Oscar Santián de Montoy: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22:39, 22. Dez 2022
Oscar Ronal Santián Barón de Montoy (*1925 in Duerez; †2018) war ein sagradischer Politiker (PPC) und der 17. Präsident der Sagradischen Republik (1990-2000). Zuvor war er von 1968 bis 1974 Bürgermeister von Duerez und danach Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer. Von 1979 bis 1990 war er Minister in den Regierungen Nada und Moya, zunächst als Leiter des Kabinettspräsidiums und seit 1982 als Justizminister.
Bei der Präsidentschaftswahl 1990 konnte sich Santián de Montoy als Kandidat der PPC knapp gegen den im ersten Wahlgang erstplatzierten Flávio Osório Gimenès durchsetzen und wurde zum 17. Präsidenten der Sagradischen Republik gewählt. Nach seiner Wiederwahl 1995 schied er im Jahr 2000 nach zwei Amtszeiten aus dem Amt.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Bürgermeister und Senator
Der aus dem niederalkonischen Adel stammende Santián de Montoy begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt Duerez. Als Oppositionsführer wurde er dort 1968 zum Bürgermeister gewählt. Seine Wiederwahl 1972 machte ihn landesweit bekannt, sodass er 1973 als Nachfolger von Filipe Macià Morales zum Parteivorsitzenden der Volkspartei in der Region Niederalkonien gewählt wurde. Im gleichen Jahr wurde er für die Provinz Viaza erstmals in den sagradischen Senat gewählt.
Abgeordneter und Minister
Bei der Parlamentswahl 1974 zog Santián de Montoy erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer ein und gab sein Bürgermeisteramt auf. Nach der Wahl Sandro de la Nadas zum Parteivorsitzenden der Konservativen im Jahr 1975 wurde Montoy Generalsekretär seiner Partei, ehe er von Nada 1979 in dessen Kabinett berufen wurde. Dort übernahm er das Amt des Kabinettsministers. Von 1982 bis 1990 war Montoy, zunächst noch unter Sandro de la Nada, später dann in der Mitte-Rechts-Regierung von Emilio Moya Justizminister. Seit 1985 war er zudem stellvertretender Parteivorsitzender der Konservativen.
Staatspräsident
Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Staatspräsident Alfonso Guivares im Zuge der Guivares-Affäre 1989 bewarb sich Montoy als Kandidat der Konservativen um das höchste Staatsamt bei der Präsidentschaftswahl 1990. Nachdem er im ersten Wahlgang noch hinten gelegen hatte, konnte er sich im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der Sozialisten, den früheren Bürgermeister von Semest Flávio Osório Gimenès, durchsetzen. Sein Amt als Präsident der Republik trat Santián de Montoy im März 1990 an.
Als Präsident der Republik pflegte Montoy einen innenpolitisch eher zurückhaltenden Stil, scheute sich aber nicht vor Auseinandersetzungen mit seinem Parteifreund Josep Carles Otero, der von 1992 bis 1999 als Ministerpräsident amtierte. Außenpolitisch setzte er sich für die europäische Integration ein. In seine Amtszeit fielen u.a. die Verabschiedung des Maastricht-Vertrags 1992/1993 und die Einführung des Euro 1999. Bei der Präsidentschaftswahl 1995 erreichte Montoy gegen die Sozialistin María Benítez Saforcada bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50% und wurde im Amt bestätigt. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Präsident im Frühjahr 2000 zog sich Montoy ins Privatleben zurück.
Politische Funktionen
Öffentliche Ämter
- 1968-1974: Bürgermeister von Duerez
- 1979-1982: Minister der Präsidentschaft im Kabinett Nada I, II und III
- 1982-1990: Minister der Justiz im Kabinett Nada III, Moya I, Moya II und Moya III
- 1990-2000: Präsident der Republik
Mandate
- 1960-1976: Mitglied des Stadtrats von Duerez
- 1973-1974: Mitglied des sagradischen Senats (für die Provinz Viaza)
- 1974-1978: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
