Johann V. von Mikolinien: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Im Zuge der [[Golischen Rebellion von 1657]] wurde Johann von der rebellierenden [[Union von Vérisa]] zum ''Fürsten von Golen'' benannt. Sein Einfall in Golen, um die Herrschaft anzutreten, löste den [[Erster Asumarischer Krieg|Ersten Blaumeerkrieg]] aus | + | Im Zuge der [[Golischen Rebellion von 1657]] wurde Johann von der rebellierenden [[Union von Vérisa]] zum ''Fürsten von Golen'' benannt. Sein Einfall in Golen, um die Herrschaft anzutreten, löste den [[Erster Asumarischer Krieg|Ersten Blaumeerkrieg]] aus. In diesem kämpfte Johann zugleich um seine Thronrechte in Mikolinien, da Sagradien die Erbfolge nicht anerkannte und stattdessen für Karls andere Schwester [[Katharina von Mikolinien]] Anspruch, die vormalige sagradische Königin und Regentin, und ihre Nachkommen Anspruch erhob. Die mikolinische Krone wäre damit an den sagradischen König [[Gabriel VII.]] gefallen. |
| − | + | Im [[Frieden von Villagua]] 1669 musste Sagradien schließlich die Nachfolge Johanns in Mikolinien und Peruzien anerkennen, Johann musste aber seinen Anspruch auf Golen fallenlassen. Ein Jahr später starb Karl IX. und Johann trat die Herrschaft als erster mikolinischer Monarch aus dem [[Haus Albero]] an. Bei seinem Tod 1686 folgte ihm sein Sohn [[Claudius I. von Mikolinien]] nach. | |
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2025, 12:39 Uhr
Johann V. (*1629; †1686) war König von Mikolinien von 1670 bis zu seinem Tod und der erste mikolinische Monarch aus dem Haus Albero. Vor seinem Amtsantritt war er als Herzog von Albero und während des Ersten Blaumeerkriegs seit 1657 als gewählter Fürst der rebellierenden golischen Union bekannt.
Leben[bearbeiten]
Johann von Albero war ein Sohn von Herzog Claudis von Albero und der mikolinischen Prinzessin Maria von Interea-Kont, einer Schwester von Karl IX. von Mikolinien. Während der Herrschaft seines Onkels Karl IX. galt Johann als Präsumptiverbe des Königreichs. Da Karl auch in dritter Ehe kinderlos geblieben war, ernannte er seinen Neffen Johann von Albero 1656 auch formal zum Thronfolger.
Im Zuge der Golischen Rebellion von 1657 wurde Johann von der rebellierenden Union von Vérisa zum Fürsten von Golen benannt. Sein Einfall in Golen, um die Herrschaft anzutreten, löste den Ersten Blaumeerkrieg aus. In diesem kämpfte Johann zugleich um seine Thronrechte in Mikolinien, da Sagradien die Erbfolge nicht anerkannte und stattdessen für Karls andere Schwester Katharina von Mikolinien Anspruch, die vormalige sagradische Königin und Regentin, und ihre Nachkommen Anspruch erhob. Die mikolinische Krone wäre damit an den sagradischen König Gabriel VII. gefallen.
Im Frieden von Villagua 1669 musste Sagradien schließlich die Nachfolge Johanns in Mikolinien und Peruzien anerkennen, Johann musste aber seinen Anspruch auf Golen fallenlassen. Ein Jahr später starb Karl IX. und Johann trat die Herrschaft als erster mikolinischer Monarch aus dem Haus Albero an. Bei seinem Tod 1686 folgte ihm sein Sohn Claudius I. von Mikolinien nach.