Fürstentum Cuentez: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.
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| align="center" style="background:#EEEEEE" colspan="8" |<span style="font-size:120%">'''Fürstentum Cuentez'''</span><br><span style="font-size:110%">''Principàid de Cüentìz''
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Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].
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Das '''Fürstentum Cuentez''' ([[Cuentesische Sprache|cuent.]] ''Principàid de Cüentìz'') war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel [[Cuentez]]. Das Fürstentum geht auf die Eroberung der Insel durch [[Tûlio del Castre]] im 12. Jahrhundert zurück, der als erster den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' annahm. In der Folge konnten sich die [[Haus Castre|Herren von Castre]] als Fürsten etablieren, doch geriet die Insel 1248/49 unter die Herrschaft der [[Comitat Tulis|Tulinesischen Republik]], die Cuentez eroberte und zwei Jahrzehnte lang hielt. Unter Führung von [[Erresi II. von Castre|Erresi II.]] gelang es 1274, die Tulinesen dauerhaft zu vertreiben und die Herrschaft des Hauses Castre zu restaurieren.  
  
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden.  
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Nach dem Aussterben des Hauses Castre ging der Fürstentitel 1329 auf das südmikolinische Adelshaus [[Haus Exeveste|Exeveste]] über, ehe Prinz [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]] den Titel für die von ihm begründete Nebenlinie der [[Haus Sántori|Sántori]] erbte. Seither war das Fürstentum ''de facto'' vom [[Königreich Sagradien]] abhängig, die Fürsten waren nur noch ''de jure'' souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im [[Comitat Tulis]] wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise [[Eleonore I. von Cuentez]], [[Maximilian I. der Prächtige]] oder [[Manuel der Alte]]. Dessen Urenkel [[Johann III. Franz]] bestieg schließlich 1730 als Ehemann Königin [[Maria I.|Marias I.]] den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen.  
  
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].
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=== Geschichte ===
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Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen [[Tûlio del Castre]] benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des mikolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom [[Comitat Tulis]] regiert wurde. [[Laurenç del Castre]] konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom mikolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmikolinische Adelsgeschlecht der [[Haus Exeveste|Exeveste]].  
  
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone.  
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Die Exeveste konnten eine stabile Herrschaft über das Fürstentum Cuentez etablieren, die zugleich die Stammgebiete des Hauses im südmikolinischen Massiv und im Norden Lukiens umfasste. Im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] konnten sich die Exevestes als unabhängige Macht im Blaumeergebiet etablieren. Nach dem Tod von Fürst [[Heinrich II. von Exeveste]] im Jahr 1486 entstand eine dynastische Krise. Heinrichs einziger legitimer Sohn [[Johann I. von Exeveste]] wurde nach dreijähriger Herrschaft bereits von den Ständen abgesetzt und durch seinen illegitimen Halbbruder [[Ambrosius von Exeveste]] ersetzt. In den folgenden Kämpfen zwischen den Brüdern konnte sich Ambrosius zunächst mit mikolinischer Hilfe behaupten. Erst nach seinem Tod 1508 ohne Erben konnte Johann zurück auf den Fürstenthron kehren.
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Mit [[Heinrich III. von Exeveste]] gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der [[Sántori]] ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne [[Heinrich IV. von Exeveste|Heinrich IV.]] und [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] nach, letzterer Ehemann von [[Eleonore von Santori]], der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]].
  
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.
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Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] sichern und alle Versuche des mikolinischen Königs [[Albert von Kont]] abwehren, die junge Fürstin unter seine Kontrolle zu bringen. Allerdings gingen die Besitztümer des Hauses Exeveste in Mikolinien verloren. Maria Renata heiratete 1594 schließlich Eleonores Neffen [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Santori]], Sohn Königin Johannas von Sagradien. Mit Maria Renatas Tod 1602 starb das Haus Exeveste schließlich aus. Der gemeinsame Sohn Marias und Karls [[Maximilian I. von Cuentez]], genannt ''der Prächtige'', begründete schließlich die fürstliche Linie Sántori-Cuentez.  
  
