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| + | '''Partet National Democrat''' (kurz '''PND''', deutsch ''National-Demokratische Partei'') ist der Name einer nationalkonservativen Partei im Fürstentum [[Sancristo]]. Sie ist seit 2012 die stärkste Partei im Land und führt die Regierung an. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
| − | Die PND wurde im Vorfeld der [[Generalratswahl in | + | Die PND wurde im Vorfeld der [[Generalratswahl in Sancristo 1955|Generalratswahlen 1955]] gegründet und ging aus dem Zusammenschluss der nationalkonservativen [[Uniò Patriotiq|Vaterlandsunion]] mit der rechtsliberalen [[Partet Liberal de Sant Crèst]] (PLSC) hervor. Ziel der Parteigründung war die Sammlung der monarchischen, bürgerlichen und marktwirtschaftlichen Kräfte in einer breiten antikommunistischen Front. Die PND setzte sich für die Rückkehr des Fürsten ein und verweigerte der linken [[Front Democrat Publar|Volksfront]]regierung die Anerkennung. Nach dem Sturz der Volksfront und dem Sieg der bürgerlichen Kräfte bei den Wahlen 1955 trat die PND in eine Regierung mit der [[Partet Publar Crestàin Democrat|Christdemokratischen Volkspartei]] ein. |
| − | Seit 1972 stand die PND in der Opposition zu einer Zentrumskoalition aus Christ- und [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Der Verfassungsreform von 1974 und der einhergehenden Parlamentarisierung des Regierungssystems stand die PND ablehnend gegenüber und kritisierte die schwache Stellung des Fürsten. In der Opposition zur perpetuierten Zentrumskoalition schlug die PND seit den frühen Achtziger Jahren zunehmend eine nationalistische und populistische Strategie ein. In den Neunziger Jahren führte diese zu einigen Wahlerfolgen. Nach dem Bruch der Zentrumskoalition durch die Sozialdemokraten im Jahr 1996 kehrte die PND zum erstenmal seit 1972 wieder als Partner der Christdemokraten in die Regierung zurück und stellte zwei Generalkonsuln. Der Sieg der Sozialdemokraten bei der [[Generalratswahl in | + | Seit 1972 stand die PND in der Opposition zu einer Zentrumskoalition aus Christ- und [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Der Verfassungsreform von 1974 und der einhergehenden Parlamentarisierung des Regierungssystems stand die PND ablehnend gegenüber und kritisierte die schwache Stellung des Fürsten. In der Opposition zur perpetuierten Zentrumskoalition schlug die PND seit den frühen Achtziger Jahren zunehmend eine nationalistische und populistische Strategie ein. In den Neunziger Jahren führte diese zu einigen Wahlerfolgen. Nach dem Bruch der Zentrumskoalition durch die Sozialdemokraten im Jahr 1996 kehrte die PND zum erstenmal seit 1972 wieder als Partner der Christdemokraten in die Regierung zurück und stellte zwei Generalkonsuln. Der Sieg der Sozialdemokraten bei der [[Generalratswahl in Sancristo 1997]] drängte die Partei aber wieder in die Opposition, wo sie ihre populistische Strategie mit Erfolgen fortsetzen konnte. |
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== Ausrichtung == | == Ausrichtung == | ||
| − | Die PND bezeichnet sich selbst als konservative und liberale Partei, wird von politischen Beobachtern aber meist als rechtskonservativ | + | Die PND bezeichnet sich selbst als konservative und liberale Partei, wird von politischen Beobachtern aber meist als rechtskonservativ und nationalistisch eingestuft. Sie ist traditionell die Partei in Sancristo, die am stärksten für die Monarchie und das Fürstenhaus eintritt. In wirtschaftspolitischer Hinsicht verfolgt die Partei im Gegensatz zur traditionell zentristischen PPCD hauptsächlich wirtschaftsliberale Positionen, gesellschaftspolitisch ist sie konservativ eingestellt und lehnt liberale Reformen wie die Einführung der Homo-Ehe oder ein Recht auf Abtreibungen grundsätzlich ab. Seit den Neunziger Jahren schlägt die Partei auch populistische Töne an und setzt sich für ein strengeres Einwanderungsrecht und die sofortige Ausweisung straffälliger Ausländer ein. |
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Aktuelle Version vom 24. Juli 2024, 11:36 Uhr
| Parteivorsitzender | ||
| Gründung | 1955 | |
| Ausrichtung | Nationalkonservatismus Konservatismus Rechtspopulismus Monarchismus | |
| Position | Rechts | |
| International | ||
| Europapartei | ||
| Farbe | blau | |
| Logo | ||
Partet National Democrat (kurz PND, deutsch National-Demokratische Partei) ist der Name einer nationalkonservativen Partei im Fürstentum Sancristo. Sie ist seit 2012 die stärkste Partei im Land und führt die Regierung an.
