FC Bosa: Unterschied zwischen den Versionen

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* 2 mal Europäischer Super-Cup: 1976, 1984
 
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* 2 mal Weltpokal: 1982 (als Europapokal-Zweiter), 1997
 
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=== Rivalitäten ===
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Der FC Bosa steht in einer historischen Rivalität mit den beiden anderen Klubs der "Grande Trêis", dem [[Juvantêsa Sport Club]] und dem [[FC Semesta]], um den Status der Nummer 1 im Land.
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Das Duell der Bosaner mit der Juvantêsa, in Sagradien als "[[Grande Clásico]]" bekannt, wird von Fans und Öffentlichkeit als wichtigstes Kräftemessen im Jahreskalender angesehen.
  
 
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Version vom 13:03, 17. Mai 2015

Fútbol Club de Bosa ist ein Fußballverein aus der westsagradischen Stadt Bosa. Mit 22 nationalen Meisterschaften, 12 Finalsiegen in der Copa Sagradia, dem jeweils zweimaligen Gewinn im Europapokal der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und im Europapokal der Pokalsieger gehört der FC Bosa zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt und ist gemeinsam mit dem Erzrivalen Juvantêsa Sport aus Tulis der einzige Verein, der seit Gründung der sagradischen Premera Liga immer erstklassig spielte.

Dominante Jahre in den frühen Siebzigern

Unter dem ungarischen Trainer Sándor Gyuményi wurde zu Beginn der Siebziger Jahre eine neue Phase der nationalen Dominanz eingeleitet, die unter dessen Nachfolgern Francisco Chamot und Santiago Arrántxez fortgeführt wurde und zu ersten internationalen Titeln führte. Zwischen 1970 und 1976 gewann Bosa vier nationale Meisterschaften (1970, 1972, 1973, 1974) und einmal die Copa Sagradia (1975). Höhepunkte waren jedoch die ersten beiden Europapokalsiege in der Klubgeschichte, 1974 im Europapokal der Landesmeister, 1976 im Pokalsiegerwettbewerb. Im Landesmeisterpokal war Bosa sogar der erste sagradische Klub, der diesen Wettbewerb für sich entschied. Dominante Spieler dieser Goldenen Ära des FC Bosa waren Selle Ebrulla, Luis Etxeberría, Iván Andrés Munitis und Jorge Illeste, die gemeinsam 1976 mit dem sagradischen Nationalteam Europameister wurden. Dazu kamen internationale Starspieler wie der schwedische Topstürmer Jonas Reberg, Europas Fußballer des Jahres 1977, oder der argentinische Verteidiger Ignácio Lavezzi.

Krise der späten Siebziger und neue Erfolge der Achtziger

Nachdem Bosa die Meisterschaften 1975 und 1976 bereits an den FC Semesta verloren hatte, litt der Klub in den folgenden drei Jahren unter der nationalen Dominanz der Juvantêsa, die dem FC mit ihren Stars Carles Notero und Joán Restávio sowie Erfolgstrainer Francisco Chamot sowohl national als auch international den Rang ablief. Während die Juvantêsa dreimal in Folge die Meisterschaft gewann und sich 1979 und 1980 jeweils Europas Krone aufsetzte, verlor Bosa Ende der Siebziger Jahre vorübergehend den Anschluss. Erst unter Trainer Luca Martínez und mit jüngeren Spielern kam mit den Meisterschaften 1980 und 1981 zumindest in der Liga der Erfolg zurück. Nach der Spielzeit 1981 wurde Luis Etxeberría zum Cheftrainer befördert. Unter seiner Führung blieben die nationalen Erfolge abgesehen vom Pokalsieg 1983 zunächst aus. Zwar zog der Klub 1982 überraschend ins Finale des Landesmeisterpokals ein, verlor dort aber gegen das englische Team von Aston Villa. Dennoch nahm der Klub am Weltpokal teil und gewann diesen. 1984 stand Bosa erneut in einem Europapokalfinale. Im Endspiel des Pokalsiegerwettbewerb setzte sich Bosa, angeführt von Kapitän Nicolas Santiar und Altstar Ticiano De la Costa, gegen den portugiesischen Vertreter FC Porto durch und konnte damit den dritten Europapokalerfolg der Vereinsgeschichte feiern. Nachdem Etxeberría 1986 den Verein zur Meisterschaft geführt hatte, verließ er den Verein, sein Nachfolger Santiago Mirréu konnte 1987 den Titel verteidigen.