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.
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Nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] wurde der cuentesische Prinz [[Johann III. Franz]] 1723 ''Prinzregent'' der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]. Durch die Ehe mit [[Maria I. Louise|Marie-Louise von Valier]], die 1730 als ''Maria I.'' den sagradischen Thron bestieg, wurde Cuentez ''de facto'' Teil des sagradischen Königreichs. Die [[Codices Magni]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1745 fiel das Fürstentum an seinen minderjährigen Sohn [[David II.]], der seiner Mutter 1748 auch auf dem sagradischen Thron nachfolgte. Die Ankündigung von [[Maria II.]] zur Abdankung 1756/57 zugunsten von [[Philippe-Louis de Vienne]] galt zunächst nur für das Königreich Sagradien. Maria blieb souveräne Fürstin von Cuentez bis zu ihrem Tod, auch wenn Cuentez de facto sagradisches Protektorat blieb. Erst Marias Tod 1765 führte zur Annexion Cuentez' durch das Königreich Sagradien und zur formellen Vereinigung der Krone Sagradiens mit dem cuentesischen Fürstentitel durch Beschluss der Stände. Damit endete endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das daraufhin als [[Provinzen Sagradiens|sagradische Provinz]] reorganisiert wurde.
  
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.
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=== Liste der Fürsten von Cuentez ===
 
 
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===
 
  
 
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| [[Lorenzo II Callas]]
 
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| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''
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| [[Conte von Tulis]]
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| '''[[Haus Castre]], erneut (1274-1329)'''
 
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| ''Sagradische Linie''
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| [[Sebastian II. von Castre]]
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| Sebastián II del Castre
 
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| [[Laurentius von Castre]]
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| Laurenç del Castre
 
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| 1487
 
| 1491
 
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)
 
| Don Jâcque I
 
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]
 
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| 1491
 
| 1502
 
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)
 
| Don Jâcque II
 
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis
 
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| 1502
 
| 1509
 
| [[Peter I.]] (1456-1515)
 
| Don Pietro I
 
| Bruder Jakobs III., als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]
 
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| ''1502''
 
| ''1512''
 
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''
 
| ''Dona Catarina''
 
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''
 
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| ''Tulinesische Linie''
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| '''[[Haus Exeveste]] (1329-1602)'''
 
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| 1509
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| 1414
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| 1440
| [[David I.]] (1491-1543)
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| [[Joseph I. von Exeveste]]
| Don David I
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| Josefe I d'Exeveste
| Sohn Katharinas, als David I. König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]
 
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| [[Joseph II. von Exeveste]]
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| Josefe II d'Exeveste
 
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| ''Josefitische Linie''
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| [[Heinrich II. von Exeveste]] (1428-1486)
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| Enríc II d'Exeveste
 
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| [[Johann I. von Exeveste]] (1470-1515)
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| [[Heinrich IV. von Exeveste]] (1530-1578)
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| Älterer Sohn Heinrichs III.
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| [[Karl I. von Cuentez|Karl I. von Exeveste]] (1532-1582)
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| Carles I d'Exeveste
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| Jüngerer Sohn Heinrichs III., Bruder Heinrichs IV.
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| 1602
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| [[Maria Renata von Exeveste]] (1569-1602)
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| María Renata d'Exeveste
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| Tochter Karls I., bis 1587 Vormundschaft ihrer Mutter [[Eleonore von Cuentez]]
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| 1545
 
| 1554
 
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)
 
| Don Josefe il Bèl
 
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]
 
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| 1554
 
| 1576
 
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)
 
| Don Joán I
 
| Sohn Josephs des Schönen
 
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| 1576
 
| 1577
 
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)
 
| Don Josefe II
 
| Enkel Johanns I. (III.)
 
|-bgcolor=FFFFCC
 
| 1577
 
| 1610
 
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)
 
| Dona Leonor I
 
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin
 
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| '''[[Haus Sántori|Haus Sántori-Cuentez]]'''
 
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| ''Karlitische Linie''
 
 
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| 1594
| 1610
 
| 1614
 
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)
 
| Don Carles I
 
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]]
 
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| 1614
 
 
| 1617
 
| 1617
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)
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| [[Karl II. von Cuentez|Karl II. Maria von Santori]] (1550-1617)
| Don Carles II
+
| Carles II María
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]
+
| Sohn [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]], Ehemann Maria Renatas
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| 1617
 
| 1617
 
| 1654
 
| 1654
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)
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| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1597-1654)
| Don Maximilián I il Magnífico
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| Maximilián I le Magnífico
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.
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| Sohn Maria Renatas und Karls II.
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| 1654
 
| 1654
 
| 1669
 
| 1669
 
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)
 
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)
| Don Joán II
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| Joán II
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]
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| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabella von Santori, Regentin von Cuentez|Isabel de Sántori]]
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| 1669
 
| 1669
 
| 1699
 
| 1699
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)
+
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. Danadier der Großmütige]] (1629-1699)
| Don Carles III il Magnânimo
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| Carles III le Magnânimo
 
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.
 
