Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]]. Ihre Gegenkandidaten waren Vizegeneralsekretär und Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] sowie die [[Alconía|alkonische]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]]. | Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]]. Ihre Gegenkandidaten waren Vizegeneralsekretär und Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] sowie die [[Alconía|alkonische]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]]. | ||
Version vom 15:27, 18. Okt 2018
Eva María Monet-Sabadera (*1970) ist eine sagradische Publizistin und Politikerin (ASUL). Sie ist seit Juni 2018 Generalsekretärin der sagradischen ASUL.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Berufliche Laufbahn
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen Institut für Gesellschaftsforschung in Semest, wo sie promoviert wurde.
Im Jahr 2001 arbeitete Monet als stellvertrende Pressesprecherin im Ministerium für Internationalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung und seit 2002 als Wirtschaftsredakteurin bei der linksgerichteten Zeitung Il Republicano. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift DemoS sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der Fundación Santiago Laval (FSL). Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien. Seit 2008 war sie Mitglied im Direktorium der FSL und stellvertretende Leiterin der Forschungsakademie.
Politische Karriere
Bei der Kommunalwahl 2012 wurde Eva Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von Semest gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2016 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik.
Im Herbst 2015 stieg sie zur stellvertretenden kommunalen Parteisekretärin der ASUL in Semest und damit zur Nummer 2 eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nati0onale Politik und ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen Abgeordnetenkammer an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit sowie im interfraktionellen Komitee "Linke Politik" ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.
Nach dem Rücktritt von Mercé Serrat als Generalsekretärin der Asul im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne refundâr zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von Cornovel Esker Narbón. Ihre Gegenkandidaten waren Vizegeneralsekretär und Fraktionssprecher Joaquín Loubregat sowie die alkonische Regionalpräsidentin Cristina Areja.
Nachdem Monet bei den Primaries im Mai im ersten Wahlgang überraschend auf Platz 1 gelegen hatte, konnte sie sich auch im zweiten Wahlgang gegen den favorisierten Loubregat durchsetzen und wurde damit zur neuen Generalsekretärin der Partei gewählt. Auf ihre Bitte hin wurde Esker Narbón vom Nationalkonvent der Partei zum Vizegeneralsekretär gewählt, erhielt aber ohne Gegenkandidaten ein schwaches Ergebnis von 60 Prozent. Loubregat blieb in Absprache mit Monet Fraktionssprecher in der Kammer. In der Folge kam es aber immer wieder zu Spannungen mit Loubregat und den Regionalfürsten um den weiteren Kurs der Partei. Während Monet ihre Versprechen eines schärfer profilierten Linkskurses umsetzen wollte, präferierten Loubregat und große Teile der regionalen Partei-Eliten einen kompromissbereiteren Kurs gegenüber der bürgerlichen Minderheitsregierung von Manuel Ramœs Iliega, um den Einfluss der rechten PSP auf die Regierung einzudämmen.
Politische Funktionen
Mandate
- seit 2012: Mitglied des Stadtrats von Semest
- seit 2017: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Öffentliche Ämter
- 2016-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in Semest
Parteifunktionen
Positionen
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der Asul. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer Alterglobalisation und als demokratische Sozialistin. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als glühende Pro-Europäerin, kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus.