Daniela Rosenthal-Valdés: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Sagradien
Zur Navigation springenZur Suche springen
 
(33 dazwischenliegende Versionen von 8 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:LauraMintegi.jpg|thumb]]
+
[[Bild:LauraMintegi.jpg|thumb|200px]]
'''Daniela Rosenthal-Valdés''' (*1953 in [[La Cripón]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin ([[PPC]]). Sie war von 1992 bis 1998 Ministerin der [[Kabinett Otero II|Regierung Otero]] und von 2006 bis 2013 Präsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit 2015 ist sie [[Präsidentin der Sagradischen Republik]].
+
'''Daniela Rosenthal-Valdés''' (*1953 in [[La Cripón]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin. Sie war von 2015 bis 2025 die zwanzigste [[Präsidentin der Sagradischen Republik]]. Zuvor war sie unter anderem Ministerin der [[Kabinett Otero II|Regierung Otero]] (1992-1999) und Präsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (2006-2013), der sie insgesamt 21 Jahre lang angehörte.
  
Als Nachkomme einer jüdischen Familie ist Rosenthal-Valdés Kuratoriumsmitglied in der Sagradischen Gemeinschaft für jüdische Kultur (ASCJ) und Mitglied im Zentralkomitee des [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS).
+
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] konnte sich Rosenthal-Valdés, die dem zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel des [[PPC]] zugerechnet wird, in der Stichwahl gegen den grünen Ex-[[Außenminister]] [[Javier Carles Etxeberría]] behaupten. Bei ihrer [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|Wiederwahl 2020]] trat sie als parteiübergreifende Kandidatin an und wurde von [[PPC|Konservativen]], [[LIB|Liberalen]], [[RAD|Radikalen]], [[V|Grünen]] und [[ASUL|Sozialisten]] unterstützt. Sie erreichte schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Stimmenmehrheit.
 +
 
 +
Als Staatspräsidentin war Rosenthal die erste Frau und die erste praktizierende Jüdin im Amt. Vor ihrer Wahl war sie Kuratoriumsmitglied der Sagradischen Gemeinschaft für jüdische Kultur (ASCJ) und Mitglied im Zentralkomitee des [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS).
 +
 
 +
==== Karriere ====
 +
Nachdem Rosenthal-Valdés ihre Karriere in der Regionalpolitik von [[Amôria]] begonnen hatte, wurde sie im Jahr 1992 zur [[Erziehungsminister]]in im [[Kabinett Otero I]] berufen. 1994 wurde sie zudem erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt und übernahm daraufhin das Ministerium für öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im [[Kabinett Otero II]]. Nach der [[Parlamentswahl 1998]], die für die regierenden Mitte-Rechts-Parteien zu einer Niederlage führten, wurde Rosenthal-Valdés parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und 2002 schließlich Generalsekretärin ihrer Partei. In dieser Funktion arbeitete sie mit Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] zusammen. Ihre Nominierung galt als Zeichen des Ausgleichs an den zentristischen Parteiflügel.
 +
 
 +
Nach dem Sieg der Konservativen bei der [[Parlamentswahl 2006]] wurde Rosenthal-Valdés zur Präsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt, ehe sie 2013 die Vizepräsidentschaft übernahm. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015]] kandidierte Rosenthal-Valdés um die Nachfolge ihres Parteifreundes [[Roberto Vidéas Braga]] und erreichte im ersten Wahlgang mit 30,2 Prozent die meisten Stimmen aller Bewerber. In der Stichwahl gegen den grünen Kandidaten [[Javier Carles Etxeberría]] konnte sie sich mit 57,1 Prozent der Stimmen klar durchsetzen.
 +
 
 +
Als Präsidentin der Republik konnte sich Rosenthal-Valdés als eine der populärsten Politikerinnen des Landes etablieren und erhielt für ihre Amtsführung überparteiliche Anerkennung. Bei der [[Präsidentschaftswahl 2020]] bewarb sie sich um eine Wiederwahl und wurde von einer breiten Parteienallianz von [[PPC]] bis [[ASUL]] unterstützt. Mit einem Stimmenanteil von 67,6 Prozent konnte sie sich bereits im ersten Wahlgang deutlich gegen ihre Konkurrenten [[Ailén Guervennéc]], [[Marcelo Venizelos]] und [[Lina Abrami]] durchsetzen.
  
