Juvantêsa Sport: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 23:26, 20. Mai 2013
Der Juvantêsa Sport Club [ʒuvan'tɛʃa 'spɔrtklub], kurz Juvantêsa, Juvantêsa Sport oder Juvantêsa SC, ist ein sagradischer Fußballverein aus Tulis. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der sagradischen Prēmera Liga. Mit 25 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Die Juvantêsa war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Estádiu de Juvante, genannt "l'Esplanat", aus. Die Juvantêsa ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der JSC einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2008 belegte der Klub mit 302 Milliarden Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs Europas. Mehr Umsatz konnten nur Real Madrid, Manchester United und der FC Barcelona machen.
Die Vereinsfarben der Juvantêsa sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, gespielt wird meistens in dunkelblauen Jerseys mit grünen Streifen oder anderen Elementen. Das ist der Grund, warum die Juvantêsa von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist der Juvantêsa Sport Club der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Prēmera Liga 1925 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Deportiva, dem "Derby Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die "Blu i Verde" (JSC) gegen die "Celeste" (UD) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.
Zum Sportverein gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten, dazu zählen Handball (Juvantêsa-Saltes), Basketball (TÉLEM Juvantêsa) oder Rugby.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Historie
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 1.1.1 Gründung und erste Jahre
- 1.1.2 Die ersten Erfolge
- 1.1.3 Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
- 1.1.4 Die "Ninoes de Carles" und der Beginn der Präsidentschaft Iguarín
- 1.1.5 Die Glanzzeit der "Juvantêsa d’Oro"
- 1.1.6 Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros
- 1.1.7 Vom Ende der Ära Notero zur Ankunft Pessués
- 1.1.8 Die "Juvantêsa Mágica" unter De la Costa und Restávio
- 1.1.9 Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez
- 1.1.10 Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués
- 1.2 Wichtige Finalspiele
- 1.2.1 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
- 1.2.2 Das Team der Juvantêsa im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
- 1.2.3 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
- 1.2.4 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
- 1.2.5 Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel
- 1.2.6 Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel
- 1.2.7 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)
- 1.2.8 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)
- 1.2.9 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)
- 1.2.10 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)
- 1.2.11 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2010 (Sieg gegen Inter Mailand)
- 1.3 Präsidenten des Juvantêsa Sport Club
- 1.4 Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club
- 1.5 Erfolge
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 2 Wappen
- 3 Spitznamen
- 4 Anhänger
- 5 Rivalitäten
- 6 Trainings- und Spielstätten
- 7 Andere Sportarten
- 8 Vereinsführung 2010/2011
- 9 Sponsoring
- 10 Fußball
Historie
Geschichte des Vereins
Gründung und erste Jahre
Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Deportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Unión Sportiva Juvantêsa", benannt nach dem tulinischen Viertel, in dem man sich zum Fußballspielen traf. Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. 1910 kam es zur Fusion der Juvantêsa mit der "Tulinêsa Societá Deportiva", wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen "Juvantêsa Sport Club" annahm. Der JSC förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft von "Juvantêsa" 1912 erstmals das Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft erreichte, in dem der junge Club gegen den FC Nalcaz Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5 :7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie "Legio F.C. Tulisium" oder "Tulis Sport 1900".
Die ersten Erfolge
Im Jahr 1922 konnte die "Juvantêsa" erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Bernardo Torris seine Mannschaft im Endspiel in Semess zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler Iacinto Defilipis von Lesnário zur Juvantêsa. Nach einer langen Durststrecke in der Liga und nachdem die Juvantêsa mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führte der micolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Auf Druck der nationalistischen Zentralregierung hin musste sich der Verein in "Club Sportivo Juvantêsa" umbenennen und es wurde den Anhängern verboten, Sprechchöre auf Blaumeerromanisch zu singen und die alte tulinesische Flagge zu benutzen. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es der Juvantêsa schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der sich wieder offiziell in "Juvantêsa Sport Club" umbenannte. Dennoch schaffte es die Juvantêsa in den Vierziger Jahren nicht, weitere Titel zu gewinnen.
Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Estádiu de Juvante um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück in die Erfolgsspur. Der Sieg in der Copa Azumaria im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter Trainer Selle Cabral gewann die Juvantêsa 1952 ihre vierte Meisterschaft und konnte den Titel im Folgejahr erfolgreich verteidigen. 1953 besiegte der JSC zudem im Finale der Coupe Latine in Lissabon den AC Mailand mit 3:0. Damit stieg die Juvantêsa in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer Santiago Flores drei Meisterschaften sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Walter Ernesto Guigou und Luis Manuel Perotti, der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn Carles Szálasi und Gyula Kovács, die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge Joán Santêres, bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Andrés Mata und Joán López drei JSC-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand die Juvantêsa erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Uruguayer Pablo Escobar trainierte JSC-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte. Dies blieb jedoch für einige Jahre der letzte Titel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche.