Licht und Schatten: Die frühen Neunziger Jahre

Erneut musste sich Bosa in den folgenden drei Jahren 1987-1990 der Dominanz der Juvantêsa beugen, die den Klub unter Carles Notero als Trainer nun sowohl national als auch international wieder abhängen konnte. Unter dem uruguayischen Trainer Simón González wurde daher ein neues Team aufgebaut, dessen unumstrittener Star Nationalstürmer Luis Olivera war. Unter González holte dieses Team 1991 die sagradische Meisterschaft und gewann 1990 die Copa Sagradia, konnte aber keine neue Ära der Dominanz einläuten.

González' Nachfolger als Cheftrainer Ticiano de la Costa und Martín Ánibal Arretxu blieben beide nur für kurze Zeit beim Verein und konnten keine Titel feiern.

Erfolge unter Ole-Erik Simonsen 1993-1997

Erst unter dem dänischen Erfolgsgaranten Ole Erik Simonsen, Meistertrainer der Saison 1984/85 mit Juvantêsa Sport, kehrte in Bosa die Titelfreude zurück. Simonsen übernahm das Team nach der Saison 1992/1993 und formte eine ambitionierte Mannschaft, zu der neben internationalen Topstars wie Jean-Armand Repain, Juán María Cozas und Dario Sarivic zahlreiche sagradische Nationalspieler wie Cristiano Munquez, Emanuel Kappa, Stefano Detânia, Paulo Sepácio und José António Hernandes gehörten. Besonders die Abwehrkette um Kappa, Munquez, Detânia und Santo Cardes gehörte zu den erfahrensten und sichersten in ganz Europa.

Bereits im ersten Jahr gewann Simonsen mit Bosa die Copa Sagradia, verlor die Liga als Tabellenzweiter aber knapp gegen den Hauptstadtklub FC Semesta. Nach einer titellosen Saison 1994/1995 gewann Bosa in der Spielzeit 1995/96 souverän die sagradische Meisterschaft vor dem Überraschungsteam aus Mistrech und erreichte in der Folgesaison 1996/97 erstmals seit 1982 wieder das Finale im Landesmeisterpokal, der nun den Namen Championsleague trug. Im Finale gegen Juventus Turin zeigten Repain und Co. eine starke Leistung und siegten verdient mit 3:1. In der Liga wurde der amtierende Meister dagegen nur Dritter.

Jahre der Krise 1998-2003

Nach dem Championsleague-Erfolg 1997 kündigte Simonsen seinen Abschied vom Traineramt der Bosaner an und übergab den Chefsessel an den Italiener Giuseppe Arrieri, kehrte aber 1998 für ein Jahr als Sportlicher Leiter zurück. Unter der Leitung Arrieris konnte die Mannschaft in der Saison 1997/1998 mit dem Sieg im Finale der Copa Sagradia noch einen weiteren Titel hinzufügen, in der Premera Liga gelang es aber immer seltener, die alten Stärken aufblitzen zu lassen. Am Ende der Saison belegte Bosa nur einen enttäuschenden vierten Tabellenplatz, 1999 wurde das Team Vizemeister, allerdings deutlich abgeschlagen hinter dem Rivalen Juvantêsa.

In den Jahren nach dem Erfolg 1997 beendeten Altstars wie Cristiano Munquez und Emanuel Kappa ihre Karriere, Jean-Armand Repain verließ den Klub. Teure Verpflichtungen wie der Brasilianer Raoul und die beiden Stürmer Hugo Lima und Ivan Santov blieben hinter den hohen Erwartungen zurück.