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.
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| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)
 
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)
| Dona Isabel de la Santa Lûce
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| Isabel de la Santa Lûce
 
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.
 
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.
 
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| ''Manuelitische Linie''
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| ''Linie Sántori-Cuentez-Nadal''
 
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| 1699
 
| 1699
 
| 1701
 
| 1701
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)
+
| [[Manuel der Alte]] (1621-1701)
| Don Manuel I il Vello
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| Manuel I le Vel
 
| Enkel Karls II.
 
| Enkel Karls II.
 
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| 1701
 
| 1701
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Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.
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[[Kategorie: Historischer Staat]]
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 21:06 Uhr

Fürstentum Cuentez
Principàid de Cüentìz
1182 – 1765
Flagge-Fsm-Cuentez.png WappenFsmCuentez.png
Gründung 1182
Ende 1765 (Annexion durch das Königreich Sagradien)
Staatsform Monarchie
Staatsoberhaupt Fürst von Cuentez

Das Fürstentum Cuentez (cuent. Principàid de Cüentìz) war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel Cuentez. Das Fürstentum geht auf die Eroberung der Insel durch Tûlio del Castre im 12. Jahrhundert zurück, der als erster den Titel eines Fürsten von Cuentez annahm. In der Folge konnten sich die Herren von Castre als Fürsten etablieren, doch geriet die Insel 1248/49 unter die Herrschaft der Tulinesischen Republik, die Cuentez eroberte und zwei Jahrzehnte lang hielt. Unter Führung von Erresi II. gelang es 1274, die Tulinesen dauerhaft zu vertreiben und die Herrschaft des Hauses Castre zu restaurieren.

Nach dem Aussterben des Hauses Castre ging der Fürstentitel 1329 auf das südmikolinische Adelshaus Exeveste über, ehe Prinz Karl Maria von Sagradien den Titel für die von ihm begründete Nebenlinie der Sántori erbte. Seither war das Fürstentum de facto vom Königreich Sagradien abhängig, die Fürsten waren nur noch de jure souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im Comitat Tulis wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise Eleonore I. von Cuentez, Maximilian I. der Prächtige oder Manuel der Alte. Dessen Urenkel Johann III. Franz bestieg schließlich 1730 als Ehemann Königin Marias I. den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen.

Geschichte[bearbeiten]

Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen Tûlio del Castre benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des mikolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom Comitat Tulis regiert wurde. Laurenç del Castre konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom mikolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmikolinische Adelsgeschlecht der Exeveste.

Die Exeveste konnten eine stabile Herrschaft über das Fürstentum Cuentez etablieren, die zugleich die Stammgebiete des Hauses im südmikolinischen Massiv und im Norden Lukiens umfasste. Im Sechzigjährigen Krieg konnten sich die Exevestes als unabhängige Macht im Blaumeergebiet etablieren. Nach dem Tod von Fürst Heinrich II. von Exeveste im Jahr 1486 entstand eine dynastische Krise. Heinrichs einziger legitimer Sohn Johann I. von Exeveste wurde nach dreijähriger Herrschaft bereits von den Ständen abgesetzt und durch seinen illegitimen Halbbruder Ambrosius von Exeveste ersetzt. In den folgenden Kämpfen zwischen den Brüdern konnte sich Ambrosius zunächst mit mikolinischer Hilfe behaupten. Erst nach seinem Tod 1508 ohne Erben konnte Johann zurück auf den Fürstenthron kehren.

Mit Heinrich III. von Exeveste gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der Sántori ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne Heinrich IV. und Karl I. nach, letzterer Ehemann von Eleonore von Santori, der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin Johannas I. von Sagradien.

Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter Maria Renata sichern und alle Versuche des mikolinischen Königs Albert von Kont abwehren, die junge Fürstin unter seine Kontrolle zu bringen. Allerdings gingen die Besitztümer des Hauses Exeveste in Mikolinien verloren. Maria Renata heiratete 1594 schließlich Eleonores Neffen Karl Maria von Santori, Sohn Königin Johannas von Sagradien. Mit Maria Renatas Tod 1602 starb das Haus Exeveste schließlich aus. Der gemeinsame Sohn Marias und Karls Maximilian I. von Cuentez, genannt der Prächtige, begründete schließlich die fürstliche Linie Sántori-Cuentez.