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1989-1992: Beigeordnete Rätin für Erziehung, Kultur und Familie der [[Region Amôria]]
+
[[Bild:LauraMintegi1.jpg|thumb|200px]]
* 1992-1994: [[Familienminister|Ministerin für Erziehung und Familie]] im [[Kabinett Otero II]]
+
* 1989-1992: Beigeordnete Rätin für Erziehung, Kultur und Familie der [[Region Armôria]]
* 1994-1998: [[Postminister|Ministerin für Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Otero III]]
+
* 1992-1994: [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Familie]] im [[Kabinett Otero I]]
 +
* 1994-1999: [[Postminister|Ministerin für Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Otero II]]
 
* 2006-2013: Präsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2006-2013: Präsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2013-2015: Vizepräsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2013-2015: Vizepräsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* seit 2015: [[Präsidentin der Republik]]
+
* 2015-2025: [[Präsidentin der Republik]]
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
* 1985-1993: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Amôria]] ([[PPC]])
+
* 1985-1993: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Armôria]] ([[PPC]])
* seit 1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])
+
* 1994-2015: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1981-1985: Vorsitzende der [[PPC]]-Jugend [[Amôria]]
+
* 1981-1985: Vorsitzende der [[PPC]]-Jugend [[Armôria]]
 +
* 1995-2000: Präsidentin der [[PPC]]-Frauen
 
* 1998-2002: Parlamentarische Sekretärin der [[PPC]]-Gruppe in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1998-2002: Parlamentarische Sekretärin der [[PPC]]-Gruppe in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2002-2006: Generalsekretärin des [[PPC]]
 
* 2002-2006: Generalsekretärin des [[PPC]]

Aktuelle Version vom 15. April 2025, 16:48 Uhr

LauraMintegi.jpg

Daniela Rosenthal-Valdés (*1953 in La Cripón) ist eine sagradische Politikerin. Sie war von 2015 bis 2025 die zwanzigste Präsidentin der Sagradischen Republik. Zuvor war sie unter anderem Ministerin der Regierung Otero (1992-1999) und Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer (2006-2013), der sie insgesamt 21 Jahre lang angehörte.

Bei der Präsidentschaftswahl 2015 konnte sich Rosenthal-Valdés, die dem zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel des PPC zugerechnet wird, in der Stichwahl gegen den grünen Ex-Außenminister Javier Carles Etxeberría behaupten. Bei ihrer Wiederwahl 2020 trat sie als parteiübergreifende Kandidatin an und wurde von Konservativen, Liberalen, Radikalen, Grünen und Sozialisten unterstützt. Sie erreichte schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Stimmenmehrheit.

Als Staatspräsidentin war Rosenthal die erste Frau und die erste praktizierende Jüdin im Amt. Vor ihrer Wahl war sie Kuratoriumsmitglied der Sagradischen Gemeinschaft für jüdische Kultur (ASCJ) und Mitglied im Zentralkomitee des Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia (CCJS).

Karriere[bearbeiten]

Nachdem Rosenthal-Valdés ihre Karriere in der Regionalpolitik von Amôria begonnen hatte, wurde sie im Jahr 1992 zur Erziehungsministerin im Kabinett Otero I berufen. 1994 wurde sie zudem erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt und übernahm daraufhin das Ministerium für öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im Kabinett Otero II. Nach der Parlamentswahl 1998, die für die regierenden Mitte-Rechts-Parteien zu einer Niederlage führten, wurde Rosenthal-Valdés parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und 2002 schließlich Generalsekretärin ihrer Partei. In dieser Funktion arbeitete sie mit Parteichef Miquel Ánibal Luisanto zusammen. Ihre Nominierung galt als Zeichen des Ausgleichs an den zentristischen Parteiflügel.

Nach dem Sieg der Konservativen bei der Parlamentswahl 2006 wurde Rosenthal-Valdés zur Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt, ehe sie 2013 die Vizepräsidentschaft übernahm. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015 kandidierte Rosenthal-Valdés um die Nachfolge ihres Parteifreundes Roberto Vidéas Braga und erreichte im ersten Wahlgang mit 30,2 Prozent die meisten Stimmen aller Bewerber. In der Stichwahl gegen den grünen Kandidaten Javier Carles Etxeberría konnte sie sich mit 57,1 Prozent der Stimmen klar durchsetzen.

Als Präsidentin der Republik konnte sich Rosenthal-Valdés als eine der populärsten Politikerinnen des Landes etablieren und erhielt für ihre Amtsführung überparteiliche Anerkennung. Bei der Präsidentschaftswahl 2020 bewarb sie sich um eine Wiederwahl und wurde von einer breiten Parteienallianz von PPC bis ASUL unterstützt. Mit einem Stimmenanteil von 67,6 Prozent konnte sie sich bereits im ersten Wahlgang deutlich gegen ihre Konkurrenten Ailén Guervennéc, Marcelo Venizelos und Lina Abrami durchsetzen.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

LauraMintegi1.jpg

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1981-1985: Vorsitzende der PPC-Jugend Armôria
  • 1995-2000: Präsidentin der PPC-Frauen
  • 1998-2002: Parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • 2002-2006: Generalsekretärin des PPC