Rudy Willom: Unterschied zwischen den Versionen
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Der gebürtige Hamburger wuchs in seiner Heimatstadt als Sohn kamerunischer Einwanderer auf und begann das Fußballspielen bei Altona 93. Nach fünf Jahren in der Jugend des Hamburger SV wechselte Willom 2011 mit 16 Jahren zum VfB Stuttgart, wo er schließlich auch sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gab. Nachdem er in Stuttgart nur unregelmäßig zum Einsatz gekommen war, wechselte Willom im Sommer 2015 zum Zweitligisten RB Leipzig. In Leipzig konnte sich Willom auf Anhieb als Stammkraft in der Verteidigung durchsetzen und feierte gleich in seiner ersten Saison den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In der Saison 2016/2017 wurde er schließlich als Aufsteiger Vizemeister mit Leipzig und gehörte zu den Leistungsträgern im Team. | Der gebürtige Hamburger wuchs in seiner Heimatstadt als Sohn kamerunischer Einwanderer auf und begann das Fußballspielen bei Altona 93. Nach fünf Jahren in der Jugend des Hamburger SV wechselte Willom 2011 mit 16 Jahren zum VfB Stuttgart, wo er schließlich auch sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gab. Nachdem er in Stuttgart nur unregelmäßig zum Einsatz gekommen war, wechselte Willom im Sommer 2015 zum Zweitligisten RB Leipzig. In Leipzig konnte sich Willom auf Anhieb als Stammkraft in der Verteidigung durchsetzen und feierte gleich in seiner ersten Saison den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In der Saison 2016/2017 wurde er schließlich als Aufsteiger Vizemeister mit Leipzig und gehörte zu den Leistungsträgern im Team. | ||
| − | Mit seinen starken Leistungen machte Willom zahlreiche internationale Spitzenklubs auf sich aufmerksam und wechselte im Sommer 2017 nach zwei Jahren in Leipzig zum [[Tulisium Football Club]] nach Sagradien. Mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro war er bis zur Verpflichtung von [[Andrea Giglian]] für wenige Wochen der teuerste Verteidiger in der Geschichte des Klubs. Bei Tulisium kam Willom in seiner ersten Saison meist als Rechtsverteidiger zum Einsatz und trug mit starken Leistungen zum Double-Gewinn bei. In der Spielzeit 2018/2019 versetzte ihn Trainer [[Maurizio Corbani]] ins Abwehrzentrum, wo der 1,90 Meter große Willom fortan ein Duo mit dem Italiener [[Andrea Giglian]] bildete. Mit überragenden Darbietungen konnten Willom und Giglian in der Saison 2019/20 zum Gewinn des Triples aus sagradischer Meisterschaft, Pokal und UEFA Champions League beitragen. | + | Mit seinen starken Leistungen machte Willom zahlreiche internationale Spitzenklubs auf sich aufmerksam und wechselte im Sommer 2017 nach zwei Jahren in Leipzig zum [[Tulisium Football Club]] nach Sagradien. Mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro war er bis zur Verpflichtung von [[Andrea Giglian]] für wenige Wochen der teuerste Verteidiger in der Geschichte des Klubs. Bei Tulisium kam Willom in seiner ersten Saison meist als Rechtsverteidiger zum Einsatz und trug mit starken Leistungen zum Double-Gewinn bei. In der [[Premera Liga 2018/2019|Spielzeit 2018/2019]] versetzte ihn Trainer [[Maurizio Corbani]] ins Abwehrzentrum, wo der 1,90 Meter große Willom fortan ein Duo mit dem Italiener [[Andrea Giglian]] bildete. Mit überragenden Darbietungen konnten Willom und Giglian in der [[Premera Liga 2019/2020|Saison 2019/20]] zum Gewinn des Triples aus sagradischer Meisterschaft, Pokal und UEFA Champions League beitragen. |
| − | Nachdem sich Willom im Oktober 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fiel er für den Rest der Spielzeit aus und verpasste schließlich auch die Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2021]], bei der Deutschland im Achtelfinale ausschied. | + | Nachdem sich Willom im Oktober 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fiel er für den Rest der Spielzeit aus und verpasste schließlich auch die Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2021]], bei der Deutschland im Achtelfinale ausschied. In der [[Premera Liga 2021/2022|Spielzeit 2021/22]] konnte sich Willom wieder fest im Team etablieren. Er wechselte sich im Verlauf der Ligasaison und im Pokal häufiger mit [[Évandrice Kapho]] im Abwehrzentrum ab, kam in den wichtigen Spielen in der Champions League sowie im Saisonfinale aber bevorzugt an der Seite von [[Andrea Giglian]] zum Einsatz und konnte an seine früheren Leistungen im Trikot der Blaugrünen anknüpfen. |
==== Karriere im Nationalteam ==== | ==== Karriere im Nationalteam ==== | ||
Version vom 15:50, 6. Mär 2022
| Rudy Willom | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Pierre-Rudolf Willom | |
| Geburtstag | 02.12.1994 | |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland | |
| Position | Verteidiger | |
| Größe | 1,90 m | |
| Nummer | 3 | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 2000–2006 | Altona 93 | |
| 2006–2011 | Hamburger SV | |
| 2011–2012 | VfB Stuttgart | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 2011–2013 | VfB Stuttgart II | |
| 2012–2015 | VfB Stuttgart | |
| 2015–2017 | RB Leipzig | |
| 2017– | Tulisium Football Club | |
| Nationalmannschaft | ||
| 2016– | Deutschland | |
Pierre-Rudolf "Rudy" Willom (*1994 in Hamburg) ist ein deutscher Fußballspieler, der für den FC Tulisium und für die deutsche Nationalmannschaft spielt. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2017 für eine Ablösesumme von 37 Millionen Euro vom deutschen Vizemeister RB Leipzig zum sagradischen Rekordmeister, wo er meist als rechter Außenverteidiger oder als Innenverteidiger eingesetzt wird. Mit Tulisium gewann Willom bisher viermal die Premera Liga, zweimal die Copa Sagradia und einmal die UEFA Champions League. Zudem gewann er mit Deutschland die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016 sowie den Confederations Cup 2017.