Die "Ninoes de Carles" und der Beginn der Präsidentschaft Iguarín
1968 übernahm der Unternehmer Fernando Iguarín die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn nach einem Umbruch in eine neue goldene Ära. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Perotti 1969 die letzten Stars der Fünfziger und frühen Sechziger Jahre das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler Francês Luiséu, António Casagra, Carles Notero, Joán Restávio und Joán Peres Soler gehörten. Die wegen ihres Alters auch als "Ninoes de Carles" bezeichneten Spieler gewannen zwischen 1970 und 1972 dreimal in Folge die Copa Sagradia und beendeten 1971 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und Pokalerfolg die sechsjährige Durststrecke der Juvantêsa in der Liga. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga von den Konkurrenten, vor allem aus Bosa und Semess dauerhaft zurückzugewinnen. Stattdessen musste der JSC 1972-1974 dem FC Bosa, danach zweimal in Folge dem FC Semesta den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne konnte das Team zunächst nicht um die ganz großen Titel mitspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.
Die Glanzzeit der "Juvantêsa d’Oro"
Mit dem Wechsel von Francisco Chamot auf den Trainerstuhl der Juvantêsa im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre der Juvantêsa nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler des JSC. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der so genannten "Goldenen Juvantêsa" der späten Siebziger Jahre waren Torwart Hernán Luciano, Stürmer Alex Bruguera sowie im Mittelfeld die "Glorreichen Vier" aus Spielmacher Joán Restávio, Ticiano De la Costa, dem Micolinier Francis Joann Decou sowie Kapitän Carles Notero, alles kreative Spieler von internationaler Klasse. Höhepunkt dieser Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg fand sich die Juvantêsa nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Dennoch gelang es dem Team auf internationaler Ebene, ihre Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0. Mit dem Wechsel Noteros zum FC Barcelona, Decous zum FC Nanthés und Joán Restávios zu AS Saint-Étienne zerfiel das Erfolgsteam nach der Saison.
Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros
Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Francisco Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. In wirtschaftlicher Hinsicht brachten jedoch Missmanagement und teure Spielerverträge den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Nöte. Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des Saccinvest-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er setzte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän Joán Santêres als Sportdirektor ein und verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer Ole Erik Simonsen, der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte. In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Juvantêsa-Legende Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi auf, in das neben weiteren Stars wie Luca Morientes, Jean-Armand Repain und Nationalspielern wie Roger Paranda und Torwartlegende Nestor Veba auch junge Nachwuchstalente wie Francisco Iorávio oder Marco Tinita eingebaut wurden. Notero führte die Juvantêsa zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team in den Jahren 1989 und 1990 zweimal in Folge im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber beidemale dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste.
Vom Ende der Ära Notero zur Ankunft Pessués
Nachdem Notero infolge des neuerlichen Europapokal-Misserfolg im Jahr 1990 zurückgetreten war, zerfiel das Erfolgsteam der vergangenen Jahre. Noteros Nachfolger, der Niederländer Ruud Van Breukelen, gewann mit dem Team 1991 den sagradischen Pokal, konnte aber in der Liga keine Erfolge erzielen. Im Februar 1992 kehrte Notero nochmals auf den Trainerstuhl der Juvantêsa zurück. Er führte das Team noch auf Platz drei in der Liga sowie zum ersten Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Im Finale in Lissabon schlug die Juvantêsa den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen. Nach dem Wechsel Noteros zur Nationalmannschaft im Spätsommer 1992 übernahm sein Co-Trainer Selle Xusgard die Teamleitung, wurde aber bereits im Winter des Jahres nach einer Negativserie in der Liga entlassen. Für ein halbes Jahr übernahm der zum Teamchef beförderte Kapitän Juán Ernesto Lombardi, der den Klub zum Pokalerfolg und zur Vizemeisterschaft führte. Danach wurde Ticiano De la Costa als neuer Cheftrainer vorgestellt. Unter seiner Leitung begann eine neue Blütezeit für die Juvantêsa. Mit dem aus Italien nach Sagradien zurückgekehrten Libero Paulo Varigell, dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio sowie Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der im Sommer 1994 für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro von Inter Mailand verpflichtet wurde, holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis, die das Team in der Saison 1994/95 zur ersten sagradischen Meisterschaft seit fünf Jahren führten.
Die "Juvantêsa Mágica" unter De la Costa und Restávio
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 konnten die Blau-Grünen wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurden 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister SC Mistrech. Im Finale des UEFA-Pokals besiegte die Juvantêsa mit einem Tor des jungen Stürmers Miguel Pin das Team von Inter Mailand. In der Folgesaison gewann De la Costa seine zweite Meisterschaft als JSC-Trainer, verließ danach aber den Verein, um Technischer Direktor beim sagradischen Fußballverband zu werden. In der Zeit zuvor hatte es vermehrt Unstimmigkeiten zwischen dem eigensinnigen Trainer und der Klubführung gegeben. De la Costas Nachfolger Joán Restávio sollte die von De la Costa begonnene Serie zur erfolgreichsten Ära der Juvantêsa ausbauen. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der die Juvantêsa als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der JSC die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Daniel Pessué und Tristán l’Areâu mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde die Juvantêsa im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet. Prägender Spieler der Ära war Superstar Daniel Pessué, der 1999 zum zweiten Mal nach 1995 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft vom JSC. Nachdem das Team in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team, in dem sich der 23-jährige José María Del Piey zum prägenden Spieler entwickelte, im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg der Juvantêsa im höchsten Europapokal feiern. Del Piey wurde danach zum Weltfußballer des Jahres gewählt und trat damit das Erbe Pessués an, der seine Karriere nach dem Finalsieg beendete. In der Saison 2000/2001 wurde das bisherige Esplanat-Stadion weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug die Juvantêsa ihre Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estádiu de Juvante auch als "Novo Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.
Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez
Nach dem Karriereende Pessués und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete die seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära De la Costa-Restávio. Bereits im Januar 2005 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer Luis Etxeberría, der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Real Madrid anknüpfen konnte und nach einer erfolglosen Saison 2005/2006 und einer mageren Hinrunde der Saison 2006/2007 die Juvantêsa ohne Titel verlassen musste. In der Zeit der Präsidentschaft Martínez’ verließen einige Leistungsträger des Teams den Verein, darunter Abwehrchef Eduardo Costane, Sturmstar Diego Rosário und Mittelfeldspieler John Kasongo Novurengo, die allesamt zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Daneben trat Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Arbeit nach der Saison 2005/2006 zurück, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Rosário und Novurengo gestimmt hatte. Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten Ariel Valesta zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. von Mário Caetano und Nicola Scajola millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde im Januar 2007 der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Juvantêsa-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.
Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués
Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Següer wurde unter anderem von JSC-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Peres Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der EURO 2008 s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte. Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte Següer die Juvantêsa-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des micolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zur Juvantêsa wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, David Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum erstenmal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team auch in den beiden Folgespielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 - und damit dreimal in Folge – die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2010 im Finale gegen Inter Mailand zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League. Nur wenige Wochen später gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Michel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, David Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure der Juvantêsa zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.
Wichtige Finalspiele
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Andrés Vidragill | ||
| 2 | DF | SAG | Andrés Santespíritu (C) | ||
| 3 | DF | SAG | Joán Santêres | ||
| 4 | DF | SAG | Manuel Iribar | ||
| 5 | DF | SAG | Jorge Arretxu | ||
| 6 | MF | SAG | Joán López | ||
| 7 | MF | HUN | Gyula Kovács | ||
| 8 | FW | SAG | Andrés Mata | ||
| 9 | FW | SAG | Luis Manuel Perotti | ||
| 10 | FW | URU | Walter Ernesto Guigou | ||
| 11 | FW | HUN | Károly Szálasi |
Das Team der Juvantêsa im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Andrés Vidragill | ||
| 2 | DF | SAG | Andrés Santespíritu (C) | ||
| 3 | DF | SAG | Joán Santêres | ||
| 4 | DF | SAG | Manuel Iribar | ||
| 5 | DF | SAG | Natálio Josefe Riera | ||
| 6 | MF | SAG | Joán López | Anastásio Cartagêni (SAG) | |
| 7 | MF | HUN | Károly Szálasi | ||
| 8 | MF | SAG | Manuel Berexe | ||
| 9 | MF | SAG | Jorge Arretxu | ||
| 10 | FW | SAG | Luis Manuel Perotti | ||
| 11 | FW | SAG | Alfonso Berguixete |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Hernán Luciano | ||
| 2 | DF | SAG | Joán León Peres Soler | ||
| 3 | DF | SAG | Carles Arbial | ||
| 4 | MF | SAG | Carles Notero (C) | ||
| 5 | DF | SAG | Roberto Vidrial | ||
| 6 | DF | MIC | Luvis Mari Gerart | ||
| 7 | MF | MIC | Francis Joann Decou | Paulo Costa (SAG) | |
| 8 | MF | SAG | Ticiano De la Costa | ||
| 9 | FW | SAG | Alex Bruguera | ||
| 10 | MF | SAG | Joán Restávio | ||
| 11 | FW | SAG | Daniel Rodríguez |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Hernán Luciano | ||
| 2 | DF | SAG | Joán León Peres Soler | ||
| 3 | DF | SAG | Carles Arbial | ||
| 4 | MF | SAG | Carles Notero (C) | ||
| 5 | DF | SAG | Roberto Vidrial | ||
| 6 | DF | MIC | Luvis Mari Gerart | ||
| 7 | MF | SAG | Fernando León | ||
| 8 | MF | MIC | Francis Joann Decou | ||
