Margarete von Mikolinien: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Margarete von Mikolinien''' (*1270, †1325, mikol. ''Marghreta''), auch genannt '''Margarete die Prächtige''', war eine Prinzessin aus dem [[König von Mikolinien|mikolinischen Königs]][[haus Salua]], die Anfang des 14. Jahrhunderts als eine der mächtigsten Frauen Europas galt. Sie war als Ehefrau von [[Johann IV. von Peruzien|Johann von Gerón]] [[Herzog von Skanten|Herzogin von Skanten]] (1289-1301) und [[König von Peruzien|Königin von Peruzien]] (1301-1305). Als Mutter der beiden Könige [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp I./II. von Mikolinien und Peruzien]] sowie [[Martin der Gute|Martin dem Guten von Mikolinien, Peruzien und Sagradien]] wird sie als Begründerin der Tripelmonarchie der [[Union von Alagua]] angesehen, deren Geschicke sie wesentlich mitlenkte. Von 1313 bis 1315 fungierte sie zudem selbst als Regentin von Mikolinien.  
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'''Margarete von Mikolinien''' (*1270, †1325, mikol. ''Marghreta''), auch genannt '''Margarete die Prächtige''', war eine Prinzessin aus dem [[König von Mikolinien|mikolinischen Königs]][[haus Salua]], die Anfang des 14. Jahrhunderts als eine der mächtigsten Frauen Europas galt. Sie war als Ehefrau von [[Johann IV. von Peruzien|Johann von Gerón]] [[Herzog von Skanten|Herzogin von Skanten]] (1289-1301) und [[König von Peruzien|Königin von Peruzien]] (1301-1318). Als Tante von [[Philipp von Mikolinien|Philipp]] und [[Karoline I. von Mikolinien]] war sie zudem von 1308 bis 1315 Regentin von Mikolinien. Als solche legte sie den Grundstein für die Tripelmonarchie der [[Union von Alagua]], deren Geschicke sie wesentlich mitlenkte.  
  
 
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Margarete von Mikolinien wurde 1270 als Tochter von König [[Karl III. von Mikolinien]] und dessen Frau Anna von Anjou geboren. Als solche war sie eine Schwester der mikolinischen Könige [[Karl IV. von Mikolinien|Karl IV.]] und [[Rodique I. von Mikolinien|Rodique I.]] Margarete war 16 Jahre alt, als sie 1286 den skantischen Herzog [[Johann von Gerón]] heiratete, einen jüngeren Bruder von König [[Martin IV. Felix|Martin Felix von Sagradien]]. Aus der Ehe gingen 1288 und 1290 die beiden Söhne [[Philipp von Gerón|Philipp]] und [[Martin der Gute|Martin]] hervor.  
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Margarete von Mikolinien wurde 1270 als Tochter von König [[Karl III. von Mikolinien]] und dessen Frau Anna von Anjou geboren. Als solche war sie eine Schwester der mikolinischen Könige [[Karl IV. von Mikolinien|Karl IV.]] und [[Rodique I. von Mikolinien|Rodique I.]] Margarete war 16 Jahre alt, als sie 1286 den skantischen Herzog [[Johann von Gerón]] heiratete, einen jüngeren Bruder von König [[Martin IV. Felix|Martin Felix von Sagradien]]. Aus der Ehe gingen die beiden Söhne [[Philipp von Gerón|Philipp]] (*1290) und [[Martin der Gute|Martin]] (*1296) sowie die Töchter [[Julia von Redanior|Julia]] (*1289) und [[Anna von Redanior|Anna]] (*1292) hervor.  
  
Als gebildete Frau hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen eine einflussreiche Stellung zu sichern. Vor allem zu ihrem Bruder Rodique pflegte sie ein enges Verhältnis und konnte Einfluss auf dessen Regentschaft nehmen. Sie erreichte die Verlobung ihres ältesten Sohnes Philipp mit Rodiques ältester Tochter [[Carolina I. von Mikolinien|Carolina]]. Sie wurden in der Folge am Königshof in Mikolinien gemeinsam erzogen. Ihr zweiter Sohn Martin heiratete 1307 [[Blanka von Salua]], eine Tochter des mächtigen Herzogs [[Anton von Salua]].  
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Als Ehefrau von [[Johann von Gerón]] residierte Margarete mit diesem in [[Skanten]], begleitete ihn aber 1295 nach Peruzien, wo ihr Ehemann als Statthalter seines Neffen [[Johann III.]] fungierte. Der Skantenherzog konnte sich eine relativ unabhängige Stellung aufbauen und begann schließlich eine Rebellion gegen den sagradischen König. Nach dem Tod Johanns III. 1301 erkannten die peruzinischen Stände dessen Bruder [[Martin V.]] nicht an und erhoben stattdessen [[Johann von Gerón]] zum neuen König. Margarete wurde damit [[Königin von Peruzien]] und fungierte während der Kriege ihres Mannes als Regentin am Hof in [[Alessa]].  
  
