Josep Zacherón: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Josep Luis Zacherón''' (*1940 in [[Pergía]]) ist ein [[sagradischer]] Jurist und Politiker der christlich-konservativen [[Volkspartei]] (PPC). Der frühere [[Justizminister|Justiz-]] (1984-1985) und [[Innenminister]] (1985-1986, 1990-1998) war zuletzt von 2005 bis 2010 Präsident der [[Region Semestina|Semestiner Regionalregierung]].
 
'''Josep Luis Zacherón''' (*1940 in [[Pergía]]) ist ein [[sagradischer]] Jurist und Politiker der christlich-konservativen [[Volkspartei]] (PPC). Der frühere [[Justizminister|Justiz-]] (1984-1985) und [[Innenminister]] (1985-1986, 1990-1998) war zuletzt von 2005 bis 2010 Präsident der [[Region Semestina|Semestiner Regionalregierung]].
  
Josep Zacherón wurde 1940 im süd[[Bordez|bordezischen]] [[Pergía]] geboren. Nach dem erfolgreichen Studium der Rechtswissenschaften trat Zacherón in den Staatsdienst ein. Seit seinen Studienzeiten Mitglied der christlich-konservativen [[PPC]], wurde er 1976 für die Partei in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort machte er sich bald einen Ruf als Rechtsexperte. Bereits seit 1979 fungierte er als Führungsmitglied der konservativen Parlamentsfraktion, 1982 wurde er in der [[Kabinett Moya I|ersten Regierung Moya]] zum Staatssekretär im [[Justizministerium]] ernannt. Nach dem Rücktritt von Justizminister [[Carles Holiérez]] im April 1984 folgte Zacherón seinem bisherigen Vorgesetzten im Ministeramt nach, das er bis zum Ende der Regierung im Herbst 1986 innehatte.  
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Josep Zacherón wurde 1940 im süd[[Bordez|bordezischen]] [[Pergía]] geboren. Nach dem erfolgreichen Studium der Rechtswissenschaften trat Zacherón in den Staatsdienst ein. Seit seinen Studienzeiten Mitglied der christlich-konservativen [[PPC]], wurde er 1976 für die Partei in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort machte er sich bald einen Ruf als Rechtsexperte. Bereits seit 1979 fungierte er als Führungsmitglied der konservativen Parlamentsfraktion, 1982 wurde er in der [[Kabinett Moya I|ersten Regierung Moya]] zum Staatssekretär im [[Justizministerium]] ernannt. Nach dem Rücktritt von Innenminister [[Carles Zapato López]] im November 1985 folgte Zacherón diesem im Ministeramt nach, das er bis zum Ende der Regierung im Herbst 1986 innehatte.  
  
 
In der Opposition gehörte Zacherón als Rechtsexperte und stellvertretender Fraktionssprecher zu den Führungspersönlichkeiten der Mitte-Rechts-Opposition und wurde schließlich nach dem Wahlsieg seiner Partei 1990 zum [[Innenminister]] in der [[Kabinett Otero I|Regierung]] von [[Josep Carles Otero]] ernannt. Dieses Amt übte er acht Jahre lang aus und erhielt den Ruf eines kompromisslosen Law-and-Order-Politikers. Nach dem neuerlichen Gang in die Opposition 1998 kandidierte Zacherón bei den [[Regionalwahlen 2001]] als Kandidat der [[Volkspartei]] für das Amt des Präsidenten der [[Region Semestina|Hauptstadtregion]], unterlag jedoch gegen den Sozialisten [[David Acebes]]. Als Präsident der [[Volkspartei]] in der Region führte er die Konservativen bei den [[Regionalwahlen 2005]] schließlich zum Sieg und wurde von einer Mitte-Rechts-Koalition aus [[PPC]], [[UDS]] und [[PSP]] zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt.
 
