Philipp von Valier: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Philipp von Valier''' (von Sagradien) (*1515; †1552) war ein Vertreter des sagradisch-tulinesischen Herrscherhauses [[Santori]], als Nachfolger seines Onkels [[David I.]] [[Conte von Tulis]] (1543-1552) und als Ehemann und Mitregent der sagradischen Monarchin [[Johanna I.]] [[König von Sagradien]] (1543-1552). Als solcher wird er auch als '''Philipp VIII.''' geführt.
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'''Philipp VIII.''' (von Sagradien) (*1515; †1552), auch bekannt als '''Philipp von Valier''', war ein Vertreter des sagradisch-tulinesischen Herrscherhauses [[Santori]] und als Ehemann und Mitregent von [[Johanna I.]] [[König von Sagradien]], [[Conte von Tulis]] (als ''Philipp III.'') und Co-Souverän der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] (als ''Philipp III.'', 1543-1552).  
  
 
=== Herkunft und Aufstieg ===
 
=== Herkunft und Aufstieg ===
Filipe de Valier wurde 1515 als Sohn von [[Danadier de Sántori]], [[Fürst von Valier]] und seiner Frau Anna von Vierna geboren. Er war damit ein ein Urenkel König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Neffe König [[David I.|Davids I.]] von Sagradien und Tulis. 1516 starb Filipes Vater und der Knabe erbte bereits als Einjähriger dessen Titel als Fürst von Valier. Er war in der Folge als Filipe de Valier bekannt und wurde am Hof seines Onkels David in Tulis gemeinsam mit dem etwa gleichaltrigen Thronfolger [[Don Andrés Piero]] erzogen.   
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Filipe de Valier wurde 1515 als Sohn von [[Danadier de Sántori]], [[Fürst von Valier]] und seiner Frau Anna von Vierna geboren. Er war damit ein Enkel König [[Peter von Sagradien|Peters I.]] und Neffe König [[David I.|Davids I.]] von Sagradien und Tulis. 1519 starb Filipes Vater und der Knabe erbte bereits als Vierjähriger dessen Titel als Fürst von Valier. Er war in der Folge als Filipe de Valier bekannt und wurde am Hof seines Onkels David in Tulis gemeinsam mit dem etwa gleichaltrigen Thronfolger [[Don Andrés Piero]], dem [[Fürst von Sarmay|Prinzen von Sarmay]], erzogen.   
  
Nach dem Tod seines Vetters und Freundes Don Andrés Piero im Jahr 1534 verheiratete König David I. seinen Schützling Filipe 1535 mit seiner Tochter [[Johanna I.|Joana María]] und machte ihn zum [[Herzog von Bordez]]. Wenig später wurde Filipe Statthalter Davids I. in Macedi. 1539 zum [[Fürst von Sarmay|Fürsten von Sarmay]] ernannt, trat Filipe immer deutlicher als potenzieller Nachfolgekandidat um die sagradische Krone auf und es kam noch zu Lebzeiten Davids zum Machtkampf zwischen Filipe und seinem Onkel [[Johann III.|Joán de Sántori]], der ebenfalls die Nachfolge seines Bruders anstrebte. Nach der Geburt eines gemeinsamen Sohnes bestimmte David I. in seinem Testament  von 1539 seinen Enkel ''David Filipe'' zum Erben und seine Tocher Johanna und den ambitionierten und fähigen Filipe zu Regenten in Sagradien, sah aber eine Aufteilung des santorischen Weltreichs vor, um einen langen Erbfolgekrieg zu verhindern. Dies wiederum wollte Filipe nicht akzeptieren und es kam zum Bruch zwischen ihm und seinem königlichen Schwiegervater.
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Nach dem Tod seines Vetters und Freundes Don Andrés Piero im Jahr 1534 stieg Philipp in der Gunst seines Onkels König David I. weiter auf und wurde früh als möglicher Ehemann einer seiner Töchter auserkoren. Schließlich verheiratete König David seinen Schützling Filipe 1542 mit seiner Tochter [[Johanna I.|Joana María]] und machte ihn zum [[Fürst von Sarmay|Fürsten von Sarmay]]. Danach trat Filipe immer deutlicher als potenzieller Nachfolgekandidat um die sagradische Krone auf und es kam noch zu Lebzeiten Davids zum Machtkampf zwischen Filipe und seinem Onkel [[Johann III. von Portugal|Joán de Sántori]], der ebenfalls die Nachfolge seines Bruders anstrebte.
  
