Oscar Santián de Montoy: Unterschied zwischen den Versionen

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Der gebürtige Niederalkone Montoya begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt [[Duerez]]. Als Oppositionsführer wurde er dort 1968 zum Bürgermeister gewählt. Seine Wiederwahl 1972 machte ihn landesweit bekannt, sodass er 1973 als Nachfolger von [[Filipe Macià Morales]] zum Parteivorsitzenden der [[Volkspartei]] in der [[Alconía|Region Niederalkonien]] gewählt wurde. Im gleichen Jahr wurde er für die [[Provinz Viaza]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt.
 
Der gebürtige Niederalkone Montoya begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt [[Duerez]]. Als Oppositionsführer wurde er dort 1968 zum Bürgermeister gewählt. Seine Wiederwahl 1972 machte ihn landesweit bekannt, sodass er 1973 als Nachfolger von [[Filipe Macià Morales]] zum Parteivorsitzenden der [[Volkspartei]] in der [[Alconía|Region Niederalkonien]] gewählt wurde. Im gleichen Jahr wurde er für die [[Provinz Viaza]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt.
  
Nach der Wahl [[Sandro de la Nada]]s zum Parteivorsitzenden der Konservativen im Jahr 1975 wurde Montoya Generalsekretär seiner Partei, wurde 1977 aber durch [[Umberto Salas]] ersetzt. Nach der Senatswahl 1979 amtierte Montoya für kurze Zeit als Präsident des Innenkomitees, trat kurze Zeit später aber ins [[Kabinett De la Nada I|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Sandro de la Nada]] ein, wo er den Posten des [[Kabinettsminister]]s übernahm. 1982 wurde Montoya in der [[Kabinett Moya I|Mitte-Rechts-Regierung]] von [[Emilio Moya]] [[Justizminister]]. Seit 1985 war er zudem stellvertretender Parteivorsitzender der Konservativen.  
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Nach der Wahl [[Sandro de la Nada]]s zum Parteivorsitzenden der Konservativen im Jahr 1975 wurde Montoya Generalsekretär seiner Partei. Nach der Senatswahl 1979 amtierte Montoya für kurze Zeit als Präsident des Innenkomitees, trat kurze Zeit später aber ins [[Kabinett De la Nada I|Kabinett]] unter [[Sandro de la Nada]] ein, wo er den Posten des [[Kabinettsminister]]s übernahm. 1982 wurde Montoya, zunächst noch unter [[Sandro de la Nada]], später dann in der [[Kabinett Moya I|Mitte-Rechts-Regierung]] von [[Emilio Moya]] [[Justizminister]]. Seit 1985 war er zudem stellvertretender Parteivorsitzender der Konservativen.  
  
Nach der Niederlage der Volkspartei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Parlamentswahlen 1986]] wurde Montoya als Konsenskandidat zum Parteivorsitzenden gewählt und versuchte die zerstrittenen Parteiflügel zu versöhnen, sah sich aber Widerständen und Intrigen in der Partei ausgesetzt. 1989 gab er sein Amt an [[Josep Carles Otero]] ab und wurde Kandidat der Volkspartei bei der [[Präsidentschaftswahl 1989]]. Dabei gelang es ihm, den amtierenden Präsidenten [[Filipe López]] (ASUL) zu schlagen. Erstmals in der Geschichte der Republik verpasste ein Amtsinhaber die angestrebte Wiederwahl.
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Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Staatspräsident [[Alfonso Guivares]] im Zuge der [[Guivares-Affäre]] 1989 bewarb sich Montoya als Kandidat der Konservativen um das höchste Staatsamt bei der [[Präsidentschaftswahl 1989]]. Montoya konnte sich im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der Sozialisten, Senatspräsident [[Luis Filipe López]], durchsetzen.  
  