| 9 | MF | SAG | Ticiano De la Costa | ||
| 10 | FW | SAG | Joán Restávio | ||
| 11 | FW | SAG | Alex Bruguera | Jonas Reberg (SWE) |
Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 5 | SW | SAG | Carles Iribar | ||
| 4 | RB | SAG | Sergio Kappa | ||
| 2 | CB | SAG | Joán Fernandez | ||
| 3 | LB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 7 | RM | SAG | Joán María Premera | Carloso (SAG) | |
| 6 | CM | ARG | Ernesto Juán Lombardi | ||
| 10 | CM | SAG | Francisco Iorávio | ||
| 8 | LM | JUG | Slovan Juricic | ||
| 11 | CF | SAG | Diego Cruzera | José Ramón Toricci (ARG) | |
| 9 | CF | SAG | Luca Morientes (C) |
Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 5 | SW | SAG | Carles Iribar | ||
| 2 | CB | SAG | Joán Fernandez | ||
| 4 | CB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 6 | RWB | SAG | Sergio Kappa | ||
| 3 | LWB | SAG | Luis Javier Marito | Slovan Juricic (JUG) | |
| 8 | CM | ARG | Ernesto Juán Lombardi | ||
| 7 | CM | SAG | Joán María Premera | ||
| 10 | CM | ARG | José Ramón Toricci | Danny Van Alst (NED) | |
| 11 | CF | SAG | Diego Cruzera | ||
| 9 | CF | SAG | Luca Morientes (C) |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 10 | SW | ARG | Ernesto Juán Lombardi (C) | ||
| 4 | RB | SAG | Guillamo Franco | ||
| 3 | CB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 2 | LB | SAG | Álvaro Lucile | ||
| 5 | DM | SAG | Stefano Detânia | ||
| 6 | RM | SAG | Gabriel Oreago | ||
| 7 | LM | SAG | Daniel Laponte | Karlheinz Schneider (GER) | |
| 8 | AM | SAG | Joaquín Rey | ||
| 9 | CF | FRA | Jean-Armando Repain | ||
| 11 | CF | SAG | Marco Tinita | Danny Van Alst (NED) |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 4 | RB | SAG | Ariel Valesta | Carlos Paul Donadoni (ARG) | |
| 2 | CB | SAG | Paulo Varigell (C) | ||
| 3 | CB | CHL | Roberto Sayenne | ||
| 13 | LB | FRA | René Francque | ||
| 14 | DM | SAG | Angel Viét | ||
| 17 | RM | SAG | Víctor Giani | ||
| 7 | LM | POR | Paulo Matongio | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué | ||
| 20 | CF | ARG | Enrico Scola | Miguel Angel Pin (SAG) | |
| 19 | CF | ITA | Maurizio Corbani | Tristán l'Areâu (SAG) |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 2 | RB | SAG | Michel Andrêu | ||
| 18 | CB | SAG | António López | ||
| 3 | CB | CHL | Roberto Sayenne | ||
| 13 | LB | SAG | Daniel Vespo | René Francque (FRA) | |
| 21 | DM | SAG | Claudio Piro | ||
| 6 | RM | SAG | Jocéntilo Esalla | ||
| 27 | LM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué (C) | ||
| 24 | SS | SAG | José María Del Piey | Iven Njelsen (NOR) | |
| 9 | CF | URU | Luis Iván Pérez | Tristán l'Areâu (SAG) |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 2 | RB | SAG | Michel Andrêu | ||
| 5 | CB | SAG | António López | ||
| 14 | CB | SAG | Eduardo Costane | ||
| 4 | LB | SAG | Sergio Concergaçâu | ||
| 6 | DM | SAG | Jocéntilo Esalla | Claudio Piro (SAG) | |
| 27 | DM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué (C) | Dani (SAG) | |
| 7 | AM | SAG | José María Del Piey | ||
| 11 | ST | ITA | Luigi Maria Arita | José López (SAG) | |
| 8 | ST | SAG | Diego Rosário |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2010 (Sieg gegen Inter Mailand)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Lionel Eskerro | ||
| 27 | RB | SAG | Joaquín Celestino | ||
| 2 | CB | SAG | Michel Andrêu | ||
| 23 | CB | POR | João Silva | ||
| 8 | LB | BRA | Thiago Alves | ||
| 4 | DM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 5 | CM | SAG | Rafael Velozo | ||
| 11 | RW | ARG | León Javier Estarri | Cristiano (BRA) | |
| 7 | AM | SAG | José María Del Piey (C) | ||
| 24 | LW | SAG | David Albet | Xavier Lescart (MIC) | |
| 9 | ST | SAG | David Belazal | Lamine Silva Kalé (MLI) |
Präsidenten des Juvantêsa Sport Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität |
| 1901 | 1917 | Joán Denzer | Deutschland |
| 1917 | 1919 | Selle Rosaro | Sagradien |
| 1919 | 1919 | Martín Albacete | Sagradien |
| 1919 | 1920 | Joán Denzer | Deutschland |
| 1920 | 1938 | Marino Ibarretxe | Sagradien |
| 1938 | 1941 | José Náutico | Sagradien |
| 1941 | 1945 | Jacquel Delmonte | Sagradien |
| 1945 | 1968 | David Arcélio Saforcada | Sagradien |
| 1968 | 1982 | Fernando Iguarín | Sagradien |
| 1982 | 1984 | Aliureto Ceà Fernandez | Sagradien |
| 1984 | 1984 | Gaitán Restruç | Sagradien |
| 1984 | 2005 | Carles Saccín Laroux | Sagradien |
