Großherzogtum Macedi: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Großherzogtum Macedi''' ([[mikolinisch]] ''Granducat de Macedi''), auch bekannt als ''macedensischer Staat'', war ein souveräner Staat im Süden der [[Mikolinien|mikolinischen Halbinsel]] und den vorgelagerten Inseln, der von 1669 bis 1718 existierte. Das macedensische Großherzogtum wurde im Zuge des [[Frieden von Villagua]] zwischen Mikolinien und Sagradien begründet, der den [[Erster Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg von 1657-1669]] beendete. Es umfasste die vormaligen [[Saloanischen Lande]], namentlich die Herzogtümer Salua und Macedi, das Fürstentum Marbore und die Grafschaft Feiroa, die sich seit dem 15./16. Jahrhundert im Besitz der sagradischen [[Santori]]-Könige befand. Der Frieden von Villagua bestätigte zwar die Herrschaft der [[Santori]] in den saloanischen Landen und die Souveränität des Staats, der sagradische Könige [[Gabriel VII.]] musste aber auf die Herrschaft zugunsten seines Bruders [[Ludwig Philipp von Macedi|Ludwig Philipp von Novil]] verzichten. Dieser wurde zum Großherzog von Macedi erhoben und regierte fortan eigenständig im südmikolinischen [[Macedi]].
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 17:56 Uhr

Großherzogtum Macedi
Granducat de Macedi
1669 – 1718
Flagge-Grhzm-Macedi.png Wappen-Grzhm-Macedi.png
Gründung 1669
Ende 1711 (Annexion durch das Königreich Mikolinien)
Staatsform Monarchie
Staatsoberhaupt Großherzog von Macedi
Hauptstadt Macedi

Das Großherzogtum Macedi (mikolinisch Granducat de Macedi), auch bekannt als macedensischer Staat, war ein souveräner Staat im Süden der mikolinischen Halbinsel und den vorgelagerten Inseln, der von 1669 bis 1718 existierte. Das macedensische Großherzogtum wurde im Zuge des Frieden von Villagua zwischen Mikolinien und Sagradien begründet, der den Asumarischen Krieg von 1657-1669 beendete. Es umfasste die vormaligen Saloanischen Lande, namentlich die Herzogtümer Salua und Macedi, das Fürstentum Marbore und die Grafschaft Feiroa, die sich seit dem 15./16. Jahrhundert im Besitz der sagradischen Santori-Könige befand. Der Frieden von Villagua bestätigte zwar die Herrschaft der Santori in den saloanischen Landen und die Souveränität des Staats, der sagradische Könige Gabriel VII. musste aber auf die Herrschaft zugunsten seines Bruders Ludwig Philipp von Novil verzichten. Dieser wurde zum Großherzog von Macedi erhoben und regierte fortan eigenständig im südmikolinischen Macedi.

Nach dem Tod Ludwig Philipps 1685 fiel das Großherzogtum an seinen einzigen Sohn Karl Philipp. Dieser starb 1703 ohne männlichen Erben und hinterließ das Großherzogtum seiner elfjährigen Tochter Maria von Macedi, doch kam es zum Streit über die Regentschaft. Der mikolinische König Claudis I. versuchte seine Schwägerin Alexandra von Macedi, eine Schwester Karl Philipps, durchzusetzen, was der sagradische König Danadier II. zu vereiteln suchte. Der Sieg Mikoliniens im folgenden Zweiten Blaumeerkrieg 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im Frieden von Cresq 1711 alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Alexandra wurde als Großherzogin anerkannt, dankte aber sogleich zugunsten ihres Schwagers Claudius I. von Mikolinien ab, der das Großherzogtum annektierte.

Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über. Die Saloanischen Lande wurden in der Folge auf die Provinzen Saloa, Feiroa und Correra aufgeteilt.

Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi[bearbeiten]

Von Bis König (Lebenszeiten) Mikolinischer Herrschername besonderes
Haus Santori
1669 1685 Ludwig Philipp (1643-1685) Luvis Filip Bruder Gabriel VII. von Sagradien
1685 1703 Karl Philipp (1672-1703) Charl Filip Sohn Ludwig Philipps
1703 1710 Maria (1692-1725) Maria Tochter Karl Philipps, zur Abdankung gezwungen
1710 1711 Alexandra (1675-1728) Alexandra Schwester Karl Philipps, abgedankt