Fürstentum Cuentez: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das '''Fürstentum Cuentez''' ([[Cuentesische Sprache|cuent.]] ''Principàid de Cüentìz'') war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel [[Cuentez]]. Das Fürstentum geht auf die Eroberung der Insel durch [[Tûlio del Castre]] im 12. Jahrhundert zurück, der als erster den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' annahm. In der Folge konnten sich die [[Haus Castre|Herren von Castre]] als Fürsten etablieren, doch geriet die Insel 1248/49 unter die Herrschaft der [[Comitat Tulis|Tulinesischen Republik]], die Cuentez | + | Das '''Fürstentum Cuentez''' ([[Cuentesische Sprache|cuent.]] ''Principàid de Cüentìz'') war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel [[Cuentez]]. Das Fürstentum geht auf die Eroberung der Insel durch [[Tûlio del Castre]] im 12. Jahrhundert zurück, der als erster den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' annahm. In der Folge konnten sich die [[Haus Castre|Herren von Castre]] als Fürsten etablieren, doch geriet die Insel 1248/49 unter die Herrschaft der [[Comitat Tulis|Tulinesischen Republik]], die Cuentez eroberte und zwei Jahrzehnte lang hielt. Unter Führung von [[Erresi II. von Castre|Erresi II.]] gelang es 1274, die Tulinesen dauerhaft zu vertreiben und die Herrschaft des Hauses Castre zu restaurieren. |
| − | Nach dem Aussterben des Hauses Castre ging der Fürstentitel 1329 auf das südmikolinische Adelshaus [[Haus Exeveste|Exeveste]] über, ehe Prinz [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]] den Titel für die [[Haus Sántori|Sántori]] erbte. Seither war das Fürstentum ''de facto'' vom [[Königreich Sagradien]] abhängig, die Fürsten waren nur noch ''de jure'' souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im [[Comitat Tulis]] wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise [[Eleonore I. von Cuentez]], [[Maximilian I. der Prächtige]] oder [[Manuel der Alte]]. Dessen Urenkel [[Johann III. Franz]] bestieg schließlich 1730 als Ehemann Königin [[Maria I.|Marias I.]] den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen. | + | Nach dem Aussterben des Hauses Castre ging der Fürstentitel 1329 auf das südmikolinische Adelshaus [[Haus Exeveste|Exeveste]] über, ehe Prinz [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]] den Titel für die von ihm begründete Nebenlinie der [[Haus Sántori|Sántori]] erbte. Seither war das Fürstentum ''de facto'' vom [[Königreich Sagradien]] abhängig, die Fürsten waren nur noch ''de jure'' souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im [[Comitat Tulis]] wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise [[Eleonore I. von Cuentez]], [[Maximilian I. der Prächtige]] oder [[Manuel der Alte]]. Dessen Urenkel [[Johann III. Franz]] bestieg schließlich 1730 als Ehemann Königin [[Maria I.|Marias I.]] den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen. |
=== Geschichte === | === Geschichte === | ||
Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen [[Tûlio del Castre]] benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des mikolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom [[Comitat Tulis]] regiert wurde. [[Laurenç del Castre]] konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom mikolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmikolinische Adelsgeschlecht der [[Haus Exeveste|Exeveste]]. | Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen [[Tûlio del Castre]] benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des mikolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom [[Comitat Tulis]] regiert wurde. [[Laurenç del Castre]] konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom mikolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmikolinische Adelsgeschlecht der [[Haus Exeveste|Exeveste]]. | ||
| − | Die Exeveste konnten eine stabile Herrschaft über das Fürstentum Cuentez etablieren, die zugleich die Stammgebiete des Hauses im südmikolinischen Massiv und im Norden Lukiens umfasste. Im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] konnten sich die Exevestes als unabhängige Macht im Blaumeergebiet etablieren. Nach dem Tod von Fürst [[Heinrich II. von Exeveste]] im Jahr 1486 entstand eine dynastische Krise. Heinrichs einziger legitimer Sohn [[ | + | Die Exeveste konnten eine stabile Herrschaft über das Fürstentum Cuentez etablieren, die zugleich die Stammgebiete des Hauses im südmikolinischen Massiv und im Norden Lukiens umfasste. Im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] konnten sich die Exevestes als unabhängige Macht im Blaumeergebiet etablieren. Nach dem Tod von Fürst [[Heinrich II. von Exeveste]] im Jahr 1486 entstand eine dynastische Krise. Heinrichs einziger legitimer Sohn [[Johann I. von Exeveste]] wurde nach dreijähriger Herrschaft bereits von den Ständen abgesetzt und durch seinen illegitimen Halbbruder [[Ambrosius von Exeveste]] ersetzt. In den folgenden Kämpfen zwischen den Brüdern konnte sich Ambrosius zunächst mit mikolinischer Hilfe behaupten. Erst nach seinem Tod 1508 ohne Erben konnte Johann zurück auf den Fürstenthron kehren. |
