. Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. Nach 1945 wurde die Familie Zeda aufgrund der engen Verbindungen mit dem Álamo-Regime aus den Führungsetagen des Herstellers entfernt und die Werke wurden halb-verstaatlicht. Zeda wurde in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. 1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.

Die 30/60/90-Serie der Fünfziger und Sechziger Jahre wurde zu einem großen Erfolg, wobei vor allem die "Trêinta" als Kleinwagen und sagradisches Volksauto sowie die "Noventa" als extravaganteres Luxus-Auto der oberen Mittelklasse Kultstatus erreichten. Langfristig wurde aber die in der unteren Mittelklasse angesiedelte 4-türige "Sesenta" zum größten Kassenerfolg und zum sagradischen Familienauto der Sechziger Jahre. Außerdem konnte Zeda auch durch sein legendäres Sport-Coupé Zeda Grandesa auf sich aufmerksam machen. Seit 1966 ergänzte der etwas größere, vielseitige Kleinwagen Zeda 45 die 30/60/90-Serie. Der 45 war als 2-türiger Kleinwagen, als 4-türiger kleiner Familienwagen, als 5-türiger Kombi sowie als Cabriolet erhältlich.

Mit dem Zeda 400, der 1972 die „Sesenta“ als Mittelklasselimousine ablöste, startete das erste Modell der 100er-Reihe. 1976 ersetzte der Zeda 300 als Kompaktklassewagen den bis 1975 produzierten Zeda 45. Als letztes Modell der alten 30/60/90-Serie wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1979 eingestellt. Bereits ein Jahr zuvor war mit dem Zeda 200 ein etwas größerer Kleinwagen angelaufen. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.

Nachdem Zeda bereits 1974 den tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller Minerva Gasol gekauft hatte, übernahm die Zeda SA 1977 den sagradischen Automobilhersteller Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA (CIFA) mit Sitz in Lesta. Unter dem Namen Cifa wurden noch bis 1987 Automobile produziert, der Name Minerva Gasol steht noch heute für extravagante Luxus-Sportwagen.

Nach der Privatisierung des micolinischen Staatskonzerns Acel im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Micolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des micolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der "Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA" mit Sitz in Luenas. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der micolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in Acel SA umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die Zeda SA als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des Selec-Teams wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als Zeda F1 Racing firmiert.

Anfang der Neunziger Jahre änderte Zeda mit der Einführung des Zeda 301 und des Zeda 401 als Nachfolger des 300 und des 400 sukzessive seine Nomenklatur. Gleichzeitig mit der Einführung der 01-Serie erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der 301 sowie der kurze Zeit später entwickelte Zeda 201 wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Das Oberklassensegment wurde 1997 durch die teilweise Zusammenlegung von 501 und 601 ausgedünnt, sodass der Zeda 601 auf eine längere und luxoriösere Version des 501 reduziert wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem Zeda 701 seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln.

Mit dem seit 2005 als Schwestermodell des Acel Vivant produzierten Zeda 101 weitete Zeda seine Modellpalette auf das untere Segment der Kleinstwagen aus. Im Jahr 2002 kaufte Zeda von der ungarischen Magyarmotor die Markenrechte an der Marke Duna und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte Duna Matra (in Südamerika Zeda Bolero) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 soll der Duna Paso auf Basis des neuen Zeda 3 folgen.

Mit der Einführung des Zeda 3 als Nachfolger des 301 im Jahr 2008 ändert Zeda nach fast 20 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 501 als Zeda 6 vorgestellt, der wie der 501 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem wird Zeda ab 2009/2010 mit den "Gran Petíu"-Modellen („der große Kleine“) auf Basis des Zeda 3 bzw. Zeda 2 (Zeda 3 Gran Petíu, Zeda 2 Gran Petíu) einen Kompakt- und wenig später einen Minivan auf den Markt bringen. Ziel der neuen Design-Linie ist es, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.