Domênco Laravil: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Domênco Joán Laravil''' (*1963) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Er war von 1997-2002 Generalsekretär, von 2002 bis 2004 Parlamentarischer Sekretär und von 2004 bis 2008 Fraktionssprecher der [[PSP]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]].  
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'''Domênco Joán Laravil''' (*1964) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Er war von 1997 bis 2002 Generalsekretär und von 2002 bis 2008 Fraktionssprecher der [[PSP]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. In dieser Zeit galt er als "Kronprinz" von Parteichef [[Joán de la Pênia]]. Danach verließ er die PSP im Streit und gründete die kurzlebige Partei [[Democrâcia i Libertá]] (DL). Heute arbeitet Laravil als Manager in der Privatwirtschaft.
  
Nach seinem Austritt aus der [[PSP]] und seinem Übertritt zur [[Volkspartei]] (PPC) wurde Laravil im Juli 2011 zum [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Luisanto III]] berufen. Aus diesem Amt schied er Ende 2013 aus.
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===== Politische Anfänge in der PSP =====
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Der gebürtige [[Sarmay]]er Laravil studierte Recht und Volkswirtschaftslehre und begann eine Karriere in der freien Wirtschaft. Nach dem Erfolg der [[PSP]] bei der sagradischen [[Parlamentswahl 1994]] wurde Laravil Mitarbeiter der jungen Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und trat wenig später in die Partei ein. Hier galt er schnell als rechte Hand und bald auch als "Kronprinz" von Parteiführer [[Joán de la Pênia]], der den ehrgeizigen Laravil 1997 zum Generalsekretär der Partei machte. 1998 zog Laravil erstmals selbst in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2002 zum parlamentarischen Sprecher und damit de facto zur Nummer 2 hinter De la Pênia aufstieg.
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===== Aufstieg und Bruch mit dem PSP =====
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Nach dem gesundheitlich bedingten Rückzug De la Pênias vom Parteivorsitz im Jahr 2007 sollte Laravil als Fraktionssprecher zusammen mit der neuen Parteivorsitzenden [[Eleonora Sarabal]] ein "Doppelgespann" an der Parteispitze bilden. In der Folge entwickelte sich Laravil aber zum potenziellen Konkurrenten De la Pênias in der Partei. Sein kooperativer Kurs gegenüber der Regierung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] stieß parteiintern auf Widerstand vom radikalen Parteiflügel. Zudem wurde Laravils Kurs auch für schlechte Umfragewerte der Partei verantwortlich gemacht.
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Im Jahr 2008 kam es schließlich zum offenen Streit zwischen Laravils "Neoliberalen" und den "Populisten" in Partei und Fraktion um die Frage des Lissabon-Vertrags: Während Laravil bereit war, mit der [[PPC]]/[[UDS]]-Regierung über eine Zustimmung zum Vertrag von Lissabon zu verhandeln, meldete sich De la Pênia mit einem Zeitungsinterview im [[Jornal de la Sera]] zu Wort, in dem er Laravil einen "Kniefall" vor der Regierung und vor den Bürokraten in Brüssel vorwarf. Laravil reagierte, indem er De la Pênias Äußerung als "Einzelmeinung" abtat und damit den offenen Bruch riskierte. Im folgenden parteiinternen Machtkampf zog Laravil schließlich den Kürzeren. Auf dem Parteitag der PSP in Noyar eine Woche später wurde der Fraktionschef heftig von Anhängern De la Pênias angegriffen und verlor die entscheidende europapolitische Abstimmung gegen die "Populistas". In der unmittelbaren Folge trat Laravil vom Fraktionsvorsitz zurück und trat binnen einer Woche mit zwei Mitstreitern aus Fraktion und Partei aus.
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Mit seinem Austritt kündigte Laravil im Sommer 2008 die Gründung einer eigenen politischen Bewegung mit "liberalem, vernunft- und reformorientierten" Profil an. Die als [[Movimiento Democrâcia i Libertá]] (''Demokratie und Freiheit'') bezeichnete politische Bewegung konnte sich schließlich aber nicht als eigene Kraft behaupten und scheiterte bei der [[Parlamentswahl 2009]] deutlich an der 3-Prozent-Hürde.
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In der Folge trat Laravil vermehrt auf Veranstaltungen der [[PPC]] auf, trat der Partei aber nicht bei. Ende 2010 wurde er von Ministerpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]] in eine Expertenkommission zur Zukunft der transatlantischen Partnerschaft berufen. Zudem wurde er Kuratoriumsmitglied im konservativen [[Istituto Paulo Luciaro]].
  