Nachdem mit Luis Etxeberría für die Saison 1999/2000 ein alter Erfolgsgarant auf den Trainerposten der Blauroten zurückgekehrt war, gelang der zweite Sieg im Finale der Copa Sagradia binnen drei Jahren, in der Liga verpasste aber Etxeberría ebenso wie sein argentinischer Nachfolger António Huber, der im Sommer 2000 vom FC Semesta verpflichtet worden war, die Meisterschaft hinter Seriensieger Juvantêsa. Als sich der Klub am Ende der Hinrunde 2001/2002 nur im unteren Mittelfeld der Liga wiederfand, wurde Huber schließlich nach anderthalb Jahren auf dem Cheftrainerposten entlassen. Nach einem kurzen Intermezzo unter der Leitung von Emanuel Kappa, übernahm zur Rückrunde der Saison Ticiano De la Costa das Traineramt und sicherte zumindest die Teilnahme am internationalen Wettbewerb, beendete am Ende der Spielzeit aber sein Engagement wieder.

Nachdem sich in den Vorgängerjahren mit Ole Erik Simonsen und Luis Olivera zwei ehemalige Spieler- und Trainer des Vereins mit überschaubarem Erfolg als Manager versucht hatten, kehrte erst mit Nícolas Santiar als Sportdirektor neue Stabilität ein. Er holte für die Saison 2002/2003 Ole Erik Simonsen zurück auf die Trainerbank, verpflichtete internationale Stars wie den Brasilianer Vervalho und baute ein neues Team um Mittelfeldregisseur Alêsi Javier und Altstar Enrico Torc auf. Nacheinander wurden mit Simao Alán, David Rinchestro und Alberto Ferrera aktuelle Nationalspieler für die wackelige Abwehr verpflichtet. In der Offensive sollte der Tscheche Pavel Levech für Torgefahr sorgen.

Erfolgsjahre 2003-2008

Mit der Verpflichtung des früheren Nationalstürmers Selle Ebrulla als neuen Cheftrainer Anfang der Saison 2003/2004 kehrte schließlich auch der Erfolg nach Bosa zurück. Das neue Team um Alêsi Javier, David Rinchestro und Alberto Ferrera, zu dem auch bald talentierte Eigengewächse wie David Pedrosa, Fernando Borrard und Gabri Arrántxez sowie internationale Stars wie der Brasilianer Leándro stießen, gewann nach der Vizemeisterschaft 2004 in der Saison 2004/2005 erstmals überhaupt das Double aus Pokal und Meisterschaft, wiederholte 2006 den Sieg in der Liga und erhielt für den zwanzigsten Meisterschaftserfolg als zweiter sagradischer Klub nach der Juvantêsa einen zweiten Stern auf dem Trikot. In der Saison 2007 wurde Bosa in der Liga Zweiter hinter Atlético Semestín und erreichte zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der UEFA Champions League. Zehn Jahre nach dem Triumph von 1997 verlor der Klub das Finale gegen den AC Mailand. Nach den beiden Niederlagen verließ Trainer Selle Ebrulla nach vier Jahren den Verein. Nach einer schwierigen Nachfolgersuche konnte der frühere Juvantêsa-Spieler Francisco Irruabi für eine hohe Millionen-Ablöse von UD Tulis losgeeist werden, das er zuvor aus der Segona Liga in den UEFA-Cup geführt hatte. Unter Irruabi gewann das Team in der Saison 2007/2008 den sagradischen Ligapokal sowie zum dritten Mal in vier Jahren die Meisterschaft.

Umbruch und Erfolge unter Emery Valdo

Nach der glücklichen EURO 2008 verließen wichtige Stützpfeiler der Mannschaft wie David Pedrosa und Alberto Ferrera den Verein. In der Saison 2008/2009 konnte das im Umbruch befindliche Team nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen und belegte am Saisonende – nach Irruabis Entlassung und der Rückkehr Luis Etxeberrías als Interimscoach – nur den vierten Platz in der Liga. Nach einigen Fehleinkäufen des Vorjahres verzichtete der überschuldete Klub im Sommer 2009 auf teure Verstärkungen und präsentierte mit dem Europameister-Trainer Eduardo Verrano vor allem einen neuen Coach, der am Ende der Spielzeit 2009/2010 aber keine Titel vorzeigen konnte und nach ständigen Querelen mit der Vereinsführung in beiderseitigem Einvernehmen von seinen Pflichten entbunden wurde.

Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten kam es in Verein und Mannschaft zu einer umfassenden Umstrukturierung. Neben Cheftrainer Verrano und einer ganzen Reihe von Spielern der Erfolgsjahre wie Jácek Karélski, Fernando Defilipis und Kapitän David Rinchestro verließ nach neun Jahren auch Manager Nícolas Santiar den Verein, der nach einigen Erfolgen zuletzt für die Fehleinkäufe und die unglückliche Sparpolitik des Vereins verantwortlich gemacht wurde. Neuer Cheftrainer wurde der Brasilianer Emery Valdo, der frühere Führungsspieler Alêsi Javier stieg als Sportdirektor ins Management auf und mit dem bisherigen FC Nonthí-Sportdirektor Roberto Bastiano wurde einer der erfahrensten und erfolgreichsten Manager der Liga als neuer Generalmanager des Klubs vorgestellt. Um den Portugiesen Luís Davide, Nationalverteidiger Fernando Desanctis, Eigengewächs Fernando Borrard und den neuen Kapitän Oscar Román Demartín wurde nun ein neues Team aufgebaut, mit dem der Klub am Ende der Spielzeit 2010/2011 nur knapp hinter Erzrivale Juvantêsa Sport Zweiter in der Liga wurde. Im Sommer 2011 tätigte der Klub schließlich zwei Schlüsseltransfers. Zum einen kehrte der 2008 bereits als Fehleinkauf titulierte und zuletzt an seinen Heimatklub ausgeliehene Nationalverteidiger Diego Cesar zur Mannschaft zurück und löste auf Anhieb Kapitän Demartín als eigentlichen Abwehrchef ab, zum anderen holte Bosa den brasilianischen Stürmer Julio Cabral vom Ligakonkurrenten Cuernta Fútbol AS, der binnen kurzer Zeit zum neuen Star der Mannschaft wurde. Am Ende der Saison 2011/2012 konnte der FC Bosa nach 2005 den zweiten Doubleerfolg aus Meisterschaft und Pokalsieg feiern und die nationale Dominanz des Erzrivalen aus Tulis brechen. Aufgrund der vielen Brasilianer in der Mannschaft wurde das Team von den Fans auch als Bosa Brasil bezeichnet. Zu den Landsleuten von Trainer Emery Valdo im Kader gehören Torwart Helder, die Defensivspieler Celinho, Nilmar, Viveira und Nenê sowie in der Offensive Rafael und Júlio Cabral.

Jüngste Entwicklung

Nachdem Bosa in der Saison 2012/2013 die Verteidigung des Meistertitels verpasst hatte, trat Erfolgstrainer Emery Valdo zu Beginn der Saison 2013/2014 überraschend von seinem Amt zurück. Als Grund gab er private Gründe an. Als Nachfolger wurde der bisherige Trainer der 2. Mannschaft der Bosaner, der frühere serbische Profi Dario Sarivic präsentiert, der 1997 mit Bosa die Champions League gewonnen hatte. Unter Sarivic wurde er Klub zum zweiten Mal in Folge Dritter der Liga hinter den beiden Erzrivalen FC Semesta und Juvantêsa Sport, in der Champions League war allerdings bereits in der Vorrunde Schluss. Am Ende der Saison gaben Klub und Trainer an, die Zusammenarbeit nicht fortsetzen zu wollen.

Als neuen Trainer präsentierte Bosa zur Saison 2014/2015 den Argentinier Cláudio Bernardi, der zuvor bereits in der Premera Liga den AC Gerón und Atlético Semestín trainiert hatte.

Erfolge

National:

International:

  • 2 mal Championsleague: 1974, 1997 (Zweiter 1982, 2007)
  • 2 mal Europapokal der Pokalsieger: 1976, 1984
  • 1 mal Finalteilnahme im UEFA-Cup: 1993
  • 2 mal Europäischer Super-Cup: 1976, 1984
  • 2 mal Weltpokal: 1982 (als Europapokal-Zweiter), 1997

Rivalitäten

Der FC Bosa steht in einer historischen Rivalität mit den beiden anderen Klubs der "Grande Trêis", dem Juvantêsa Sport Club und dem FC Semesta, um den Status der Nummer 1 im Land.

Das Duell der Bosaner mit der Juvantêsa, in Sagradien als "Grande Clásico" bekannt, wird von Fans und Öffentlichkeit als wichtigstes Kräftemessen im Jahreskalender angesehen.