| 2005 | 2008 | Alberto Joán Martínez | Sagradien |
| 2008 | Joán Següer Rovira | Sagradien |
Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität | Erfolge |
| 1923 | 1926 | |||
| 1926 | 1929 | Michael Stanton | England | |
| 1929 | Apr 1938 | Fernand Devaler | Micolinien | Premera Liga 1936, 1937; Copa Sagradia 1932 |
| Jun 1938 | Nov 1943 | Martín Costa | Sagradien | |
| Nov 1943 | Jun 1944 | Selle Aliureto Cabral | Sagradien | |
| Jul 1944 | Jun 1951 | Iacinto Defilipis | Sagradien | Copa Azumaria 1950 |
| Jul 1951 | Jun 1953 | Selle Aliureto Cabral | Sagradien | Premera Liga 1952, 1953; Coupe Latine 1953; Copa Azumaria 1953 |
| Jul 1953 | Jun 1956 | Santiago Flores | Sagradien | |
| Jul 1956 | Feb 1958 | Miguel Cuéllar | Paraguay | |
| Feb 1958 | Jun 1958 | Arrigo Salazar | Sagradien | |
| Jul 1958 | Jun 1961 | Santiago Flores | Sagradien | Premera Liga 1959, 1961; Copa Azumaria 1960, 1961 |
| Jul 1961 | Dez 1961 | Franz Hórvacek | Tschechoslowakei | |
| Dez 1961 | Jun 1962 | Santiago Flores | Sagradien | Premera Liga 1962 |
| Jul 1962 | Jun 1964 | Sándor Gyuményi | Ungarn | Messepokal 1964 |
| Jul 1964 | Jun 1965 | Pablo Escobar | Uruguay | Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965 |
| Jun 1965 | Mai 1966 | Santiago Flores | Sagradien | |
| Mai 1966 | Dez 1966 | Franz Hórvacek | Tschechoslowakei | |
| Jan 1967 | Jun 1967 | Luis Manuel Perotti | Sagradien | |
| Jul 1967 | Nov 1969 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | |
| Nov 1969 | Jul 1970 | Luis Manuel Perotti | Sagradien | Copa Sagradia 1970 |
| Jul 1970 | Sep 1971 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | Premera Liga 1971; Copa Sagradia 1971 |
| Sep 1971 | Mai 1972 | Gonzalo Jaime Blanco | Argentinien | Copa Sagradia 1972 |
| Mai 1972 | Sep 1972 | Rinaldo Marcos | Brasilien | |
| Sep 1972 | Mai 1973 | Santiago Arrántxez | Sagradien | |
| Mai 1973 | Aug 1973 | Márcio Veraldes (†) | Sagradien | |
| Aug 1973 | Mai 1974 | Sören Fjellgard | Schweden | |
| Mai 1974 | Jun 1975 | Karl-Heinz Lemberger | Deutschland | |
| Jul 1975 | Jun 1979 | Francisco Chamot | Sagradien | Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979 |
| Jul 1979 | Dez 1979 | Marian Milanic | Jugoslawien | |
| Dez 1979 | Jan 1980 | Luciano Gomes | Sagradien | |
| Jan 1980 | Dez 1981 | Daniel Lapuente | Argentinien | Landesmeisterpokal 1980 |
| Jan 1982 | Mär 1982 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | |
| Mär 1982 | Aug 1982 | Luca Martínez | Sagradien | Copa Sagradia 1982 |
| Aug 1982 | Aug 1982 | Donado Cabrera, interim | Sagradien | |
| Aug 1982 | Jun 1984 | Francisco Chamot | Sagradien | Premera Liga 1983 |
| Jul 1984 | Dez 1985 | Ole Erik Simonsen | Dänemark | Premera Liga 1985 |
| Dez 1985 | Jun 1990 | Carles Notero | Sagradien | Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987; UEFA-Cup 1987 |
| Jul 1990 | Feb 1992 | Ruud Van Breukelen | Niederlande | Copa Sagradia 1991 |
| Feb 1992 | Aug 1992 | Carles Notero | Sagradien | Europapokal der Pokalsieger 1992 |
| Sep 1992 | Dez 1992 | Selle Névito Xusgard | Sagradien | |
| Dez 1992 | Jun 1993 | Ernesto Juán Lombardi | Argentinien | Copa Sagradia 1993 |
| Jul 1993 | Jun 1998 | Ticiano De la Costa | Sagradien | Premera Liga 1995, 1998; UEFA-Cup 1997 |
| Jul 1998 | Jun 2005 | Joán Restávio | Sagradien | Premera Liga 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Championsleague 1999, 2004 |
| Jul 2005 | Jan 2007 | Luis Etxeberría | Sagradien | |
| Jan 2007 | Jan 2007 | Paulo Varigell, interim | Sagradien | |
| Jan 2007 | Jun 2008 | Bernard Coutier | Frankreich | Copa Sagradia 2008 |
| Jul 2008 | Daniel Pessué | Sagradien | Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Copa Sagradia 2013; Championsleague 2010 |
Erfolge
- 29 Mal Sagradischer Meister: 1922, 1936, 1937, 1952, 1953, 1959, 1961, 1962, 1965, 1971, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013
- 13 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1932, 1965, 1970, 1971, 1972, 1978, 1982, 1987, 1991, 1993, 1999, 2008, 2013
- 10 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2010
- 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006
- 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (4 Mal Zweiter: 1960, 1989, 1990, 2002)
- 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997
- 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964
- 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992
- 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010