In der Opposition gehörte Zacherón als Rechtsexperte und stellvertretender Fraktionssprecher zu den Führungspersönlichkeiten der Mitte-Rechts-Opposition und wurde schließlich nach dem Wahlsieg seiner Partei 1990 zum [[Innenminister]] in der [[Kabinett Otero I|Regierung]] von [[Josep Carles Otero]] ernannt. Dieses Amt übte er acht Jahre lang aus und erhielt den Ruf eines kompromisslosen Law-and-Order-Politikers. Nach dem neuerlichen Gang in die Opposition 1998 kandidierte Zacherón bei den [[Regionalwahlen 2001]] als Kandidat der [[Volkspartei]] für das Amt des Präsidenten der [[Region Semestina|Hauptstadtregion]], unterlag jedoch gegen den Sozialisten [[David Acebes]]. Als Präsident der [[Volkspartei]] in der Region führte er die Konservativen bei den [[Regionalwahlen 2005]] schließlich zum Sieg und wurde von einer Mitte-Rechts-Koalition aus [[PPC]], [[UDS]] und [[PSP]] zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt.
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== Politische Funktionen ==
 
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=== Öffentliche Ämter ===
 
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* 1982-1984: Staatssekretär im [[Justizministerium]] im [[Kabinett Moya I]]
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* 1982-1985: Staatssekretär im [[Justizministerium]] im [[Kabinett Moya I]]
* 1984-1985: [[Justizminister]] im [[Kabinett Moya I]]
 
 
* 1985-1986: [[Innenminister]] im [[Kabinett Moya II]]
 
* 1985-1986: [[Innenminister]] im [[Kabinett Moya II]]
 
* 1990-1998: [[Innenminister]] im [[Kabinett Otero I]], [[Kabinett Otero II|II]] und [[Kabinett Otero III|III]]
 
* 1990-1998: [[Innenminister]] im [[Kabinett Otero I]], [[Kabinett Otero II|II]] und [[Kabinett Otero III|III]]

Version vom 22:03, 13. Dez 2013

Josep Luis Zacherón (*1940 in Pergía) ist ein sagradischer Jurist und Politiker der christlich-konservativen Volkspartei (PPC). Der frühere Justiz- (1984-1985) und Innenminister (1985-1986, 1990-1998) war zuletzt von 2005 bis 2010 Präsident der Semestiner Regionalregierung.

Josep Zacherón wurde 1940 im südbordezischen Pergía geboren. Nach dem erfolgreichen Studium der Rechtswissenschaften trat Zacherón in den Staatsdienst ein. Seit seinen Studienzeiten Mitglied der christlich-konservativen PPC, wurde er 1976 für die Partei in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Dort machte er sich bald einen Ruf als Rechtsexperte. Bereits seit 1979 fungierte er als Führungsmitglied der konservativen Parlamentsfraktion, 1982 wurde er in der ersten Regierung Moya zum Staatssekretär im Justizministerium ernannt. Nach dem Rücktritt von Innenminister Carles Zapato López im November 1985 folgte Zacherón diesem im Ministeramt nach, das er bis zum Ende der Regierung im Herbst 1986 innehatte.

In der Opposition gehörte Zacherón als Rechtsexperte und stellvertretender Fraktionssprecher zu den Führungspersönlichkeiten der Mitte-Rechts-Opposition und wurde schließlich nach dem Wahlsieg seiner Partei 1990 zum Innenminister in der Regierung von Josep Carles Otero ernannt. Dieses Amt übte er acht Jahre lang aus und erhielt den Ruf eines kompromisslosen Law-and-Order-Politikers. Nach dem neuerlichen Gang in die Opposition 1998 kandidierte Zacherón bei den Regionalwahlen 2001 als Kandidat der Volkspartei für das Amt des Präsidenten der Hauptstadtregion, unterlag jedoch gegen den Sozialisten David Acebes. Als Präsident der Volkspartei in der Region führte er die Konservativen bei den Regionalwahlen 2005 schließlich zum Sieg und wurde von einer Mitte-Rechts-Koalition aus PPC, UDS und PSP zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt.

Bei den Semestiner Regionalwahlen 2009 trat Zacherón als eines der nationalen Zugpferde der Partei an und verteidigte eine relative Mehrheit für sein Mitte-Rechts-Bündnis, verfehlte aber eine absolute Mehrheit. Zünglein an der Waage wurde die kleine Zentrumspartei CU, die eine Zusammenarbeit mit der PSP ablehnte. Nachdem Zacherón geschäftsführend im Amt geblieben war, kam es 2010 zu vorgezogenen Neuwahlen, bei denen Zacherón schließlich seine Mehrheit gegen die vereinigte Linke unter Führung der nationalen Spitzenpolitikerinnen Ana Zapato Ramírez (ASUL), María Nabarro Laval (Verdes) und Antónia Mas (SDU) verlor. Zapato Ramírez wurde schließlich zur neuen Regionalpräsidentin gewählt. Zacherón gehört dem Regionalrat seither als einfacher Abgeordneter an.

Politische Funktionen

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen