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Im Jahr 2006 wurde der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Vicent Bazou]], zuvor bereits für das Design bei [[Acel]] und [[Minerva Gasol]] verantwortlich und seineszeichens Vater des [[Zeda Coupé]], Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.
 
Im Jahr 2006 wurde der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Vicent Bazou]], zuvor bereits für das Design bei [[Acel]] und [[Minerva Gasol]] verantwortlich und seineszeichens Vater des [[Zeda Coupé]], Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.
  

Version vom 18:51, 10. Sep 2016

Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA
Zeda-Logo.jpg
Rechtsform Societá Anónima (Tochter von Zeda SA
Gründung 1899
Sitz Bosa
Branche Automobilhersteller

Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in Bosa. Zeda ist die Stammmarke der Zeda-Gruppe, zu der außerdem u.a. die mikolinische Marke Acel und der Sportwagenhersteller Minerva Gasol gehören.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Vorkriegsjahre

Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker Ernesto Aliureto Zeda in Bosa gegründet. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne António und Dián-Arcélio Zeda das Geschäft.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre

Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. In dieser Zeit übernahm der sagradische Staat die Regie bei dem Unternehmen, die er auch nach 1945 zunächst behielt. Zeda wurde nun in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. Auch wenn dieser Anteil bis 1970 sukzessive auf 25 und 1986 erneut auf unter 20 Prozent verringert wurde, blieb der Einfluss des Staates auf den Konzern nachwievor groß.

Fünfziger und Sechziger Jahre

1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.

Zeda 30 ("la Trêinta")
Zeda 60 ("la Sesenta")

Mit dem Zeda L4, dem neuen "Flaggschiff" des Hauses, versuchte Zeda nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Erfolge und das Prestige der Vorkriegsjahre anzuknüpften. Aber erst die Modelle der Fünfziger und Sechziger Jahre brachten. Vor allem die "Trêinta" sowie die in der unteren Mittelklasse angesiedelte 4-türige "Sesenta" wurden zum großen Kassenerfolg innerhalb wie außerhalb Sagradiens. Außerdem konnte Zeda auch durch sein legendäres Sport-Coupé Zeda Grandêsa auf sich aufmerksam machen. Seit 1966 ergänzte der etwas größere, vielseitige Kleinwagen Zeda 45 die Modellpalette. Der 45 war als 2-türiger Kleinwagen, als 4-türiger kleiner Familienwagen, als 5-türiger Kombi sowie als Cabriolet erhältlich. Die seit 1967 produzierte Fließheck-Limousine Zeda B20 ("Bevênte") fiel durch ihr avantgardistisches Design auf.

Zeda B20 ("la Bevênte")

Siebziger und Achtziger Jahre

Zeda 100, baugleich mit dem Cifa Sera

Mit dem Zeda 400, der 1972 die „Sesenta“ als Mittelklasselimousine ablöste, startete das erste Modell der neuen Nomenklatur. 1976 ersetzte der Zeda 300 in der unteren Mittelklasse den bis 1975 produzierten Zeda 45. Als letztes Modell der alten Nomenklatur wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1980 eingestellt. Bereits zuvor war mit dem Zeda 200 ein etwas größerer Kleinwagen angelaufen, der die Segona Séria zwischen Zeda 30 (Premera Séria) und Zeda 300 (Terxera Séria) begründete. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.

Nachdem Zeda bereits 1974 den tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller Minerva Gasol gekauft hatte, übernahm die Zeda SA 1977 den sagradischen Automobilhersteller Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA (CIFA) mit Sitz in Lesta. Unter dem Namen Cifa wurden noch bis 1987 Automobile produziert, der Name Minerva Gasol steht noch heute für extravagante Luxus-Sportwagen. Der erfolgreiche Kleinwagen Cifa Sera wurde seit 1980 auch unter dem Namen Zeda 100 verkauft.

Neunziger und 2000er Jahre

Nach der Privatisierung des mikolinischen Staatskonzerns Acel im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Mikolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des mikolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der "Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA" mit Sitz in Luenas. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der mikolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in Acel SA umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die Zeda SA als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des Selec-Teams wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als Zeda F1 Racing firmiert.

Anfang der Neunziger Jahre erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der Zeda 320 sowie der kurze Zeit später entwickelte Zeda 220 wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Gleichzeitig wurde das Angebot am unteren und oberen Ende ausgedünnt. Mit der Einführung des Zeda 220 wurde die Produktion des Zeda 100 eingestellt und die Premera Séria auf Eis gelegt. Mit der Einführung des Zeda 520 im Jahr 1997 erhielt der eingestellte Zeda 600 keinen Nachfolger und wurde durch eine luxoriösere Variante des 520 ersetzt, sodass auch die Sexta Séria nicht als eigenständige Baureihe fortgesetzt wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem Zeda 720 seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln.

Mit dem seit 2005 als Schwestermodell des Acel Vivant produzierten Zeda 140 weitete Zeda seine Modellpalette wieder auf das untere Segment der Kleinstwagen aus und belebte damit die Premera Séria neu. Im Jahr 2000 kaufte Zeda von der ungarischen Magyarmotor die Markenrechte an der Marke Duna und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte Duna Matra (in Südamerika Zeda Bolero) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 soll der Duna Paso auf Basis des neuen Zeda 3 folgen.

Neue Nomenklatur und jüngste Vergangenheit

Im Jahr 2006 wurde der Mikolinier Vicent Bazou, zuvor bereits für das Design bei Acel und Minerva Gasol verantwortlich und seineszeichens Vater des Zeda Coupé, Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.

Mit der Einführung des Zeda 3 als Nachfolger des 340 im Jahr 2008 änderte Zeda nach rund 30 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 530 als Zeda 6 vorgestellt, der wie der 530 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem führte Zeda ab 2009/2010 mit den "Gran Víu"-Modellen eine eigene Reihe für Mini- und Kompaktvans ein (Zeda 3 Gran Víu, Zeda 2 Gran Víu), die jedoch nach einer Generation wieder weitgehend fallen gelassen wurde.

Ein großer Erfolg war die 2011 erfolgte Einführung des Kleinstwagens Zeda Cero, der im Lifestyle-Segment angesiedelt war und den legendären Zeda 30 zitierte. Der Erfolg des Dreitürers führte 2014 zur Einführung des fünftürigen Zeda Gran Cero, der zugleich den Zeda 2 Gran Viu im Minivan-Segment ersetzte. Auf die erhöhte Nachfrage nach SUVs reagierte Zeda u.a. mit der Einführung des Zeda 3GV auf Basis der zweiten Generation des Zeda 3. Zudem wurde mit dem Zeda E1 erstmals ein eigenes als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug vorgestellt.

Aktuelles Modellsortiment (Stand: Frühjahr 2017)

Modellgeschichte

Premera Séria (Kleinstwagensegment)

Segona Séria (Kleinwagensegment)

Terxera Séria (Kompaktklasse)

Cuarta Séria (Mittelklasse)

Quinta Séria (Obere Mittelklasse, Mittelklasse)

Sexta Séria (Obere Mittelklasse/Oberklasse)

Coupés

Cabriolet/Roadster

Mini- und Kompakt-Vans

Van

Geländewagen/SUV

Hochdachkombi/Kastenwagen

Transporter