Als Ehefrau von [[Johann von Gerón]] residierte Margarete mit diesem in [[Skanten]], begleitete ihn aber 1295 nach Peruzien, wo ihr Ehemann als Statthalter seines Neffen [[Johann III.]] fungierte. Der Skantenherzog konnte sich eine relativ unabhängige Stellung aufbauen und begann schließlich eine Rebellion gegen den sagradischen König. Nach dem Tod Johanns III. 1301 erkannten die peruzinischen Stände dessen Bruder [[Martin V.]] nicht an und erhoben stattdessen [[Johann von Gerón]] zum neuen König. Margarete wurde damit [[Königin von Peruzien]] und fungierte während der Kriege ihres Mannes als Regentin am Hof in [[Alessa]]. Als Johann 1305 starb,
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Als gebildete und machtbewusste Adlige hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen und Töchtern einflussreiche Positionen zu sichern. Vor allem zu ihrem Bruder Rodique pflegte sie ein enges Verhältnis und konnte Einfluss auf dessen Regentschaft nehmen. Im [[Vertrag von Santéi]] 1305 erreichte sie die Verlobung ihres ältesten Sohnes Philipp mit Rodiques ältester Tochter [[Carolina I. von Mikolinien|Carolina]]. Zugleich gab sie Rodique ihre Tochter [[Julia von Redanior|Julia]] zur Frau, nachdem dessen erste Frau gestorben war. Ihre ältere Tochter [[Anna von Redanior|Anna]] heiratete kurz darauf den mikolinischen Adligen [[Martin von Interea]].
folgte ihm sein ältester Sohn [[Philipp von Gerón|Philipp]] nach, Margarete blieb einflussreich. Nach dem Tod ihres Bruders [[Rodique I. von Mikolinien]] 1308 wurde Philipp zusammen mit seiner Frau [[Carolina I. von Mikolinien|Carolina]] schließlich ''jure uxoris'' auch [[König von Mikolinien]]. Er war der erste Herrscher, der die beiden Kronen Mikoliniens und Peruziens vereinte.
 
  
Seit 1312 kam es unter dem Einfluss von Philipps Geliebter [[Francise de Montblanc]] und ihrem Vater Graf [[Otho von Montblanc]] zu heftigen Differenzen zwischen Philipp, seiner Frau und seiner Mutter. Als Königin Carolina im Jahr 1312 starb, versuchte Philipp nun, aus eigenem Recht heraus zu regieren und seine Mutter Margarete zu entmachten. Die Königin-Mutter wurde vom Hof entfernt, konnte ihren Getreuen jedoch zu einem Aufstand gegen ihren unpopulären Sohn bewegen, der von [[Heinrich von Kont]] angeführt wurde, einem illegitimen Sohn [[Karl III.|Karls III.]] Philipp wurde in der Schlacht von Marquesta besiegt und getötet. Mithilfe ihres Schwiegersohns [[Anton von Salua]] konnte Margarete jedoch die Anerkennung Heinrichs als König verhindern. Stattdessen übertrugen die mikolinischen Stände ihr selbst die Regentschaft und erkannten wenig später schließlich ihren Sohn [[Martin der Gute|Martin]] als neuen legitimen König von Mikolinien an. Dieser hatte bereits 1313 die Erbfolge in Peruzien angetreten und wurde acht Jahre später, nach dem Tod von [[Julen von Tesqué]] schließlich auch [[König von Sagradien]]. Während dessen Aufenthalten in Sagradien fungierte sie erneut als Regentin in Mikolinien.  
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Als Rodique 1308 starb, kehrte Margarete nach Mikolinien zurück, um die Regentschaft für ihren achtjährigen Neffen [[Philipp von Mikolinien]] anzutreten. Dessen früher Tod 1310 führte aber zu einer Nachfolgekrise, in der Margarete um ihre eigene Macht und die Zukunft ihrer Dynastie kämpfte. Gegen Philipps zwei Jahre ältere Schwester [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline]] erhob Margaretes unehelicher Halbbruder [[Heinrich von Kont]] eigene Thronansprüche, die er aber nicht durchsetzen konnte. Stattdessen gelang es Margarete, zusammen mit ihrem Mann [[Johann von Gerón|Johann]], ihre Nichte Karoline durchzusetzen und selbst die Regentschaft fortzuführen.
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Kurz darauf starb Margaretes ältester Sohn [[Philipp von Gerón|Philipp]], ehe es zu einer Hochzeit mit Karoline kam. Margarete verheiratete die junge Königin daraufhin mit ihrem zweiten Sohn [[Martin der Gute|Martin]], der damit 1315 ''jure uxoris'' [[König von Mikolinien]] und 1318 als Nachfolger ihres Mannes aus eigenem Recht [[König von Peruzien]] wurde. Margarete fungierte nun zwar nicht mehr als Regentin, übte aber weiterhin großen Einfluss aus. Als ihr Sohn 1321 nach Sagradien zog, um als Nachfolger seines Onkels [[Julen von Tesqué]] auch den dortigen Thron zu besteigen, fungierte Margarete noch einmal als Regentin in Mikolinien.
  
