Cientro Uníu: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') war eine von 2007 bis 2010 bestehende Zentrumspartei in [[Sagradien]], die sich als humanistisch, demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definierte. Seit 2008 bildete die UDC gemeinsam mit dem christdemokratischen [[CCD]] das zentristische Parteienbündnis [[Cientro Uníu]], das sich im Dezember 2010 als Nachfolgepartei von UDC und CCD konstituierte.
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Das '''Cientro Uníu''' (kurz '''CU''', ''Vereinigtes Zentrum'') ist eine sozialliberale und pro-europäische Partei in [[Sagradien]]. Die Partei wurde Ende 2007 unter dem Namen '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') um den früheren Minister [[Traiano Atániez]] vom christdemokratischen [[PPC]] gegründet. Ziel der Partei war die Bildung einer starken Mitte gegen den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] auf die [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]].
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Die Partei versteht sich als humanistisch, demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definierte. Bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] trat die UDC gemeinsam mit dem kleinen linkskatholischen [[CCD]] an, verpasste aber den Einzug ins Parlament. Unter dem Namen ''Cientro Uníu'' zog die Partei bei den [[Europawahlen 2009]] ins Parlament ein, verlor danach aber die [[Parlamentswahl 2012]].  
  
 
== Gründung ==
 
== Gründung ==
Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als "Reformminister" dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in [[Joanaz]] aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] vom christdemokratischen [[CCD]] weitere Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten und größten Teils aus dem liberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] stammten.  
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Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als "Reformminister" dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in [[Joanaz]] aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] von den oppositionellen [[Radicales]] weitere Abgeordnete und Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten.  
  
 
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.
 
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.
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== Parlamentswahl 2008 ==
 
== Parlamentswahl 2008 ==
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem christdemokratischen CCD an und erreichte mit 4,9 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Damit konnte die UDC von der bereits vorhandenen Infrastruktur der wahlerfahreneren CCD-Partei profitieren. Atániez wurde neben CCD-Chef [[Francisco Valderrano]] Spitzenkandidat des Wahlbündnisses, das mit dem Ziel antrat, eine Regierung der Mitte ohne Einfluss der Rechtspopulisten zu bilden. Nach der Wahl ging die UDC zusammen mit dem CCD in die gemeinsame Opposition zur neuen Minderheitsregierung Luisanto. Atániez amtiert seither zusammen mit CCD-Sekretär [[Carles Vídrio]] als Sprecher der gemeinsamen Kammerfraktion der beiden Zentrumsparteien.
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Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem kleinen linkskatholischen [[CCD]] an, verpasste aber den Einzug ins Parlament.  
  
 
== Wahlen 2009 ==
 
== Wahlen 2009 ==
Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei stellte sich heraus, dass die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens stark ist, während die Christdemokraten ihre Hochburgen besonders in der Region [[Alto Scantia]] haben. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen. Bei den sagradischen [[Präsidentschaftswahlen 2009]] unterstützte die UDC den CCD-Kandidaten [[Francisco Valderrano]].
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Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei konnte die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens Erfolge vorweisen. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen.  
  
 
== Positionen ==
 
== Positionen ==
Die UDC sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanistischen Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung.  
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Die Zentrumsunion sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanistischen Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung.  
  
 
== Vorfeldorganisationen ==
 
== Vorfeldorganisationen ==

Version vom 18:19, 7. Jan 2013

Das Cientro Uníu (kurz CU, Vereinigtes Zentrum) ist eine sozialliberale und pro-europäische Partei in Sagradien. Die Partei wurde Ende 2007 unter dem Namen Unión de Democráticōes del Cientro (kurz UDC, deutsch: Union der Zentrumsdemokraten) um den früheren Minister Traiano Atániez vom christdemokratischen PPC gegründet. Ziel der Partei war die Bildung einer starken Mitte gegen den Einfluss der rechtspopulistischen PSP auf die Regierung Luisanto.

Die Partei versteht sich als humanistisch, demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definierte. Bei der vorgezogenen Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008 trat die UDC gemeinsam mit dem kleinen linkskatholischen CCD an, verpasste aber den Einzug ins Parlament. Unter dem Namen Cientro Uníu zog die Partei bei den Europawahlen 2009 ins Parlament ein, verlor danach aber die Parlamentswahl 2012.

Gründung

Die UDC wurde 2007 vom früheren Volkspartei-Mitglied Traiano Atániez ins Leben gerufen, der zuvor als "Reformminister" dem Kabinett Luisanto I angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in Joanaz aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen PSP durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit Ernesto Grací von der liberalen UDS sowie Armanda Colesán von den oppositionellen Radicales weitere Abgeordnete und Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit Damián Lourençá und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der PPC, die zuvor zu den Unterstützern von Denísio Álvarez gehört hatten.

Auch die Regionalparteien der azizischen Europademokraten sowie der Demokraten für Cuentez schlossen sich der neuen Partei an.

Auf dem ersten Parteitag der UDC im Herbst 2007 wurde Traiano Atániez zum ersten Parteisekretär gewählt. Damián Lourençá wurde Stellvertreter, Armanda Colesán Koordinatorin.

Parlamentswahl 2008

Bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2008 trat die UDC zusammen mit dem kleinen linkskatholischen CCD an, verpasste aber den Einzug ins Parlament.

Wahlen 2009

Auch bei den Senatswahlen 2009, den Regionalwahlen 2009 sowie den Europawahlen 2009 kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei konnte die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens Erfolge vorweisen. Das Zentrumsbündnis Cientro Uníu aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste Cientro Uníu per l'Europa 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen.

Positionen

Die Zentrumsunion sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanistischen Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung.

Vorfeldorganisationen

Die UDC trat im Frühjahr 2008 der europafreundlich-zentristischen EDP bei, den die französische UDF und die italienische Margherita-Partei ins Leben riefen. Die Europaabgeordneten der UDC gehören der ALDE-Fraktion an. Als Jugendverband bestand die Gruppe UDC Jovenes.

Parteiführung