Als Präsident der Republik pflegte Montoya einen innenpolitisch eher zurückhaltenden Stil, scheute sich aber nicht vor Auseinandersetzungen mit seinem Parteifreund [[Josep Carles Otero]], der von 1990 bis 1998 als Ministerpräsident amtierte. Außenpolitisch setzte er sich für die europäische Integration ein. In seine Amtszeit fielen u.a. die Verabschiedung des Maastricht-Vertrags 1992/1993 und die Einführung des Euro 1999. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] erreichte Montoya gegen den Sozialisten [[Flávio Osório Jimenez]] bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50% und wurde im Amt bestätigt. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Präsident im Frühjahr 1999 wurde Montoya von seinem Amtsnachfolger [[António Grande Illega]] zum Senator auf Lebenszeit ernannt.  
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Als Präsident der Republik pflegte Montoya einen innenpolitisch eher zurückhaltenden Stil, scheute sich aber nicht vor Auseinandersetzungen mit seinem Parteifreund [[Josep Carles Otero]], der von 1992 bis 1999 als Ministerpräsident amtierte. Außenpolitisch setzte er sich für die europäische Integration ein. In seine Amtszeit fielen u.a. die Verabschiedung des Maastricht-Vertrags 1992/1993 und die Einführung des Euro 1999. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] erreichte Montoya gegen den Sozialisten [[Flávio Osório Jimenez]] bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50% und wurde im Amt bestätigt. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Präsident im Frühjahr 1999 wurde Montoya von seinem Amtsnachfolger [[António Grande Illega]] zum Senator auf Lebenszeit ernannt.  
  
 
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* 1979-1982: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Nada I]] und [[Kabinett Nada II|II]]
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* 1979-1982: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] und [[Kabinett Nada III|III]]
* 1982-1987: [[Minister der Justiz]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]
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[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Montoya]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Montoya]]

Version vom 12:14, 16. Feb 2014

Santiago Oscar Montoya (*1925 in Duerez) ist ein früherer sagradischer Politiker (PPC) und Präsident der Republik (1989-1999).

Der gebürtige Niederalkone Montoya begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt Duerez. Als Oppositionsführer wurde er dort 1968 zum Bürgermeister gewählt. Seine Wiederwahl 1972 machte ihn landesweit bekannt, sodass er 1973 als Nachfolger von Filipe Macià Morales zum Parteivorsitzenden der Volkspartei in der Region Niederalkonien gewählt wurde. Im gleichen Jahr wurde er für die Provinz Viaza erstmals in den sagradischen Senat gewählt.

Nach der Wahl Sandro de la Nadas zum Parteivorsitzenden der Konservativen im Jahr 1975 wurde Montoya Generalsekretär seiner Partei. Nach der Senatswahl 1979 amtierte Montoya für kurze Zeit als Präsident des Innenkomitees, trat kurze Zeit später aber ins Kabinett unter Sandro de la Nada ein, wo er den Posten des Kabinettsministers übernahm. 1982 wurde Montoya, zunächst noch unter Sandro de la Nada, später dann in der Mitte-Rechts-Regierung von Emilio Moya Justizminister. Seit 1985 war er zudem stellvertretender Parteivorsitzender der Konservativen.

Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Staatspräsident Alfonso Guivares im Zuge der Guivares-Affäre 1989 bewarb sich Montoya als Kandidat der Konservativen um das höchste Staatsamt bei der Präsidentschaftswahl 1989. Montoya konnte sich im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der Sozialisten, Senatspräsident Luis Filipe López, durchsetzen.

Als Präsident der Republik pflegte Montoya einen innenpolitisch eher zurückhaltenden Stil, scheute sich aber nicht vor Auseinandersetzungen mit seinem Parteifreund Josep Carles Otero, der von 1992 bis 1999 als Ministerpräsident amtierte. Außenpolitisch setzte er sich für die europäische Integration ein. In seine Amtszeit fielen u.a. die Verabschiedung des Maastricht-Vertrags 1992/1993 und die Einführung des Euro 1999. Bei der Präsidentschaftswahl 1994 erreichte Montoya gegen den Sozialisten Flávio Osório Jimenez bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50% und wurde im Amt bestätigt. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Präsident im Frühjahr 1999 wurde Montoya von seinem Amtsnachfolger António Grande Illega zum Senator auf Lebenszeit ernannt.

Öffentliche Ämter

Mandate

  • 1960-1974: Mitglied des Stadtrats von Duerez
  • 1973-1989: Mitglied des sagradischen Senats (für die Provinz Viaza)
  • seit 2001: Mitglied des sagradischen Senats auf Lebenszeit

Parteifunktionen

  • 1973-1980: Parteivorsitzender des PPC Alconía
  • 1975-1979: Generalsekretär des PPC
  • 1985-1989: Stellvertretender Parteivorsitzender des PPC