Alconía: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 22:38, 26. Aug 2015

Die Region Alconía ist eine von 21 Regionen der Sagradische Republik und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Alconía errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren alkonischen Königreich und dem alkonischen Sprachgebiet auch als Niederalkonien (Baixo-Alconía) oder (seltener) als Ostalkonien (Alconía Oriental) bezeichnet wird. Als Oberalkonien gelten demgegenüber die Regionen Liez-Corar, Oller und Teile der Region Bordez.

Die Region gliedert sich in die vier Provinzen Nalcazal mit der Hauptstadt Nalcaz, Cupazas mit der Hauptstadt Prícipe, Guarrí mit der Hauptstadt Malesc und Viaza mit der Hauptstadt Duerez, das zugleich Regionalhauptstadt und Sitz von Regionalrat und Regionalausschuss ist. Die drei Städte Duerez, Nalcaz und Malesc sind zugleich auch die größten Städte der Region, die mit 4 Millionen Einwohnern zu den sieben größten Regionen des Landes zählt.

Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere sagrische Stämme, von denen die Aider die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Kern der Provincia Duerensis mit der Hauptstadt Colonia Duerensis. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der Alkonen (seltener auch als Halkonen bezeichnet) zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten, ehe im frühen 8. Jahrhundert ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime einfielen, die in von den Alkonen als Numeres (Numerer) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahren das gesamte Reich der Alkonen unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten Alkonenkönig Regrigo und zerschlugen die letzten Reste alkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen Emirats von Duerez, das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von Oberalkonien und später vom skantischen Norden aus zerschlagen wurde.

Nach einer kurzen Restauration des Königreichs Alconía durch die oberalkonischen Könige von Liez und Corar wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die skantischen Könige erobert und ins Königreich Sagradien integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von Malesc das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das Herzogtum Alconía, das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog Hugo dem Großen von Cliêce eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete.

Historische Sprache in Alconía ist das Alkonische, genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache Sagradisch die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen Numerer geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten Besangua-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen.

Abgesehen von den Metropolen Duerez und Nalcaz und ihren unmittelbaren Umgebungen ist die Region sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Zudem gibt es mehrere Weinbaugebiete, am bekanntesten das Belverde-Gebiet im Guarrí. Mit Nalcaz besitzt Alconía eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel. Zur Region gehören auch die vorgelagerten Revannischen Inseln (Islas Revanyas) sowie die Verdannischen Inseln (Islas Verdanyas) in der Mitte des Kantabrischen Meeres.

Präsidenten der Regionalregierung

Amtsbeginn Amtsende Präsident der Regionalregierung Parteien besonderes
1968 1969 provisorischer Präsident der Regierung
1969 1973 Filipe Macià Morales (PPC) PPC, UDS
1973 1977 Luciano Carrera (ASUL) ASUL, PSS Minderheitsausschuss unterstützt durch PCS
1977 1980 Marcelo Florentín (PPC) PPC, UDS
1980 1985 Luca Arçano (PPC), 1. Mal PPC, UDS, seit 1981 PPC, ASUL
1985 1987 Nícola Zamorra (ASUL), 1. Mal ASUL Minderheitsausschuss unterstützt durch Verdes Celarcoes
1987 1989 Luca Arçano (PPC), 2. Mal PPC, ASUL
1989 2005 Nícola Zamorra (ASUL), 2. Mal ASUL, Verdes
2005 2015 José Delgado (ASUL) ASUL, Verdes, 2005-2009 auch PCS/DSS, seit 2013 RAD
2015 Cristina Areja (ASUL) ASUL, Verdes, RAD


Cristina Areja