 
=== Thronbesteigung und Regierungsjahre ===
 
=== Thronbesteigung und Regierungsjahre ===
Nach dem Tod Davids I. im Herbst 1543 ließen sich Filipe und Johanna in Macedi zum neuen König von Sagradien und Portugal und zu Königin Johanna I. ausrufen. Da Tulis jedoch an [[Johann III. von Portugal]] fiel, war der Zerfall des Davidinischen Weltreiches ("Impêriu Davidês") und in der Folge der Niedergang Sagradiens zur Mittelmacht nicht mehr aufzuhalten. Philipp und Johanna verlegten die Hauptstadt vom freiheitlichen [[Tulis]] zunächst nach [[Vierna]] und wenig später ins provinziellere [[Semest]]. Bis zu seinem Tod 1552 musste Philipp immer wieder mit Adelsaufständen gegen seine Herrschaft fertig werden, die die Herrschaft des Königs unterminierten.
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Nach dem Tod Davids I. im Herbst 1543 ließen sich Filipe und Johanna gemeinsam zu Königen von Sagradien ausrufen. Filipe erbte zudem die [[Conte von Tulis|Audakenwürde]] des [[Comitat Tulis|Tulinensischen Comitats]], musste aber schon nach kurzer Zeit die Herrschaft [[Johann III. von Portugal|Johanns]] als König von Portugal anerkennen. Die sagradischen Stände erkannten Johanna als erbberechtigte Tochter und Philipp als ihren Mitregenten an. Bis zu seinem Tod unterzeichnete das Königspaar alle Akte gemeinsam, die Thronrechte lagen aber einzig bei Johanna und im Fall ihres vorzeitigen Todes sollte die Krone an ihre Nachkommen übergehen. Nur im Fall, dass Johanna erbenlos starb, sollte die Krone an Philipp von Valier fallen.
  
Als Philipp von Valier im Jahr 1552 starb, war das Königtum Philipps und Johannas in Sagradien etabliert. Johanna regierte fortan alleine, ehe sie 1575 zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] abdankte.
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Nachdem es zunächst zu kleineren Adelsaufständen gegen seine Herrschaft gekommen war, konnten Philipp und Johanna ihre Herrschaft binnen weniger Jahre fest etablieren. Als Philipp von Valier im Jahr 1552 im Alter von nur 34 Jahren starb, war das Königtum Johannas in Sagradien gesichert. Johanna regierte fortan alleine, ehe sie 1579/80 zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] abdankte.
  
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
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[[Kategorie: Statthalter der Saloanischen Lande]]
 
[[Kategorie: Santori]]
 
[[Kategorie: Santori]]

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2025, 22:48 Uhr

Philipp von Valier (Gemälde von Don Cabal)

Philipp VIII. (von Sagradien) (*1515; †1552), auch bekannt als Philipp von Valier, war ein Vertreter des sagradisch-tulinesischen Herrscherhauses Santori und als Ehemann und Mitregent von Johanna I. König von Sagradien, Conte von Tulis (als Philipp III.) und Co-Souverän der Saloanischen Lande (als Philipp III., 1543-1552).

Herkunft und Aufstieg[bearbeiten]

Filipe de Valier wurde 1515 als Sohn von Danadier de Sántori, Fürst von Valier und seiner Frau Anna von Vierna geboren. Er war damit ein Enkel König Peters I. und Neffe König Davids I. von Sagradien und Tulis. 1519 starb Filipes Vater und der Knabe erbte bereits als Vierjähriger dessen Titel als Fürst von Valier. Er war in der Folge als Filipe de Valier bekannt und wurde am Hof seines Onkels David in Tulis gemeinsam mit dem etwa gleichaltrigen Thronfolger Don Andrés Piero, dem Prinzen von Sarmay, erzogen.

Nach dem Tod seines Vetters und Freundes Don Andrés Piero im Jahr 1534 stieg Philipp in der Gunst seines Onkels König David I. weiter auf und wurde früh als möglicher Ehemann einer seiner Töchter auserkoren. Schließlich verheiratete König David seinen Schützling Filipe 1542 mit seiner Tochter Joana María und machte ihn zum Fürsten von Sarmay. Danach trat Filipe immer deutlicher als potenzieller Nachfolgekandidat um die sagradische Krone auf und es kam noch zu Lebzeiten Davids zum Machtkampf zwischen Filipe und seinem Onkel Joán de Sántori, der ebenfalls die Nachfolge seines Bruders anstrebte.

Thronbesteigung und Regierungsjahre[bearbeiten]

Nach dem Tod Davids I. im Herbst 1543 ließen sich Filipe und Johanna gemeinsam zu Königen von Sagradien ausrufen. Filipe erbte zudem die Audakenwürde des Tulinensischen Comitats, musste aber schon nach kurzer Zeit die Herrschaft Johanns als König von Portugal anerkennen. Die sagradischen Stände erkannten Johanna als erbberechtigte Tochter und Philipp als ihren Mitregenten an. Bis zu seinem Tod unterzeichnete das Königspaar alle Akte gemeinsam, die Thronrechte lagen aber einzig bei Johanna und im Fall ihres vorzeitigen Todes sollte die Krone an ihre Nachkommen übergehen. Nur im Fall, dass Johanna erbenlos starb, sollte die Krone an Philipp von Valier fallen.

Nachdem es zunächst zu kleineren Adelsaufständen gegen seine Herrschaft gekommen war, konnten Philipp und Johanna ihre Herrschaft binnen weniger Jahre fest etablieren. Als Philipp von Valier im Jahr 1552 im Alter von nur 34 Jahren starb, war das Königtum Johannas in Sagradien gesichert. Johanna regierte fortan alleine, ehe sie 1579/80 zugunsten ihres Sohnes Danadier I. abdankte.