Mit [[Heinrich III. von Exeveste]] gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der [[Sántori]] ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne [[Heinrich IV. von Exeveste|Heinrich IV.]] und [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] nach, letzterer Ehemann von [[Eleonore von Santori]], der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]]. | Mit [[Heinrich III. von Exeveste]] gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der [[Sántori]] ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne [[Heinrich IV. von Exeveste|Heinrich IV.]] und [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] nach, letzterer Ehemann von [[Eleonore von Santori]], der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]]. | ||
| − | Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] | + | Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] sichern und alle Versuche des mikolinischen Königs [[Albert von Kont]] abwehren, die junge Fürstin unter seine Kontrolle zu bringen. Allerdings gingen die Besitztümer des Hauses Exeveste in Mikolinien verloren. Maria Renata heiratete 1594 schließlich Eleonores Neffen [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Santori]], Sohn Königin Johannas von Sagradien. Mit Maria Renatas Tod 1602 starb das Haus Exeveste schließlich aus. Der gemeinsame Sohn Marias und Karls [[Maximilian I. von Cuentez]], genannt ''der Prächtige'', begründete schließlich die fürstliche Linie Sántori-Cuentez. |
Nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] wurde der cuentesische Prinz [[Johann III. Franz]] 1723 ''Prinzregent'' der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]. Durch die Ehe mit [[Maria I. Louise|Marie-Louise von Valier]], die 1730 als ''Maria I.'' den sagradischen Thron bestieg, wurde Cuentez ''de facto'' Teil des sagradischen Königreichs. Die [[Codices Magni]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1745 fiel das Fürstentum an seinen minderjährigen Sohn [[David II.]], der seiner Mutter 1748 auch auf dem sagradischen Thron nachfolgte. Die Ankündigung von [[Maria II.]] zur Abdankung 1756/57 zugunsten von [[Philippe-Louis de Vienne]] galt zunächst nur für das Königreich Sagradien. Maria blieb souveräne Fürstin von Cuentez bis zu ihrem Tod, auch wenn Cuentez de facto sagradisches Protektorat blieb. Erst Marias Tod 1765 führte zur Annexion Cuentez' durch das Königreich Sagradien und zur formellen Vereinigung der Krone Sagradiens mit dem cuentesischen Fürstentitel durch Beschluss der Stände. Damit endete endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das daraufhin als [[Provinzen Sagradiens|sagradische Provinz]] reorganisiert wurde. | Nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] wurde der cuentesische Prinz [[Johann III. Franz]] 1723 ''Prinzregent'' der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]. Durch die Ehe mit [[Maria I. Louise|Marie-Louise von Valier]], die 1730 als ''Maria I.'' den sagradischen Thron bestieg, wurde Cuentez ''de facto'' Teil des sagradischen Königreichs. Die [[Codices Magni]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1745 fiel das Fürstentum an seinen minderjährigen Sohn [[David II.]], der seiner Mutter 1748 auch auf dem sagradischen Thron nachfolgte. Die Ankündigung von [[Maria II.]] zur Abdankung 1756/57 zugunsten von [[Philippe-Louis de Vienne]] galt zunächst nur für das Königreich Sagradien. Maria blieb souveräne Fürstin von Cuentez bis zu ihrem Tod, auch wenn Cuentez de facto sagradisches Protektorat blieb. Erst Marias Tod 1765 führte zur Annexion Cuentez' durch das Königreich Sagradien und zur formellen Vereinigung der Krone Sagradiens mit dem cuentesischen Fürstentitel durch Beschluss der Stände. Damit endete endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das daraufhin als [[Provinzen Sagradiens|sagradische Provinz]] reorganisiert wurde. | ||
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 21:06 Uhr
| Fürstentum Cuentez Principàid de Cüentìz | |||||||
| 1182 – 1765 | |||||||
| Gründung | 1182 | ||||||
| Ende | 1765 (Annexion durch das Königreich Sagradien) | ||||||
| Staatsform | Monarchie | ||||||
| Staatsoberhaupt | Fürst von Cuentez | ||||||
Das Fürstentum Cuentez (cuent. Principàid de Cüentìz) war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel Cuentez. Das Fürstentum geht auf die Eroberung der Insel durch Tûlio del Castre im 12. Jahrhundert zurück, der als erster den Titel eines Fürsten von Cuentez annahm. In der Folge konnten sich die Herren von Castre als Fürsten etablieren, doch geriet die Insel 1248/49 unter die Herrschaft der Tulinesischen Republik, die Cuentez eroberte und zwei Jahrzehnte lang hielt. Unter Führung von Erresi II. gelang es 1274, die Tulinesen dauerhaft zu vertreiben und die Herrschaft des Hauses Castre zu restaurieren.
