Union von Alagua: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen. Golen blieb sagradisch, ehe der Großteil im 19. Jahrhundert an Mikolinien abgegeben werden musste. | Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen. Golen blieb sagradisch, ehe der Großteil im 19. Jahrhundert an Mikolinien abgegeben werden musste. | ||
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]] | [[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]] | ||
Version vom 19:04, 9. Nov 2025
| Union von Alagua Unión d'Alâgua Unió d'Alagua Unió d'Alaque | |||||||
| 1321-1386 | |||||||
| Bestandteile | Königreich Sagradien Königreich Mikolinien Königreich Peruzien | ||||||
| Staatsform | Personalunion | ||||||
| Staatsoberhaupt | Martin VI./I. Martin VII./II. Julen III./I./II. | ||||||
| Lage | 130px | ||||||
Die Union von Alagua, auch als Konsettenmonarchie bekannt, war eine Vereinigung der Kronen von Sagradien (inklusive Golens), Mikolinien und Peruzien unter der Herrschaft des Hauses Redanior. Sie bestand von 1321 bis 1386 und umfasst die Regierungszeiten der Könige Martin VI./I., Martin VII./II. und Julens III./I./II. als Könige beiderseits der Konsetten.
Ihren Vorläufer hatte die Union von Alagua in der 1264 de facto und 1275 auch formell vollzogenen sagro-peruzinischen Personalunion unter den Königen aus dem peruzinisch-stämmigen Haus Redanior. Die Personalunion bestand zunächst bis zur Thronfolgekrise des Jahres 1301, als nach dem Tod Julens I. und der Entmachtung Martins V. in Sagradien Julen von Tesqué die Macht ergriff, während die peruzinischen Stände seinen Bruder Johann von Gerón zum König erhoben.
Durch die Heirat König Philipps von Peruzien mit Königin Karoline I. von Mikolinien wurden 1310 erstmals und 1315 erneut unter Martin dem Guten die Kronen Peruziens und Mikoliniens in einer Hand vereinigt. Als sich Martin der Gute im Jahr 1321 in der Nachfolge Julens II. auch als sagradischer König durchsetzen konnte, gelangten die drei Kronen Peruziens, Mikoliniens und Sagradiens erstmals in eine Hand.
Bei der Union von Alagua handelte es sich um eine Personalunion, nicht um eine Realunion. Stattdessen behielten die Königreiche de jure und in weiten Teilen auch de facto ihre volle Eigenständigkeit. Unter Julen dem Hochmütigen verlagerte sich das politische Gewicht innerhalb der Union deutlich nach Sagradien, während sich die Stände Mikoliniens 1385/86 gegen die Herrschaft Julens erhoben. Mit der Wahl Karls von Interea zum König von Mikolinien im Jahr 1386 und seiner Anerkennung durch Julen im Jahr 1390 hörte die Union faktisch auf zu bestehen, in der Folge kam es aber im gesamten Sechzigjährigen Krieg bis 1443 zu Versuchen einer Wiedervereinigung des Großreichs. Mit dem Frieden von Tesqué 1443 war die Union endgültig Vergangenheit.
Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen. Golen blieb sagradisch, ehe der Großteil im 19. Jahrhundert an Mikolinien abgegeben werden musste.