- 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004
- 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010
- 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1953 (1 Mal Zweiter: 1952
- 4 Mal Sieger der Copa Azumaria: 1950, 1953, 1960, 1961
Wappen
Das Wappen des Vereins trägt traditionell die Buchstaben JSC. Seit den Dreißiger Jahren prangert zudem darüber eine abstrakte organische Skulptur des tulinesischen Bildhauers Manuel Veila, die den Namen "il sport" trägt und dem Verein 1928 geschenkt wurde. Sie stand auch lange Zeit vor dem Stadion Campo de Crêus und seit 1967 auf dem Platz vor dem Esplanat-Stadion. Neben der Skulptur und den Initialen JSC wurde das Vereinswappen zudem lange Zeit (und seit 2007 erneut) vom tulinesischen Stadtwappen geschmückt. Während die Symbole des Wappens lange Zeit nahezu unverändert blieben, hat die Form des Wappens des öfteren gewechselt. Seit den Neunzigern wurde eine kreisrunde Form, teilweise mit einer angrenzenden Krone darüber verwendet. Seit 2007 ist das Wappen oval, dafür wurde auf die Krone verzichtet und das Stadtwappen wieder integriert.
Spitznamen
Der Juvantêsa Sport Club wird von seinen Anhängern meist nur als "la Juvantêsa" bezeichnet. Daneben ist die Kurzform JSC üblich. Aufgrund der Spielfarben und in Abgrenzung von der "Celeste" UD wird das Team auch als "ils Blu i Verde" (die Blaugrünen, wörtlich in etwa jene blau und grün) oder "la Blu i Verde" bezeichnet. Die Fans der Juvantêsa werden "Juvantistas" genannt.
Anhänger
Im Gegensatz zu den eher bürgerlich-konservativen "Udistas" stammen die Anhänger der Blau-Grünen, die "Juvantistas", traditionell eher aus der tulinesischen Arbeiterschaft. In den Jahren der Álamo-Diktatur kamen linke Intellektuelle dazu, die das Profil der Juvantêsa als "Klub der Linken", aber auch als "Klub der Intellektuellen" lange Zeit prägten. Während die Anhänger der Unión Deportiva traditionell eher aus den bürgerlichen Stadtteilen im Norden von Tulis stammen, hat die Juvantêsa ihre Fanbase eher in den südlichen Arbeiterstadtteilen.
Rivalitäten
Die Mannschaften der Juvantêsa und der Unión Deportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da die Juvantêsa ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Juvantistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und die Juvantêsa beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Löwen in dieser Zeit zweitklassig spielten.
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das "Grande Clásico" genannte Duell zwischen der Juvantêsa und dem Fútbol Club de Bosa, das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand und spätestens seit den Sechziger Jahren als Duell zwischen den beiden stärksten Klubs der Liga und den Vereinen mit dem größten Fanpotenzial im Land gilt.
Aufgrund politischer Gegensätze gilt auch der Zweikampf zwischen Juvantêsa Sport und dem FC Semesta als brisantes Duell, da der FCS seit seiner Gründung 1939 als Klub der Rechten galt und damit der eher linken Ausrichtung der Juvantêsa entgegenstand. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und des cuentezischen Königreichs und Semess als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte.
Trainings- und Spielstätten
Als Heimspielstätte der Juvantêsa fungierte lange Zeit das Stadtion Campo de Crêus am Nordrand des Stadtteils Juvante, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug. Danach wurde das Estádiu de Juvante erbaut, in dem die 1. Mannschaft des Klubs seither spielt, während die 2. Mannschaft und die Jugendteams im unweit davon gelegenen kleineren Estádiu Joán Denzer spielen. Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 die Citá Sportiva Blu i Verde im südlich an den Stadtteil Juvante anschließenden Vorort Esplanat, wo sich auch die Jugendakademie der Tulinesen befindet.
Estádiu de Juvante ("l’Esplanat")
Das Juvante-Stadion, genannt "l’Esplanat", ist ein Fußballstadion in Tulis und die Heimstätte des Fußballklubs Juvantêsa. Eigentümer ist die Estádiu de Juvante S.A., eine hundertprozentige Tochter des JSC. Der offizielle Name des Stadions leitet sich ebenso wie der Klubname vom Tulineser Stadtteil Juvante ab. Da sich das Stadion am Rande des Monte Esplanat an der Rúa d’Esplanat befindet, wird es in Tulis meist nur als "das Esplanat" ("l’Esplanat") bezeichnet. Das Stadion ist eines von drei Fußballstadien in Sagradien, die von der UEFA als 5-Sterne-Stadion geführt werden.