Nach dem Aussterben des Hauses Castre ging der Fürstentitel 1329 auf das südmikolinische Adelshaus Exeveste über, ehe Prinz Karl Maria von Sagradien den Titel für die von ihm begründete Nebenlinie der Sántori erbte. Seither war das Fürstentum de facto vom Königreich Sagradien abhängig, die Fürsten waren nur noch de jure souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im Comitat Tulis wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise Eleonore I. von Cuentez, Maximilian I. der Prächtige oder Manuel der Alte. Dessen Urenkel Johann III. Franz bestieg schließlich 1730 als Ehemann Königin Marias I. den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen.
Geschichte[bearbeiten]
Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen Tûlio del Castre benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des mikolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom Comitat Tulis regiert wurde. Laurenç del Castre konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom mikolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmikolinische Adelsgeschlecht der Exeveste.
Die Exeveste konnten eine stabile Herrschaft über das Fürstentum Cuentez etablieren, die zugleich die Stammgebiete des Hauses im südmikolinischen Massiv und im Norden Lukiens umfasste. Im Sechzigjährigen Krieg konnten sich die Exevestes als unabhängige Macht im Blaumeergebiet etablieren. Nach dem Tod von Fürst Heinrich II. von Exeveste im Jahr 1486 entstand eine dynastische Krise. Heinrichs einziger legitimer Sohn Johann I. von Exeveste wurde nach dreijähriger Herrschaft bereits von den Ständen abgesetzt und durch seinen illegitimen Halbbruder Ambrosius von Exeveste ersetzt. In den folgenden Kämpfen zwischen den Brüdern konnte sich Ambrosius zunächst mit mikolinischer Hilfe behaupten. Erst nach seinem Tod 1508 ohne Erben konnte Johann zurück auf den Fürstenthron kehren.
Mit Heinrich III. von Exeveste gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der Sántori ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne Heinrich IV. und Karl I. nach, letzterer Ehemann von Eleonore von Santori, der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin Johannas I. von Sagradien.
Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter Maria Renata sichern und alle Versuche des mikolinischen Königs Albert von Kont abwehren, die junge Fürstin unter seine Kontrolle zu bringen. Allerdings gingen die Besitztümer des Hauses Exeveste in Mikolinien verloren. Maria Renata heiratete 1594 schließlich Eleonores Neffen Karl Maria von Santori, Sohn Königin Johannas von Sagradien. Mit Maria Renatas Tod 1602 starb das Haus Exeveste schließlich aus. Der gemeinsame Sohn Marias und Karls Maximilian I. von Cuentez, genannt der Prächtige, begründete schließlich die fürstliche Linie Sántori-Cuentez.
Nach dem Sagradischen Bürgerkrieg wurde der cuentesische Prinz Johann III. Franz 1723 Prinzregent der Sagradischen Republik. Durch die Ehe mit Marie-Louise von Valier, die 1730 als Maria I. den sagradischen Thron bestieg, wurde Cuentez de facto Teil des sagradischen Königreichs. Die Codices Magni etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1745 fiel das Fürstentum an seinen minderjährigen Sohn David II., der seiner Mutter 1748 auch auf dem sagradischen Thron nachfolgte. Die Ankündigung von Maria II. zur Abdankung 1756/57 zugunsten von Philippe-Louis de Vienne galt zunächst nur für das Königreich Sagradien. Maria blieb souveräne Fürstin von Cuentez bis zu ihrem Tod, auch wenn Cuentez de facto sagradisches Protektorat blieb. Erst Marias Tod 1765 führte zur Annexion Cuentez' durch das Königreich Sagradien und zur formellen Vereinigung der Krone Sagradiens mit dem cuentesischen Fürstentitel durch Beschluss der Stände. Damit endete endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das daraufhin als sagradische Provinz reorganisiert wurde.