Inhaltsverzeichnis
Karriere im Verein
Der gebürtige Hamburger wuchs in seiner Heimatstadt als Sohn kamerunischer Einwanderer auf und begann das Fußballspielen bei Altona 93. Nach fünf Jahren in der Jugend des Hamburger SV wechselte Willom 2011 mit 16 Jahren zum VfB Stuttgart, wo er schließlich auch sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gab. Nachdem er in Stuttgart nur unregelmäßig zum Einsatz gekommen war, wechselte Willom im Sommer 2015 zum Zweitligisten RB Leipzig. In Leipzig konnte sich Willom auf Anhieb als Stammkraft in der Verteidigung durchsetzen und feierte gleich in seiner ersten Saison den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In der Saison 2016/2017 wurde er schließlich als Aufsteiger Vizemeister mit Leipzig und gehörte zu den Leistungsträgern im Team.
Mit seinen starken Leistungen machte Willom zahlreiche internationale Spitzenklubs auf sich aufmerksam und wechselte im Sommer 2017 nach zwei Jahren in Leipzig zum Tulisium Football Club nach Sagradien. Mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro war er bis zur Verpflichtung von Andrea Giglian für wenige Wochen der teuerste Verteidiger in der Geschichte des Klubs. Bei Tulisium kam Willom in seiner ersten Saison meist als Rechtsverteidiger zum Einsatz und trug mit starken Leistungen zum Double-Gewinn bei. In der Spielzeit 2018/2019 versetzte ihn Trainer Maurizio Corbani ins Abwehrzentrum, wo der 1,90 Meter große Willom fortan ein Duo mit dem Italiener Andrea Giglian bildete. Mit überragenden Darbietungen konnten Willom und Giglian in der Saison 2019/20 zum Gewinn des Triples aus sagradischer Meisterschaft, Pokal und UEFA Champions League beitragen.
Nachdem sich Willom im Oktober 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fiel er für den Rest der Spielzeit aus und verpasste schließlich auch die Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 2021, bei der Deutschland im Achtelfinale ausschied. In der Spielzeit 2021/22 konnte sich Willom wieder fest im Team etablieren. Er wechselte sich im Verlauf der Ligasaison und im Pokal häufiger mit Évandrice Kapho im Abwehrzentrum ab, kam in den wichtigen Spielen in der Champions League sowie im Saisonfinale aber bevorzugt an der Seite von Andrea Giglian zum Einsatz und konnte an seine früheren Leistungen im Trikot der Blaugrünen anknüpfen.
Karriere im Nationalteam
Willom spielte für alle sagradischen Auswahlteams und gewann mit der deutschen Olympiaauswahl bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien die Silbermedaille. Im gleichen Jahr gab er sein A-Länderspiel-Debüt für Deutschland. Obwohl er bei der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017 spielberechtigt gewesen wäre, nahm Willom mit der A-Nationalmannschaft am zeitgleich stattfindenden Confederations Cup 2017 in Brasilien teil und gewann das Turnier nach einem Finalerfolg gegen Chile. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 stand Willom im Kader der DFB-Auswahl, die bereits in der Vorrunde aus dem Turnier ausschied.
Erfolge
Mit Leipzig
- Aufstieg in die 1. Bundesliga 2016
- Deutsche Vizemeisterschaft 2017
Mit Tulisium
- Premera Liga 2018, 2019, 2020, 2021
- Copa Sagradia 2018, 2020
- UEFA Champions League 2020
Mit das Nationalteam
- A-Länderspiele für Deutschland (seit 2016)
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018
- Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016
- Confederations Cup 2017