 
===== Mandate =====
 
===== Mandate =====
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* 1996-2001: Stadtrat von [[Noyar]] ([[PSP]])
 
* 1998-2009: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PSP]], seit 2009 fraktionslos)
 
* 1998-2009: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PSP]], seit 2009 fraktionslos)
* seit 2010: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]] ([[PPC]])
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* 2001-2006: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]] ([[PSP]])
  
===== Parteifunktionen:
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===== Parteifunktionen =====
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* 1994-1996: Mitarbeiter der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1997-2002: Generalsekretär des [[PSP]]
 
* 1997-2002: Generalsekretär des [[PSP]]
* 2002-2004: Parlamentarischer Sekretär der [[PSP]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 2002-2008: Fraktionssprecher der [[PSP]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 2004-2008: Fraktionssprecher der [[PSP]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 2009-2010: Parteivorsitzender des [[Movimiento Democrâcia i Libertá]] (MDL)
 
 
===== Öffentliche Ämter =====
 
* 2011-2013: [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Luisanto III]]
 
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Laravil]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Laravil]]

Aktuelle Version vom 16. März 2025, 19:35 Uhr

AngelAcebes0.jpg

Domênco Joán Laravil (*1964) ist ein sagradischer Politiker. Er war von 1997 bis 2002 Generalsekretär und von 2002 bis 2008 Fraktionssprecher der PSP in der sagradischen Abgeordnetenkammer. In dieser Zeit galt er als "Kronprinz" von Parteichef Joán de la Pênia. Danach verließ er die PSP im Streit und gründete die kurzlebige Partei Democrâcia i Libertá (DL). Heute arbeitet Laravil als Manager in der Privatwirtschaft.

Karriere[bearbeiten]

Politische Anfänge in der PSP[bearbeiten]

Der gebürtige Sarmayer Laravil studierte Recht und Volkswirtschaftslehre und begann eine Karriere in der freien Wirtschaft. Nach dem Erfolg der PSP bei der sagradischen Parlamentswahl 1994 wurde Laravil Mitarbeiter der jungen Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer und trat wenig später in die Partei ein. Hier galt er schnell als rechte Hand und bald auch als "Kronprinz" von Parteiführer Joán de la Pênia, der den ehrgeizigen Laravil 1997 zum Generalsekretär der Partei machte. 1998 zog Laravil erstmals selbst in die Abgeordnetenkammer ein, wo er 2002 zum parlamentarischen Sprecher und damit de facto zur Nummer 2 hinter De la Pênia aufstieg.

Aufstieg und Bruch mit dem PSP[bearbeiten]

Nach dem gesundheitlich bedingten Rückzug De la Pênias vom Parteivorsitz im Jahr 2007 sollte Laravil als Fraktionssprecher zusammen mit der neuen Parteivorsitzenden Eleonora Sarabal ein "Doppelgespann" an der Parteispitze bilden. In der Folge entwickelte sich Laravil aber zum potenziellen Konkurrenten De la Pênias in der Partei. Sein kooperativer Kurs gegenüber der Regierung von Miquel Ánibal Luisanto stieß parteiintern auf Widerstand vom radikalen Parteiflügel. Zudem wurde Laravils Kurs auch für schlechte Umfragewerte der Partei verantwortlich gemacht.

Im Jahr 2008 kam es schließlich zum offenen Streit zwischen Laravils "Neoliberalen" und den "Populisten" in Partei und Fraktion um die Frage des Lissabon-Vertrags: Während Laravil bereit war, mit der PPC/UDS-Regierung über eine Zustimmung zum Vertrag von Lissabon zu verhandeln, meldete sich De la Pênia mit einem Zeitungsinterview im Jornal de la Sera zu Wort, in dem er Laravil einen "Kniefall" vor der Regierung und vor den Bürokraten in Brüssel vorwarf. Laravil reagierte, indem er De la Pênias Äußerung als "Einzelmeinung" abtat und damit den offenen Bruch riskierte. Im folgenden parteiinternen Machtkampf zog Laravil schließlich den Kürzeren. Auf dem Parteitag der PSP in Noyar eine Woche später wurde der Fraktionschef heftig von Anhängern De la Pênias angegriffen und verlor die entscheidende europapolitische Abstimmung gegen die "Populistas". In der unmittelbaren Folge trat Laravil vom Fraktionsvorsitz zurück und trat binnen einer Woche mit zwei Mitstreitern aus Fraktion und Partei aus.

Demokratie und Freiheit[bearbeiten]

Mit seinem Austritt kündigte Laravil im Sommer 2008 die Gründung einer eigenen politischen Bewegung mit "liberalem, vernunft- und reformorientierten" Profil an. Die als Movimiento Democrâcia i Libertá (Demokratie und Freiheit) bezeichnete politische Bewegung konnte sich schließlich aber nicht als eigene Kraft behaupten und scheiterte bei der Parlamentswahl 2009 deutlich an der 3-Prozent-Hürde.

In der Folge trat Laravil vermehrt auf Veranstaltungen der PPC auf, trat der Partei aber nicht bei. Ende 2010 wurde er von Ministerpräsident Miquel Ánibal Luisanto in eine Expertenkommission zur Zukunft der transatlantischen Partnerschaft berufen. Zudem wurde er Kuratoriumsmitglied im konservativen Istituto Paulo Luciaro.

Mandate[bearbeiten]
Parteifunktionen[bearbeiten]