Nach dem Sagradischen Bürgerkrieg wurde der cuentesische Prinz Johann III. Franz 1723 Prinzregent der Sagradischen Republik. Durch die Ehe mit Marie-Louise von Valier, die 1730 als Maria I. den sagradischen Thron bestieg, wurde Cuentez de facto Teil des sagradischen Königreichs. Die Codices Magni etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1745 fiel das Fürstentum an seinen minderjährigen Sohn David II., der seiner Mutter 1748 auch auf dem sagradischen Thron nachfolgte. Die Ankündigung von Maria II. zur Abdankung 1756/57 zugunsten von Philippe-Louis de Vienne galt zunächst nur für das Königreich Sagradien. Maria blieb souveräne Fürstin von Cuentez bis zu ihrem Tod, auch wenn Cuentez de facto sagradisches Protektorat blieb. Erst Marias Tod 1765 führte zur Annexion Cuentez' durch das Königreich Sagradien und zur formellen Vereinigung der Krone Sagradiens mit dem cuentesischen Fürstentitel durch Beschluss der Stände. Damit endete endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das daraufhin als sagradische Provinz reorganisiert wurde.

Liste der Fürsten von Cuentez[bearbeiten]

Von Bis König (Lebenszeiten) Sagradischer/Asumarischer Herrschername besonderes
Haus Castre (1182-1329)
1182 1198 Tulius von Castre Tûlio del Castre
1198 1227 Sebastian I. von Castre Sebastián I del Castre
1227 1248 Erresius I. von Castre Erresi I del Castre
1248 1249 Maritulia von Castre Maritûlia del Castre Nichte Erresis I.
Tulinesische Herrschaft
1249 1255 Jofré Cornell Conte von Tulis
1255 1266 Arcélio Callas Conte von Tulis
1266 1272 Erresius II. Alexander von Castre Erresi-Alejandro del Castre Sohn Erresis I.
1272 1274 Lorenzo II Callas Conte von Tulis
Haus Castre, erneut (1274-1329)
1274 1279 Erresius II. Alexander von Castre, erneut Erresi-Alejandro del Castre Sohn Erresis I.
1279 1298 Sebastian II. von Castre Sebastián II del Castre
1298 1329 Laurentius von Castre Laurenç del Castre
Haus Exeveste (1329-1602)
1414 1440 Joseph I. von Exeveste Josefe I d'Exeveste
1440 1459 Joseph II. von Exeveste Josefe II d'Exeveste
1459 1486 Heinrich II. von Exeveste (1428-1486) Enríc II d'Exeveste
1486 1489 Johann I. von Exeveste (1470-1515) Joán I d'Exeveste legitimer Sohn Heinrichs II.
1489 1508 Ambrosius von Exeveste (1468-1508) Ambrôsi d'Exeveste illegitimer Sohn Heinrichs II.
1508 1515 Johann I. von Exeveste (1470-1515), erneut Joán I d'Exeveste legitimer Sohn Heinrichs II.
1515 1550 Heinrich III. von Exeveste (1506-1550) Enríc III d'Exeveste Sohn Johanns I.
1550 1578 Heinrich IV. von Exeveste (1530-1578) Enríc IV d'Exeveste Älterer Sohn Heinrichs III.
1578 1582 Karl I. von Exeveste (1532-1582) Carles I d'Exeveste Jüngerer Sohn Heinrichs III., Bruder Heinrichs IV.
1582 1602 Maria Renata von Exeveste (1569-1602) María Renata d'Exeveste Tochter Karls I., bis 1587 Vormundschaft ihrer Mutter Eleonore von Cuentez
Haus Sántori-Cuentez
1594 1617 Karl II. Maria von Santori (1550-1617) Carles II María Sohn Johannas I. von Sagradien, Ehemann Maria Renatas
1617 1654 Maximilian I. der Prächtige (1597-1654) Maximilián I le Magnífico Sohn Maria Renatas und Karls II.
1654 1669 Johann II. (1645-1669) Joán II Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori
1669 1699 Karl III. Danadier der Großmütige (1629-1699) Carles III le Magnânimo Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.
1699 Isabella vom Heiligen Licht (1664-1715) Isabel de la Santa Lûce Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.
Linie Sántori-Cuentez-Nadal
1699 1701 Manuel der Alte (1621-1701) Manuel I le Vel Enkel Karls II.
1701 1725 Maximilian II. (1669-1725) Maximilián II Enkel Manuels I.
1725 1745 Johann III. Franz (1698-1745) Joán III Francês Sohn Maximilians II.
1745 1753 David I. (1745-1753) David II le Rei-Infante Sohn Johanns III., unter Vormundschaft Cristina de Sántoris
1753 1765 Maria Franziska (1725-1765) María Francisca Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann Anton Piakónski