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| − | 1940 schloss sich die PRI-Führung schließlich dem Zentralausschuss für die [[Comunión Nacional]] an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der [[Parlamentswahl 1945]] kehrte ein Teil der Partei in den Schoß des wiedervereinigten [[ | + | 1940 schloss sich die PRI-Führung schließlich dem Zentralausschuss für die [[Comunión Nacional]] an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der [[Parlamentswahl 1945]] kehrte ein Teil der Partei in den Schoß des wiedervereinigten [[Partíu Radical]] zurück und bildete dort mit anderen Gruppen den rechten Parteiflügel, der sich 1949/50 als [[Unión Democrática Radical]] (UDR) abspaltete. Ein anderer Teil der Partei ging im [[Partíu Liberal de Sagradia]] bzw. im RI-Nachfolgebündnis [[Movimiento Popular Democrático]] (MPD) auf, aus dem 1952 schließlich der [[Partíu Liberal Democrático]] (PLD) hervorging. UDR und PLD verbündeten sich schließlich wieder 1954 mit anderen liberalen Gruppierungen zur [[Unión Democrática]]. |
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Version vom 20:15, 19. Sep 2014
Der Partíu Radical Independiente (kurz PRI, deutsch Unabhängige Radikale Partei) war eine liberale Partei in Sagradien. Die Partei entstand 1935 durch Abspaltung des rechten Flügels des Partíu Republicano Radical (PRR), der sich gegen eine Beteiligung der Partei an der gemeinsamen Volksfront von Radikalen, Sozialisten und Kommunisten aussprach. Der PRI trat erstmals bei der Parlamentswahl 1935 als Teil des unabhängigen Zentrums an, konnte aber nur fünf Parlamentsmandate erzielen. Die Abgeordneten der PRI standen danach in Opposition zur Volksfront-Regierung Saviola, an der der PRR beteiligt war, und verbündeten sich mit der konservativ-liberalen Aliança Republicana von Daniel Laponte zu einer gemeinsamen Parlamentsgruppe unter dem Namen Reagrupamiento Independiente an. Bei der Parlamentswahl 1938 trat das Reagrupamiento als gemeinsames Wahlbündnis unter Führung von Daniel Laponte an und unterstützte danach die Rechtsregierung von Manuel Álamo Igualde.
1940 schloss sich die PRI-Führung schließlich dem Zentralausschuss für die Comunión Nacional an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der Parlamentswahl 1945 kehrte ein Teil der Partei in den Schoß des wiedervereinigten Partíu Radical zurück und bildete dort mit anderen Gruppen den rechten Parteiflügel, der sich 1949/50 als Unión Democrática Radical (UDR) abspaltete. Ein anderer Teil der Partei ging im Partíu Liberal de Sagradia bzw. im RI-Nachfolgebündnis Movimiento Popular Democrático (MPD) auf, aus dem 1952 schließlich der Partíu Liberal Democrático (PLD) hervorging. UDR und PLD verbündeten sich schließlich wieder 1954 mit anderen liberalen Gruppierungen zur Unión Democrática.