Liste der Fürsten von Cuentez[bearbeiten]
| Von | Bis | König (Lebenszeiten) | Sagradischer/Asumarischer Herrschername | besonderes |
| Haus Castre (1182-1329) | ||||
| 1182 | 1198 | Tulius von Castre | Tûlio del Castre | |
| 1198 | 1227 | Sebastian I. von Castre | Sebastián I del Castre | |
| 1227 | 1248 | Erresius I. von Castre | Erresi I del Castre | |
| 1248 | 1249 | Maritulia von Castre | Maritûlia del Castre | Nichte Erresis I. |
| Tulinesische Herrschaft | ||||
| 1249 | 1255 | Jofré Cornell | Conte von Tulis | |
| 1255 | 1266 | Arcélio Callas | Conte von Tulis | |
| 1266 | 1272 | Erresius II. Alexander von Castre | Erresi-Alejandro del Castre | Sohn Erresis I. |
| 1272 | 1274 | Lorenzo II Callas | Conte von Tulis | |
| Haus Castre, erneut (1274-1329) | ||||
| 1274 | 1279 | Erresius II. Alexander von Castre, erneut | Erresi-Alejandro del Castre | Sohn Erresis I. |
| 1279 | 1298 | Sebastian II. von Castre | Sebastián II del Castre | |
| 1298 | 1329 | Laurentius von Castre | Laurenç del Castre | |
| Haus Exeveste (1329-1602) | ||||
| 1414 | 1440 | Joseph I. von Exeveste | Josefe I d'Exeveste | |
| 1440 | 1459 | Joseph II. von Exeveste | Josefe II d'Exeveste | |
| 1459 | 1486 | Heinrich II. von Exeveste (1428-1486) | Enríc II d'Exeveste | |
| 1486 | 1489 | Johann I. von Exeveste (1470-1515) | Joán I d'Exeveste | legitimer Sohn Heinrichs II. |
| 1489 | 1508 | Ambrosius von Exeveste (1468-1508) | Ambrôsi d'Exeveste | illegitimer Sohn Heinrichs II. |
| 1508 | 1515 | Johann I. von Exeveste (1470-1515), erneut | Joán I d'Exeveste | legitimer Sohn Heinrichs II. |
| 1515 | 1550 | Heinrich III. von Exeveste (1506-1550) | Enríc III d'Exeveste | Sohn Johanns I. |
| 1550 | 1578 | Heinrich IV. von Exeveste (1530-1578) | Enríc IV d'Exeveste | Älterer Sohn Heinrichs III. |
| 1578 | 1582 | Karl I. von Exeveste (1532-1582) | Carles I d'Exeveste | Jüngerer Sohn Heinrichs III., Bruder Heinrichs IV. |
| 1582 | 1602 | Maria Renata von Exeveste (1569-1602) | María Renata d'Exeveste | Tochter Karls I., bis 1587 Vormundschaft ihrer Mutter Eleonore von Cuentez |
| Haus Sántori-Cuentez | ||||
| 1594 | 1617 | Karl II. Maria von Santori (1550-1617) | Carles II María | Sohn Johannas I. von Sagradien, Ehemann Maria Renatas |
| 1617 | 1654 | Maximilian I. der Prächtige (1597-1654) | Maximilián I le Magnífico | Sohn Maria Renatas und Karls II. |
| 1654 | 1669 | Johann II. (1645-1669) | Joán II | Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori |
| 1669 | 1699 | Karl III. Danadier der Großmütige (1629-1699) | Carles III le Magnânimo | Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II. |
| 1699 | Isabella vom Heiligen Licht (1664-1715) | Isabel de la Santa Lûce | Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I. | |
| Linie Sántori-Cuentez-Nadal | ||||
| 1699 | 1701 | Manuel der Alte (1621-1701) | Manuel I le Vel | Enkel Karls II. |
| 1701 | 1725 | Maximilian II. (1669-1725) | Maximilián II | Enkel Manuels I. |
| 1725 | 1745 | Johann III. Franz (1698-1745) | Joán III Francês | Sohn Maximilians II. |
| 1745 | 1753 | David I. (1745-1753) | David II le Rei-Infante | Sohn Johanns III., unter Vormundschaft Cristina de Sántoris |
| 1753 | 1765 | Maria Franziska (1725-1765) | María Francisca | Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann Anton Piakónski |