Zeda-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17:14, 16. Apr 2020
| Zeda SA | ||
| Rechtsform | Societá Anónima | |
| Aktien | BVSE: ZDA | |
| Gründung | 1992 | |
| Sitz | Bosa | |
| Branche | Automobilhersteller | |
| Marken | ||
| Leitung | Luis Eskerro de Fondón i Zeda (VR-Präs.) Marius Blanchard (CEO) | |
Die Zeda Societá Anónima (Zeda SA, auch als Zeda-Gruppe bekannt) ist der größte sagradische Automobilkonzern und einer der zehn größten Fahrzeughersteller der Welt. Hauptsitz des Unternehmens ist Bosa.
Die Zeda SA geht auf die 1899 gegründete Ernesto Aliureto Zeda SA zurück, aus der 1992 das heutige Unternehmen entstand. Die Zeda SA stellt PKWs der Marken Zeda, Acel, Minerva Gasol, Duna, Eo und Esgrima her und besitzt die Rechte an der 1987 stillgelegten Marke Cifa. Daneben gehören der Motorradhersteller Zeda Motocicletas sowie der LKW-Hersteller Télis zum Konzern. Zusammen mit der chinesischen Renjian-Gruppe unterhält Zeda das Joint Venture Zeda Renjian Automobiles.
Die Aktie der Zeda SA ist an der Semestiner Börse notiert (Börsenzeichen: ZDA) und Teil des IAS 30 und des Eurostoxx 50. Die Gesellschaft befindet sich im mehrheitlichen Besitz der Zeda-Familie.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Zeda-Gruppe ging 1992 aus der Übernahme der mikolinischen Acel S/A durch die 1899 gegründete Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA hervor. Zu Zeda gehörte seit 1974 auch die Fábrica Automóbiles Minerva Gasol SRL, die ebenfalls in die neu gebildete Konzern-Gruppe integriert wurde, sowie die 1973 übernommene Cifa, die aber bereits 1987 stillgelegt worden war.
Seit 2002 ist die Zeda SA Mehrheitseigner des ungarischen Automobilherstellers Duna, dessen Modelle seit 2007 auch teilweise in Westeuropa über das Zeda-Vertriebsnetz verkauft werden.
Im Jahr 2004 gaben Zeda und der chinesische Automobilhersteller Renjian Automotive ein Joint-Venture bekannt, das den Namen Zeda Renjian Automobiles trägt und insbesondere Modelle der Marke Zeda auf dem asiatischen Markt vertreibt.
Im Jahr 2015 führte die Zeda-Gruppe die neue Modular Compact Architecture ein, die an die Stelle der bisherigen Plattformen der Kompakt- und Mittelklasse trat. Auf Basis der MCA entstanden in der Folge unter anderem der Zeda 3 (360), der Zeda 4 (460), der Acel Arcade und Acel Celade sowie die SUV-Modelle Zeda 3 GV und 5 GV.
Ebenfalls 2015 stellte die Zeda SA mit dem Kleinstwagen Eo das erste eigenständig entwickelte serienmäßige Elektrofahrzeug vor, das nicht auf einem Benzin- oder Dieselmodell basierte. Zugleich wurde Eo als neue Marke im Konzern etabliert.
Besitz und Führung
Die Zeda SA befindet sich noch immer mehrheitlich im Besitz der Familie Zeda, deren verschiedene Anteile auf diverse Holding-Firmen aufgeteilt sind. Die Sagradische Republik besitzt einen Anteil von 15 Prozent am Unternehmen. Zudem ist die chinesische Renjian Automotive Group mit einem Minderheitsanteil beteiligt.
Heutiger Chef des Verwaltungsrats ist Luis Eskerro de Fondón, ein Nachkomme von Firmengründer Ernesto Aliureto Zeda. Als CEO amtiert der Däne Marius Blanchard.
Marken und Konzernstrategie
Als Kernmarke der Unternehmensgruppe dient die Marke Zeda, die mit Abstand die größte Präsenz und Bekanntheit aller Konzernmarken im westlichen Europa vorzeigen kann. Zudem ist Zeda seit den 1990er Jahren auch in Südamerika sowie vermehrt auch in Asien präsent. Während Zeda in Europa als Volumenhersteller gilt und den aktuellen Trends der Branche entsprechend auf kleine und mittlere Automobile sowie SUVs setzt, ist die Marke über das Joint Venture Zeda Renjian Automobiles auf dem chinesischen Markt auch mit größeren und hochpreisigeren Automobilen präsent und bietet mit dem Zeda 6 und dem Zeda 7 GV auch ausgesprochene Premium-Produkte an.
Im Vergleich zu Zeda ist die Schwestermarke Acel, die zahlreiche vergleichbare Modelle anbietet, als eher pragmatische Marke positioniert. In den 2000er Jahren insbesondere aufs Vans und Kompaktvans wie Esplanade und Estade spezialisiert, bietet Acel heute insbesondere kleine und kompakte SUVs wie A-Cross und C-Cross an.
