Aseregui-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Grupo Aseregui''' ist | + | '''Grupo Aseregui''' ist eine [[Sagradien|sagradische]] Unternehmensgruppe mit Sitz in [[Corbón]] bei [[Semest]]. Der Mischkonzern ist auf zahlreichen Feldern tätig, insbesondere im Baugewerbe, im Immobiliengewerbe und in den Medien. Die Gruppe ist Mehrheitseigner der [[TVS-Medien-Gruppe]] und des [[Martí-Verlag]]s, in dem u.a. die Zeitungen [[Il Mercûrio]] und [[l'Expreso]] erscheinen, und besitzt Beteiligungen an mehreren Immobilienfirmen. Anteilseigner der Aseregui-Gruppe und früherer Vorstandschef ist der Unternehmer [[Jâime Serrà de Moinet]], von 2006 bis 2007 [[Finanzminister]] in der [[Kabinett Luisanto I|ersten Regierung Luisanto]]. Die Aseregui-Gruppe gilt als wichtigster Gegenspieler zum [[Tulus SE|Tulus-Konzern]] im sagradischen Medienbereich. |
Die Wurzeln der Aseregui-Gruppe liegen im Baugewerbe und Immobiliengeschäft. Erst mit dem Kauf des [[Martí-Verlag|Verlagshauses Santiago Martí]] im Jahr 1987 erfolgte der Einstieg ins Mediengewerbe. Der Martí-Verlag ist heute der wichtigste Zeitungsverlag Sagradiens. 1990 stieg die Gruppe als Anteilseigner beim privaten Fernsehsender [[TVS]] ein und übernahm in den Folgejahren die Mehrheitsanteile an der TVS-Gruppe. Nach dem Ausstieg der französischen Canal+-Gruppe aus dem Pay-TV-Sender [[Tele Digital]] kam es zwischen 1998 und 2000 zu einer Übernahmeschlacht mit dem Konkurrenten [[Avante Nueve]]. Nachdem Avante seine Anteile an die mikolinische [[Téleset]]-Gruppe verkauft hatte, besaß TVS kurzzeitig eine Mehrheit, verkaufte seine Anteile aber zwischen 2002 und 2004 seinerseits an Téleset und zog sich aus dem kostspieligen Pay-TV-Geschäft zurück. | Die Wurzeln der Aseregui-Gruppe liegen im Baugewerbe und Immobiliengeschäft. Erst mit dem Kauf des [[Martí-Verlag|Verlagshauses Santiago Martí]] im Jahr 1987 erfolgte der Einstieg ins Mediengewerbe. Der Martí-Verlag ist heute der wichtigste Zeitungsverlag Sagradiens. 1990 stieg die Gruppe als Anteilseigner beim privaten Fernsehsender [[TVS]] ein und übernahm in den Folgejahren die Mehrheitsanteile an der TVS-Gruppe. Nach dem Ausstieg der französischen Canal+-Gruppe aus dem Pay-TV-Sender [[Tele Digital]] kam es zwischen 1998 und 2000 zu einer Übernahmeschlacht mit dem Konkurrenten [[Avante Nueve]]. Nachdem Avante seine Anteile an die mikolinische [[Téleset]]-Gruppe verkauft hatte, besaß TVS kurzzeitig eine Mehrheit, verkaufte seine Anteile aber zwischen 2002 und 2004 seinerseits an Téleset und zog sich aus dem kostspieligen Pay-TV-Geschäft zurück. | ||
Version vom 13:36, 20. Mai 2020
| Grupo Aseregui SA | ||
| Rechtsform | Societá Anónima | |
| Aktien | BVSE: ASR | |
| Gründung | ||
| Sitz | Corbón | |
| Branche | Medien | |
Grupo Aseregui ist eine sagradische Unternehmensgruppe mit Sitz in Corbón bei Semest. Der Mischkonzern ist auf zahlreichen Feldern tätig, insbesondere im Baugewerbe, im Immobiliengewerbe und in den Medien. Die Gruppe ist Mehrheitseigner der TVS-Medien-Gruppe und des Martí-Verlags, in dem u.a. die Zeitungen Il Mercûrio und l'Expreso erscheinen, und besitzt Beteiligungen an mehreren Immobilienfirmen. Anteilseigner der Aseregui-Gruppe und früherer Vorstandschef ist der Unternehmer Jâime Serrà de Moinet, von 2006 bis 2007 Finanzminister in der ersten Regierung Luisanto. Die Aseregui-Gruppe gilt als wichtigster Gegenspieler zum Tulus-Konzern im sagradischen Medienbereich.
Die Wurzeln der Aseregui-Gruppe liegen im Baugewerbe und Immobiliengeschäft. Erst mit dem Kauf des Verlagshauses Santiago Martí im Jahr 1987 erfolgte der Einstieg ins Mediengewerbe. Der Martí-Verlag ist heute der wichtigste Zeitungsverlag Sagradiens. 1990 stieg die Gruppe als Anteilseigner beim privaten Fernsehsender TVS ein und übernahm in den Folgejahren die Mehrheitsanteile an der TVS-Gruppe. Nach dem Ausstieg der französischen Canal+-Gruppe aus dem Pay-TV-Sender Tele Digital kam es zwischen 1998 und 2000 zu einer Übernahmeschlacht mit dem Konkurrenten Avante Nueve. Nachdem Avante seine Anteile an die mikolinische Téleset-Gruppe verkauft hatte, besaß TVS kurzzeitig eine Mehrheit, verkaufte seine Anteile aber zwischen 2002 und 2004 seinerseits an Téleset und zog sich aus dem kostspieligen Pay-TV-Geschäft zurück.