Roduich III. der Kurze: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Roduich III.''' (von Sagradien), genannt ''der Kurze'' (*1033, †1069) war [[König von Sagradien]] (1042-1069) aus dem Geschlecht der [[Rodrigiden]]. Roduich gilt als einer der schwächsten Könige des Mittelalters.
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'''Roduich III.''' (*1033, †1069), genannt ''der Kurze'' (''Ruis le Corto'', ''Roduico''), war [[König von Sagradien]] (1042-1069) aus dem Geschlecht der [[Helgariden]]. Roduich gilt als einer der schwächsten Könige des Mittelalters.
  
Roduich wurde 1033 als ältester Sohn König [[Philipp III.|Philipps III.]] und Elisas von Sacâu geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1042 wurde er bereits mit 9 Jahren sagradischer König. Als nächster männlicher Verwandter des jungen Herrschers übernahm sein Onkel [[Don Joán de Tesqué]] die Regentschaft. Seit 1051 begann die Emanzipation vom Regenten, der nach der Hochzeit Roduichs mit seiner Tochter 1052 die Regentschaft niederlegen musste. Danach kam es zu ständigen Konflikten zwischen dem kränklichen König und seinem machtstrebenden Onkel und Schwiegervater. 1057 musste Roduich einen Bauernaufstand in [[Scantia]] niederschlagen.
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Roduich wurde 1033 als ältester Sohn König [[Philipp III.|Philipps III.]] und Katharinas von Frankreich geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1042 wurde er bereits mit 9 Jahren sagradischer König. Als nächster männlicher Verwandter des jungen Herrschers übernahm sein Onkel [[Johann von Tesqué]], ein unehelicher Sohn [[Philipp II.|Philipps II.]], die Regentschaft. Seit 1051 begann die Emanzipation vom Regenten, der nach der Hochzeit Roduichs mit seiner Tochter 1052 die Regentschaft niederlegen musste. Danach kam es zu ständigen Konflikten zwischen dem kränklichen König und seinem machtstrebenden Onkel und Schwiegervater. 1057 musste Roduich einen Bauernaufstand in [[Skanten]] niederschlagen.
 
   
 
   
Nachdem Don Joán den König 1065 im skantischen [[Castel Montero]] festgesetzt und wieder unter seine Kontrolle gezwungen hatte, konnte sich Roduich 1066 mithilfe des Herzogs [[Roduich II. der Lange Herzog von Scantia|Roduich dem Langen von Scantia]] wieder befreien und ließ Don Joán ächten, der nach [[Micolinien]] fliehen musste. 1068 kam es zu einer Versöhnung zwischen dem König und seinem Onkel, in der dieser seinen Titel als [[Graf von Tesqué]] an seinen ältesten Sohn [[Philipp von Tesqué|Filipe]] weiterreichen musste. Kurze Zeit später wurde Roduich III. von Don Joán erschlagen, der seinen Sohn Filipe als neuen König inthronisieren wollte.
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Nachdem Don Joán den König 1065 im skantischen [[Castel Montero]] festgesetzt und wieder unter seine Kontrolle gezwungen hatte, konnte sich Roduich 1066 mithilfe des Skantenherzogs [[Roduich der Lange Herzog von Scantia|Roduich dem Langen]] wieder befreien und ließ Don Joán ächten, der nach [[Mikolinien]] fliehen musste. 1068 kam es zu einer Versöhnung zwischen dem König und seinem Onkel. Kurze Zeit später wurde Roduich von Don Joán erschlagen, der Roduichs illegitimen Halbbruder [[Martin III. der Fromme|Martín de Lojandía]] als neuen König inthronisierte. Gegen die Tesqué-Partei erhoben rebellierende Große den [[Dianniden]]herzog [[Dián Berel]] [[Herzog von Alconía|von Alconía]] zum Gegenkönig, der sich aber nicht durchsetzen konnte.
 
 
Nach der Ermordung Roduichs, der ohne männlichen Erben starb, kam es daher zum Thronstreit zwischen Roduichs jüngerem Bruder [[Martin III. der Fromme|Martin dem Frommen]] und dem von der Tesqué-Partei favorisierten Philipp von Tesqué.  
 
  
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]

Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 18:28 Uhr

Roduich III. (*1033, †1069), genannt der Kurze (Ruis le Corto, Roduico), war König von Sagradien (1042-1069) aus dem Geschlecht der Helgariden. Roduich gilt als einer der schwächsten Könige des Mittelalters.

Roduich wurde 1033 als ältester Sohn König Philipps III. und Katharinas von Frankreich geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1042 wurde er bereits mit 9 Jahren sagradischer König. Als nächster männlicher Verwandter des jungen Herrschers übernahm sein Onkel Johann von Tesqué, ein unehelicher Sohn Philipps II., die Regentschaft. Seit 1051 begann die Emanzipation vom Regenten, der nach der Hochzeit Roduichs mit seiner Tochter 1052 die Regentschaft niederlegen musste. Danach kam es zu ständigen Konflikten zwischen dem kränklichen König und seinem machtstrebenden Onkel und Schwiegervater. 1057 musste Roduich einen Bauernaufstand in Skanten niederschlagen.

Nachdem Don Joán den König 1065 im skantischen Castel Montero festgesetzt und wieder unter seine Kontrolle gezwungen hatte, konnte sich Roduich 1066 mithilfe des Skantenherzogs Roduich dem Langen wieder befreien und ließ Don Joán ächten, der nach Mikolinien fliehen musste. 1068 kam es zu einer Versöhnung zwischen dem König und seinem Onkel. Kurze Zeit später wurde Roduich von Don Joán erschlagen, der Roduichs illegitimen Halbbruder Martín de Lojandía als neuen König inthronisierte. Gegen die Tesqué-Partei erhoben rebellierende Große den Diannidenherzog Dián Berel von Alconía zum Gegenkönig, der sich aber nicht durchsetzen konnte.