Das ursprüngliche Estádiu de Juvante wurde 1949 eröffnet und fasste zunächst knapp 63.000, nach einem Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das Stadion wurde im Jahr 2000 nahezu vollständig abgerissen und durch einen Neubau nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga ersetzt, der knapp 60.000 Zuschauer fasst und auf Wunsch der Fans hin den selben Namen trägt wie das alte Juvante-Stadion. Dennoch wird auch das renovierte Stadion meist nur "l’Esplanat" oder "il Novo Esplanat" genannt. Charakteristisch am neuen Stadion ist das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben. Außerdem sind rund um das Stadion mehrere Plexiglas-Blöcke aufgestellt, welche nachts ebenfalls angestrahlt werden und das Licht wieder zurück auf das Stadion reflektieren.
Das alte Juvante-Stadion wurde bei der Fußballweltmeisterschaft 1958 als Spielstätte sowie als Austragungsort verschiedener Finalspiele im Europapokal genutzt. Das neue Juvante-Stadion beherbergte das Championsleague-Finale des Jahres 2005 sowie insgesamt fünf Spiele bei der EURO 2008, darunter das Eröffnungsspiel, ein Viertel- und ein Halbfinale.
Estádiu Joán Denzer
Das Joán Denzer-Stadion im Tulineser Stadtteil Juvante, nur wenige Meter vom Estádiu de Juvante entfernt, ist das Zweitstadion des Fußballklubs Juvantêsa SC. Es fungiert als Heimstätte der Juvantêsa B und C sowie der Juvantêsa Jovenil A und der Frauenfußballmannschaft Juvantêsa Feminín. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion fasst etwa 10.000 Zuschauer und ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Juvantêsa Sport Club, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.
Andere Sportarten
Obwohl die Juvantêsa besonders durch ihre Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft der Juvantêsa (Juvantêsa SC Feminín) spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera Liga Feminín und gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft. Die Juvantêsa Feminín trägt ihre Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.
Die Rugby-Mannschaft der Juvantêsa spielt in der höchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Ebenfalls in der obersten Klasse spielen die Handball- (Juvantêsa-Saltes Balonmano) sowie die Basketballmannschaft des JSC (Télem Juvantêsa Baloncesto), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Beide Teams, Hand- und Basketballer, tragen ihre Heimspiele in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Blu i Verde (PB&V) aus.
Vereinsführung 2010/2011
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Vereinsführung | ||
| Präsident | Joán Següer Rovira | Sagradien |
| Ehrenpräsident | Luis Manuel Perotti | Sagradien |
| Vizepräsident (Sport) | David Martín | Sagradien |
| Vizepräsident (Finanzen) | Joán Carles Negruán | Sagradien |
| Vizepräsident (Marketing & PR) | Dián Arrántxez | Sagradien |
| Vizepräsident (Soziales) | Joán Peres Soler | Sagradien |
| Berater des Präsidenten | Carles Notero | Sagradien |
| Generaldirektor | Francisco Chabarell | Sagradien |
| Sportliche Leitung | ||
| Technischer Direktor Fußball | Luca Morientes | Sagradien |
| Delegierter Technischer Direktor Fußball | Manuel Erro | Sagradien |
| Teamleitung | ||
| Cheftrainer | Daniel Pessué | Sagradien |
| Assistenztrainer | Cornèle Crêus | Micolinien |
| Assistenztrainer | Jocéntilo Esalla (2008-2010) | Sagradien |
| Assistenztrainer | David Arzeval (2010-2011) | Sagradien |
| Torwarttrainer | Manu Teixa | Sagradien |
| Fitness- und Rehatrainer | Aliureto Costa | Sagradien |
| Fitness- und Rehatrainer | Mário Arval | Micolinien |
| Fitness- und Rehatrainer | Francès Seigüer | Sagradien |
| Team-Koordinator | Luis Docién Miniambres | Sagradien |
| Trainer Juventêsa B | Luis Fernando Nelœs Leal (bis 2010) | Sagradien |
| Jocéntilo Esalla (2010-2011) | Sagradien | |
| David Arzeval (seit 2011) | Sagradien | |
| Trainer Juvantêsa C | Lionel Marín | Sagradien |
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-19) | Diego Cruzera | Sagradien |
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-17) | Marián Berenguer | Sagradien |
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-16) | Sebastián Notero | Sagradien |
Sponsoring
| Beginn | Ende | Trikotsponsor | Ausrüster |
| 1996 | Opel | adidas | |
| 1996 | 2000 | Philips | |
| 2000 | 2001 | ohne Trikotsponsor | |
| 2001 | 2007 | Coesa | |
| 2007 | 2010 | bwin | |
| 2010 | Thoss Electronics | ||
Fußball
Kaderpolitik
