Unión Cívica Radical: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Spaltung der Radikalen Partei entzündete sich 1953 nach dem Bruch der Großen Koalition mit Christdemokraten und Sozialisten am Entschluss der Interims-Parteiführung unter [[Luciano Vélez]], die Koalition mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] als Mitte-Rechts-Koalition fortzuführen. Ein Teil des linken Parteiflügels ging auf Opposition zu dieser Entscheidung und kündigte der Regierung die Gefolgschaft auf. Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch [[Carles Méndez-León]] und der Entscheidung zur Gründung der Unión Democrática als einem neuen Mitte-Rechts-Bündnis erklärte sich das linksliberale ''Movimiento de Radical-Democráticoes'' schließlich für unabhängig. Zusammen mit einigen [[ASUL]]-Dissidenten und anderen linksliberalen Gruppen trat das Movimiento zur [[Parlamentswahl 1954]] als Radikale Bürger-Union an und zog mit sechs Abgeordneten ins Parlament ein.
 
Die Spaltung der Radikalen Partei entzündete sich 1953 nach dem Bruch der Großen Koalition mit Christdemokraten und Sozialisten am Entschluss der Interims-Parteiführung unter [[Luciano Vélez]], die Koalition mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] als Mitte-Rechts-Koalition fortzuführen. Ein Teil des linken Parteiflügels ging auf Opposition zu dieser Entscheidung und kündigte der Regierung die Gefolgschaft auf. Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch [[Carles Méndez-León]] und der Entscheidung zur Gründung der Unión Democrática als einem neuen Mitte-Rechts-Bündnis erklärte sich das linksliberale ''Movimiento de Radical-Democráticoes'' schließlich für unabhängig. Zusammen mit einigen [[ASUL]]-Dissidenten und anderen linksliberalen Gruppen trat das Movimiento zur [[Parlamentswahl 1954]] als Radikale Bürger-Union an und zog mit sechs Abgeordneten ins Parlament ein.
  
Nachfolgepartei des UCR wurde 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] (PRD).  
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1958 stieß eine weitere Gruppe linker Dissidenten aus dem [[Partido Radical]] hinzu. Daraus entstand schließlich als eigenständige Partei der [[Partido Radical-Democrático]] (PRD).  
  
 
[[Kategorie: Sagradische Partei]]
 
[[Kategorie: Sagradische Partei]]

Version vom 17:26, 17. Jan 2014

Die Radikale Bürger-Union war ein linksliberales Wahlbündnis in Sagradien, das anlässlich der Parlamentswahl 1954 gegründet wurde. Das Bündnis bestand vor allem aus früheren Mitgliedern des Partido Republicano Radical, die eine Teilnahme am Mitte-Rechts-Bündnis Unión Democrática verweigerten.

Die Spaltung der Radikalen Partei entzündete sich 1953 nach dem Bruch der Großen Koalition mit Christdemokraten und Sozialisten am Entschluss der Interims-Parteiführung unter Luciano Vélez, die Koalition mit der christdemokratischen Volkspartei als Mitte-Rechts-Koalition fortzuführen. Ein Teil des linken Parteiflügels ging auf Opposition zu dieser Entscheidung und kündigte der Regierung die Gefolgschaft auf. Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch Carles Méndez-León und der Entscheidung zur Gründung der Unión Democrática als einem neuen Mitte-Rechts-Bündnis erklärte sich das linksliberale Movimiento de Radical-Democráticoes schließlich für unabhängig. Zusammen mit einigen ASUL-Dissidenten und anderen linksliberalen Gruppen trat das Movimiento zur Parlamentswahl 1954 als Radikale Bürger-Union an und zog mit sechs Abgeordneten ins Parlament ein.

1958 stieß eine weitere Gruppe linker Dissidenten aus dem Partido Radical hinzu. Daraus entstand schließlich als eigenständige Partei der Partido Radical-Democrático (PRD).