Als globale Prestigemarke der Zeda-Gruppe dient Minerva Gasol, das sich in den 2010er Jahren von einem Spartenhersteller von ausgesprochenen Sportwagen und Luxusautomobilen mit kleinen Stückzahlen zu einem konkurrenzfähigen Premiumanbieter entwickelt hat, der mittlerweile auch SUVs und Mittelklasse-Fahrzeuge anbietet.
Die seit 2002 zur Zeda-Gruppe zählende Marke Duna ist mit ihren Klein- und Kompaktfahrzeugen insbesondere im östlichen Europa sowie in Russland präsent und konkurriert dort mit Marken wie Dacia, Kia und Lada. Zudem ist geplant, mithilfe der Marke Duna die Präsenz des Zeda-Kongerns in Indien und vergleichbaren Schwellenländern zu stärken. Einige Modelle werden zudem auch als preisgünstige Einsteigsfahrzeuge in Westeuropa angeboten.
| Name | Logo | Sitz | besonderes | |||
| Marken | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA | Bosa, Sagradien | 100 %, Stammmarke | ||||
| Zeda Motocicletas | 50 %, Motorradsparte | |||||
| Zeda Sport SA | Joanaz de l'Arriva, Sagradien | 100 %-Tochter der Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA, Motorsport | ||||
| Zeda Electromóbiles SRL | Bosa, Sagradien | 100 %-Tochter der Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA, Elektrofahrzeuge | ||||
| Esgrima SRL | Joanaz de l'Arriva, Sagradien | 100 %-Tochter der Zeda Sport SA, Premium- und Performance-Modelle | ||||
| Acel S/A | Luenas, Mikolinien | 99 %, seit 1984 im Konzern | ||||
| Duna Auto Nyrt. | Dunaújváros, Ungarn | 100 %, ehemalige Marke der Magyarmotor, seit 2002 im Konzern | ||||
| Fábrica Automóbiles Minerva Gasol SRL | Freúte (bei Tulis), Sagradien | 100 %, Hersteller von Luxus- und Sportwagen, seit 1974 im Konzern | ||||
| Télis SA | Palmací, Sagradien | 95 %, Lastkraftwagen | ||||
| sonstige Beteiligungen | ||||||
| Zeda Renjian Automobiles | Guangzhou, China | Joint-Venture mit Renjian Automotive | ||||
| Banca Zeda Finances | Bosa, Sagradien | Finanzdienstleistungen | ||||
| Zeda F1 Racing Ltd | Newbury, Großbritannien | Formel-1-Rennstall | ||||
| Frühere Marken | ||||||
| Companía Industrial de Fabricación Automóbil (CIFA) | Lesta, Sagradien | seit 1973 im Konzern, seit 1987 stillgelegt | ||||
| Zeda Industriales SA | Bosa, Sagradien | Nutzfahrzeuge, ging in der Télis SA auf | ||||
Aktuelle Modelle (Sommer 2020)
Kleinstwagen
Kleinwagen
Kompaktklasse
Mittelklasse
- Zeda 4
- Acel Lestane (China)
Obere Mittelklasse
- Zeda 6 (China)
Oberklasse
Sportwagen
SUV
- Zeda 3 GV
- Zeda 5 GV
- Zeda 7 GV (China)
- Acel Urside
- Acel C-Cross
- Acel A-Cross
- Minerva XQ Cerasc
- Duna Boulder
Pick-Ups
Hochdachkombis
Vans
Modulare Plattformen (Stand: Sommer 2020)
- 01-Reihe, seit 2005: Duna Pécs
- A3-Reihe, seit 2010: Zeda Cero, Zeda 2 (250), Acel Elane, Duna Matra II, Duna Paso II, Acel C-Cross
- MCA (Modular Compact Architecture), seit 2015:
- MCA-B (2015): Zeda 3 (360), Zeda 4 (460), Zeda 3 GV, Zeda 5 GV, Acel Arcade, Acel Celade, Acel Lestane, Acel Esplanade, Duna Boulder
- MCA-0 (2019): Zeda 2 (260)
- MPA (Modular Premium Architecture), seit 2018: Minerva LX Narbona, Zeda 6, Zeda 7 GV
Bisherige Plattformen des Zeda-Konzerns und zugehörige Modelle
- O1-Reihe (2005): Zeda Citi/Acel Vivant/Duna Pécs (baugleich), Zeda E-Citi/Zeda E-Vive (baugleich)
- E1-Reihe (2014): Zeda Eo/Acel Joule (baugleich)
- A3-Reihe (2010): Zeda 2, Zeda 2 Gran Viu, Acel Elane, Acel Nano, Duna Matra, Zeda Cero
- C4-Reihe (2008): Zeda 3 I, Zeda 3 Gran Viu, Acel Arcade, Acel Esplanade
- C5-Reihe (2015): Zeda 3 II, Zeda 3 GV, Duna Paso II, Duna Boulder
- D3-Reihe (2009): Zeda 4, Acel Valette, Zeda 5, Zeda 6, Acel Noblesse
- DQ-Reihe (2012): Zeda 5 GV, Minerva XQ Cerasc
- V2-Reihe (2003): Zeda 730/Acel Estade (baugleich)
- Q3-Reihe (2010): Zeda Spring/Acel Lime (baugleich), Duna Boxcar