Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen

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Monet-Sabadera studierte zunächst Sozialwissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]]. Im Jahr 2004 wurde sie Generalsekretärin der sagradischen Wohlfahrtsorganisation [[Solidaritá Rôisa]], ein Amt, das sie bis Ende 2008 ausübte.
 
Monet-Sabadera studierte zunächst Sozialwissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]]. Im Jahr 2004 wurde sie Generalsekretärin der sagradischen Wohlfahrtsorganisation [[Solidaritá Rôisa]], ein Amt, das sie bis Ende 2008 ausübte.
  
Bei der [[Europawahl 2009]] wurde Monet erstmals für die Sozialisten ins Europäische Parlament gewählt. [[Europawahl 2014|2014]] wurde sie in diesem Amt bestätigt. Seit 2012 ist sie zudem Mitglied des Stadtrats von [[Semest]].
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Bei der [[Kommunalwahl 2008]] wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf.  
  
Im Herbst 2016 wurde sie vom Stadtverband der [[ASUL]] in [[Semest]] zur kommunalen Parteisekretärin gewählt. Damit stieg sie zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf. Danach gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik ist. Ihr Mandat im Europaparlament gab sie dafür zurück.
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In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik ist. Ihr Mandat im Europaparlament gab sie dafür zurück.
  
 
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Version vom 14:46, 9. Mai 2017

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Eva María Monet-Sabadera (*1969) ist eine sagradische Politikerin (ASUL).

Monet-Sabadera studierte zunächst Sozialwissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen Institut für Gesellschaftsforschung in Semest. Im Jahr 2004 wurde sie Generalsekretärin der sagradischen Wohlfahrtsorganisation Solidaritá Rôisa, ein Amt, das sie bis Ende 2008 ausübte.

Bei der Kommunalwahl 2008 wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der ASUL in Semest und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf.

In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen Abgeordnetenkammer an, wo sie Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik ist. Ihr Mandat im Europaparlament gab sie dafür zurück.

Positionen

Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin der parteilinken Sinistra Lavorador. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer Alterglobalisation und als demokratische Sozialistin. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.

Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als glühende Pro-Europäerin, kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus.