Verdes Celarcœs: Unterschied zwischen den Versionen

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Die sagradischen '''Regenbogen-Grünen''', sagradisch '''Verdes Celarcoes''' (Abkürzung '''VERCEL'''), waren in den Achtziger Jahren neben der [[Democrâcia Ecologista]] eine der beiden bedeutenden grünen Parteien in [[Sagradien]], die sich 1989 zur Partei [[Ils Verdes]] zusammenschlossen.  
 
Die sagradischen '''Regenbogen-Grünen''', sagradisch '''Verdes Celarcoes''' (Abkürzung '''VERCEL'''), waren in den Achtziger Jahren neben der [[Democrâcia Ecologista]] eine der beiden bedeutenden grünen Parteien in [[Sagradien]], die sich 1989 zur Partei [[Ils Verdes]] zusammenschlossen.  
  
Die Regenbogen-Grünen wurden zur [[Europawahlen 1984|Europa-]] und [[Kommunalwahlen 1984|Kommunalwahl 1984]] aus dem Bündnis [[Ecología 77]], Teilen der linken [[Democrâcia Crítica]] und [[Partido Radical Socialista|radikalsozialistischen]] Politikern gegründet. Die „Confederación Ecología 77“, als deren organisatorische Fortsetzung die Verdes Celarcoes gelten können, wurde 1977 als Vereinigung verschiedener Grüner Parteien, Wahllisten und Umweltverbände gegründet. Als Hintergrund der Gründung sind die Proteste gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks [[Bergüel]] in [[Alconía]] gelten.  
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Die Regenbogen-Grünen wurden zur [[Europawahlen 1984|Europa-]] und [[Kommunalwahlen 1984|Kommunalwahl 1984]] aus dem Bündnis [[Ecología 77]], Teilen der linken [[Democrâcia Crítica]] und [[Partíu Radical Democrático|radikaldemokratischen]] Politikern gegründet. Die „Confederación Ecología 77“, als deren organisatorische Fortsetzung die Verdes Celarcoes gelten können, wurde 1977 als Vereinigung verschiedener Grüner Parteien, Wahllisten und Umweltverbände gegründet. Als Hintergrund der Gründung sind die Proteste gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks [[Bergüel]] in [[Alconía]] gelten.  
  
 
Die Ecología 77 besaß eine dezentrale Organisationsstruktur und lediglich einen nationalen Sprecherkreis, der von den Mitgliedern jährlich direkt gewählt wurde. Führende Persönlichkeiten der Eco 77 waren die langjährige Sprecherin [[Isabel Maier Serrán]], der Ökosozialist [[Gael Minambres]] und der [[Escada|eskadisch]]-[[Golen|golische]] Regionalparlamentarier [[David Osqar Letard]].
 
Die Ecología 77 besaß eine dezentrale Organisationsstruktur und lediglich einen nationalen Sprecherkreis, der von den Mitgliedern jährlich direkt gewählt wurde. Führende Persönlichkeiten der Eco 77 waren die langjährige Sprecherin [[Isabel Maier Serrán]], der Ökosozialist [[Gael Minambres]] und der [[Escada|eskadisch]]-[[Golen|golische]] Regionalparlamentarier [[David Osqar Letard]].

Version vom 20:21, 19. Sep 2014

Die sagradischen Regenbogen-Grünen, sagradisch Verdes Celarcoes (Abkürzung VERCEL), waren in den Achtziger Jahren neben der Democrâcia Ecologista eine der beiden bedeutenden grünen Parteien in Sagradien, die sich 1989 zur Partei Ils Verdes zusammenschlossen.

Die Regenbogen-Grünen wurden zur Europa- und Kommunalwahl 1984 aus dem Bündnis Ecología 77, Teilen der linken Democrâcia Crítica und radikaldemokratischen Politikern gegründet. Die „Confederación Ecología 77“, als deren organisatorische Fortsetzung die Verdes Celarcoes gelten können, wurde 1977 als Vereinigung verschiedener Grüner Parteien, Wahllisten und Umweltverbände gegründet. Als Hintergrund der Gründung sind die Proteste gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Bergüel in Alconía gelten.

Die Ecología 77 besaß eine dezentrale Organisationsstruktur und lediglich einen nationalen Sprecherkreis, der von den Mitgliedern jährlich direkt gewählt wurde. Führende Persönlichkeiten der Eco 77 waren die langjährige Sprecherin Isabel Maier Serrán, der Ökosozialist Gael Minambres und der eskadisch-golische Regionalparlamentarier David Osqar Letard. An den Europa- und Kammerwahlen 1979 sowie bei den Kammerwahlen 1982 trat die Eco77 mit einer eigenen Liste an, verfehlte aber jeweils den Sprung über die Dreiprozenthürde deutlich.

Der Versuch, aus der Eco77 eine grüne Sammlungspartei mit der 1980 bereits gegründeten Democrâcia Ecologista zu gründen, scheiterte, führte 1984 aber zur Gründung der Partei „Verdes Celarcoes – Ecología 77“, welche die Ecología 77 unter Erweiterung durch Mitglieder der Democrâcia Crítica und anderer linker Bewegungen als nationale Parteiorganisation weiterführte. Parteisprecherin und eine frühe Führungsfigur wurde Isabel Maier Serrán. Die Verdes Celarcoes stellten bei den Europawahlen 1984 zusammen mit der linken Democrâcia Crítica die Lista Verde i Alternativa (LVA), die unter der Führung Letards 3,2 Prozent der Wählerstimmen gewann und mit drei Abgeordneten ins Europaparlament einziehen konnte. Für die Regionalwahlen 1985 bildeten die Regenbogen-Grünen und die Partei „Democrâcia Ecologista“ von Carles Vergil ein Wahlbündnis, das in einigen Regionen die Dreiprozenthürde übersprang. In vier Regionen wurden zudem indirekte Regierungsbeteiligungen als Unterstützer sozialistischer Minderheitsregierungen erreicht.

Bei den Kammerwahlen 1986 trat die gemeinsame Liste der Regenbogen-Grünen mit der Democrâcia Crítica in Konkurrenz zur DE an und erreichte erstmals mehr als drei Prozent der Stimmen. Damit zogen erstmals grüne Abgeordnete in die Kammer ein. Danach kam es zum Annäherungsprozess mit der DE, die ohne parlamentarische Vertretung geblieben war. 1989 fusionierten Regenbogen-Grüne und Democrâcia Ecologista zur Partei Ils Verdes, die eine Doppelspitze aus Isabel Maier Serrán und Carles Vergil erhielt.