 
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[[Kategorie: Herrscherin]]

Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 23:26 Uhr

Margarete von Mikolinien (*1270, †1325, mikol. Marghreta), auch genannt Margarete die Prächtige, war eine Prinzessin aus dem mikolinischen Königshaus Salua, die Anfang des 14. Jahrhunderts als eine der mächtigsten Frauen Europas galt. Sie war als Ehefrau von Johann von Gerón Herzogin von Skanten (1289-1301) und Königin von Peruzien (1301-1318). Als Tante von Philipp und Karoline I. von Mikolinien war sie zudem von 1308 bis 1315 Regentin von Mikolinien. Als solche legte sie den Grundstein für die Tripelmonarchie der Union von Alagua, deren Geschicke sie wesentlich mitlenkte.

Leben[bearbeiten]

Margarete von Mikolinien wurde 1270 als Tochter von König Karl III. von Mikolinien und dessen Frau Anna von Anjou geboren. Als solche war sie eine Schwester der mikolinischen Könige Karl IV. und Rodique I. Margarete war 16 Jahre alt, als sie 1286 den skantischen Herzog Johann von Gerón heiratete, einen jüngeren Bruder von König Martin Felix von Sagradien. Aus der Ehe gingen die beiden Söhne Philipp (*1290) und Martin (*1296) sowie die Töchter Julia (*1289) und Anna (*1292) hervor.

Als Ehefrau von Johann von Gerón residierte Margarete mit diesem in Skanten, begleitete ihn aber 1295 nach Peruzien, wo ihr Ehemann als Statthalter seines Neffen Johann III. fungierte. Der Skantenherzog konnte sich eine relativ unabhängige Stellung aufbauen und begann schließlich eine Rebellion gegen den sagradischen König. Nach dem Tod Johanns III. 1301 erkannten die peruzinischen Stände dessen Bruder Martin V. nicht an und erhoben stattdessen Johann von Gerón zum neuen König. Margarete wurde damit Königin von Peruzien und fungierte während der Kriege ihres Mannes als Regentin am Hof in Alessa.

Als gebildete und machtbewusste Adlige hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen und Töchtern einflussreiche Positionen zu sichern. Vor allem zu ihrem Bruder Rodique pflegte sie ein enges Verhältnis und konnte Einfluss auf dessen Regentschaft nehmen. Im Vertrag von Santéi 1305 erreichte sie die Verlobung ihres ältesten Sohnes Philipp mit Rodiques ältester Tochter Carolina. Zugleich gab sie Rodique ihre Tochter Julia zur Frau, nachdem dessen erste Frau gestorben war. Ihre ältere Tochter Anna heiratete kurz darauf den mikolinischen Adligen Martin von Interea.

Als Rodique 1308 starb, kehrte Margarete nach Mikolinien zurück, um die Regentschaft für ihren achtjährigen Neffen Philipp von Mikolinien anzutreten. Dessen früher Tod 1310 führte aber zu einer Nachfolgekrise, in der Margarete um ihre eigene Macht und die Zukunft ihrer Dynastie kämpfte. Gegen Philipps zwei Jahre ältere Schwester Karoline erhob Margaretes unehelicher Halbbruder Heinrich von Kont eigene Thronansprüche, die er aber nicht durchsetzen konnte. Stattdessen gelang es Margarete, zusammen mit ihrem Mann Johann, ihre Nichte Karoline durchzusetzen und selbst die Regentschaft fortzuführen.

Kurz darauf starb Margaretes ältester Sohn Philipp, ehe es zu einer Hochzeit mit Karoline kam. Margarete verheiratete die junge Königin daraufhin mit ihrem zweiten Sohn Martin, der damit 1315 jure uxoris König von Mikolinien und 1318 als Nachfolger ihres Mannes aus eigenem Recht König von Peruzien wurde. Margarete fungierte nun zwar nicht mehr als Regentin, übte aber weiterhin großen Einfluss aus. Als ihr Sohn 1321 nach Sagradien zog, um als Nachfolger seines Onkels Julen von Tesqué auch den dortigen Thron zu besteigen, fungierte Margarete noch einmal als Regentin in Mikolinien.