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Juvantêsa eine eigene Jugendakademie (l’Academía Blu i Verde), die im Vorort Esplanat beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt. Aus der Akademie stammen prägende Spielergestalten der Siebziger und Achtziger Jahre wie Carles Notero, Joán Peres Soler, Nestor Veba oder Francisco Iorávio. Im aktuellen Kader der Saison 2009/2010 kommen mit Lionel Eskerro, Dián Arrantxabal, David Belazal, Diego Ívan Cherepniev, José María Del Piey, Manuel Erro, Xavi Lescart, Joaquín Celestino und David Albet neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine Liste der bekanntesten Spieler aus der Juvantêsa-Jugend umfasst :
- David Albet (SG, *1990), Weltmeister 2010
- Julen Aretzu (SG, *1990)
- Lionel Eskerro (SG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- David Belazal (SG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Joaquín Celestino (SG, *1988)
- Diego Ívan Cherepniev (ARG, *1985)
- José María Del Piey (SG, *1981), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Manuel Erro (SG, *1975)
- Jocéntilo Esalla (SG, *1970), Vize-Europameister 2000
- Francisco Iorávio (SG, *1963)
- Carles Iribar (SG, *1962)
- Xavier Lescart (MIC, *1990)
- Hernán Luciano (SG, *1948), Europameister 1976
- Javier Munial (SG, *1992)
- José García Neleiy (SG, *1981)
- Carles Notero (SG, *1950), Europameister 1976
- Sebastian Notero (SG, *1973)
- Samuel Ojisei (NGA, *1976), Olympia-Sieger 1996
- Joán Peres Soler (SG, *1945), Europameister 1976
- António Perte (SG, *1979)
- Miguel Pin (SG, *1975)
- Diego Rosário (SG, *1977), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Nestor Saccín (SG, *1980)
- Javier Serrena (SG, *1984)
- Marco Tela (SG, *1975)
- Marco Tinita (SG, *1967)
- Tiago Soler Amavisca (SG, *1992)
- Nestor Veba (SG, *1956)
- Daniel Vespo (SG, *1980)
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat die Juvantêsa traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern Károly Szálasi und Gyula Kovács sowie dem Uruguayer Walter Ernesto Guigou internationale Starspieler für die Juvantêsa und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei der Juvantêsa gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Micolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister Juán Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Matongio oder die französischen Weltmeister Ludovic Conseille und René Francque.
Außerdem konnte die Juvantêsa auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Varigell und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro und Diego Rosário in den frühen 2000ern oder aus dem aktuellen Team die Europameister Rafael Velozo oder Juliano Valpieta.
Dennoch steht die Juvantêsa auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand oder Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea.
Kader Saison 2012/2013
| Nr. | Name | Geburtsj. | Nationalit. | im Team seit | letzter Verein |
| 1 | Lionel Gaitán Eskerro | 1988 | SAG | 2006 | Juvantêsa Sport B |
| 13 | Dián Arrantxabal | 1990 | SAG | 2009 | Juvantêsa Sport B |
| 32 | Aristide Groscigny | 1980 | BEL | 2012 | Mesarque SC |
| 2 | Hugo Vieira | 1986 | POR | 2012 | Tottenham Hotspur (ENG) |
| 3 | Fernando Demont (Vizekapitän) | 1984 | MIC | 2006 | FC Duerez |
| 6 | Nikola Vida | 1986 | CRO | 2010 | ZSKA Moskau (RUS) |
| 17 | Julen Aretzu | 1988 | SAG | 2011 | Liverpool FC (ENG) |
| 19 | Javier Munial | 1992 | SAG | 2012 | Juvantêsa Sport B |
| 21 | Juliano Valpieta | 1982 | SAG | 2008 | FC Nonthí |
| 23 | João Silva (Vizekapitän) | 1980 | POR | 2008 | FC Nonthí |
| 34 | Luiz Diego | 1987 | BRA | 2012 | AC Gerón |
| 4 | David Albet | 1990 | SAG | 2008 | Juvantêsa Sport B |
| 5 | Rafael Velozo (Vizekapitän) | 1982 | SAG | 2007 | FC Nonthí |
| 7 | José María Del Piey (Kapitän) | 1981 | SAG | 1998 | Juvantêsa Sport B |
| 8 | Younes Felloussi | 1989 | GER | 2012 | FC Schalke 04 (GER) |
| 16 | Nicolás Andrés Gaitán | 1991 | ARG | 2011 | Juvantêsa Sport B |
| 18 | Francis Escüet | 1986 | MIC | 2010 | AS Macedi (MIC) |
| 25 | Tiago Soler Amavisca | 1992 | SAG | 2010 | Juvantêsa Sport B |
| 28 | Alexandre Mata | 1986 | BRA | 2010 | FC Duerez |
| 36 | Xavi Lescart | 1990 | MIC | 2009 | Arsenal FC (ENG) |
| 9 | David Belazal | 1987 | SAG | 2004 | Juvantêsa Sport B |
| 10 | Silva Kalé | 1984 | MLI | 2008 | FC Porto |
| 20 | Nicolas Kassény | 1990 | FRA | 2011 | OSC Lille |
| 27 | Samuel Nalbandian | 1994 | SAG | 2012 | Juvantêsa Sport B |
| 29 | Sebastián Ellauri | 1981 | URU | 2010 | FC Duerez |