Geschichte[bearbeiten]
Die PND wurde im Vorfeld der Generalratswahlen 1955 gegründet und ging aus dem Zusammenschluss der nationalkonservativen Vaterlandsunion mit der rechtsliberalen Partet Liberal de Sant Crèst (PLSC) hervor. Ziel der Parteigründung war die Sammlung der monarchischen, bürgerlichen und marktwirtschaftlichen Kräfte in einer breiten antikommunistischen Front. Die PND setzte sich für die Rückkehr des Fürsten ein und verweigerte der linken Volksfrontregierung die Anerkennung. Nach dem Sturz der Volksfront und dem Sieg der bürgerlichen Kräfte bei den Wahlen 1955 trat die PND in eine Regierung mit der Christdemokratischen Volkspartei ein.
Seit 1972 stand die PND in der Opposition zu einer Zentrumskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten. Der Verfassungsreform von 1974 und der einhergehenden Parlamentarisierung des Regierungssystems stand die PND ablehnend gegenüber und kritisierte die schwache Stellung des Fürsten. In der Opposition zur perpetuierten Zentrumskoalition schlug die PND seit den frühen Achtziger Jahren zunehmend eine nationalistische und populistische Strategie ein. In den Neunziger Jahren führte diese zu einigen Wahlerfolgen. Nach dem Bruch der Zentrumskoalition durch die Sozialdemokraten im Jahr 1996 kehrte die PND zum erstenmal seit 1972 wieder als Partner der Christdemokraten in die Regierung zurück und stellte zwei Generalkonsuln. Der Sieg der Sozialdemokraten bei der Generalratswahl in Sancristo 1997 drängte die Partei aber wieder in die Opposition, wo sie ihre populistische Strategie mit Erfolgen fortsetzen konnte.
Nach einem Erfolg bei den Generalratswahlen 2002 und der Erweiterung der Zentrumskoalition um die postkommunistische Partet Progresist Democrat (PPD) wurde die PND bei den Wahlen 2007 mit 14 Sitzen erstmals stärker als die Sozialdemokraten und führte fortan die nationalistische Opposition zur Mitte-Links-Koalition an. Bei der Generalratswahl in Sancristo 2012 gelang es den Nationaldemokraten erstmals, mit 19 Sitzen zur stärksten Kraft im Generalrat aufzusteigen. In der Folge wurde die PND eingeladen, der Konkordanzregierung aus Christdemokraten und Sozialdemokraten beizutreten. Seit 1996 ist die PND damit erstmals wieder Regierungspartei im Fürstentum. Bei den Wahlen 2017 und 2022 konnte die PND ihren Status als stärkste Partei jeweils verteidigen.
Ausrichtung[bearbeiten]
Die PND bezeichnet sich selbst als konservative und liberale Partei, wird von politischen Beobachtern aber meist als rechtskonservativ und nationalistisch eingestuft. Sie ist traditionell die Partei in Sancristo, die am stärksten für die Monarchie und das Fürstenhaus eintritt. In wirtschaftspolitischer Hinsicht verfolgt die Partei im Gegensatz zur traditionell zentristischen PPCD hauptsächlich wirtschaftsliberale Positionen, gesellschaftspolitisch ist sie konservativ eingestellt und lehnt liberale Reformen wie die Einführung der Homo-Ehe oder ein Recht auf Abtreibungen grundsätzlich ab. Seit den Neunziger Jahren schlägt die Partei auch populistische Töne an und setzt sich für ein strengeres Einwanderungsrecht und die sofortige Ausweisung straffälliger Ausländer ein.