Julie de Beauharnais: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Julien Bonaparte''', eigentlich ''Giuliano Buonaparte'' (*1772, †1842) war ein jüngerer Bruder des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte und als '''Julian I.''' [[König von Sagradien]] (1806-1813).
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Giuliano Buonaparte wurde 1772 als dritter Sohn Carlo Buonapartes in Ajaccio auf Korsika geboren. Wie sein Vater und sein älterer Bruder Joseph strebte eine juristische Laufbahn an. 1794 heiratete er Marie Lacomb, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte. Nach Maries Tod 1801 heiratete Julien 1805 Marguerite Bernadotte, die Schwester von Marschall Jean-Baptiste Bernadotte, dem späteren schwedischen König Karl XIV. Johann.
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'''Julie Joséphine de Beauharnais''' (*1787, †1842) war eine Tochter Josephine de Beauharnais' und ihres ersten Ehemannes Alexandre de Beauharnais. Als solche war sie Stief- und Adoptivtochter Kaiser Napoléons. Nach der Hochzeit mit [[Gabriel IX.]] war sie seit 1810 [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] sowie nach dessen Tod 1812 für wenige Monate Regentin des Königreichs.   
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Nach der Eroberung Sagradiens und der Absetzung des Königs [[Joseph Ludwig II.]] aus dem [[Haus Vienne]] durch seinen Bruder Napoléon, seit 1804 Kaiser der Franzosen, setzte dieser Julien 1806 als König von Sagradien ein. Julien, der als König Julien I. regierte, führte den Code civil und die Errungenschaften der französsichen Revolution in Sagradien ein und erließ zudem eine konstitutionelle Charta ([[Carta Julienista]]). Jedoch formierte sich im Land seit 1808 der Widerstand gegen die napoleonische Fremdherrschaft Juliens, der in [[Micolinien]] und Großbritannien starke Verbündete fand. Nach fünf Jahren des Guerilla-Kriegs in Sagradien zogen 1813 micolinische und britische Truppen ein. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julien schließlich ab und floh nach Frankreich. Joseph Ludwig II. kehrte an seiner Stelle wieder auf den sagradischen Thron zurück und restaurierte die alte Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814, ging Julien ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo er bis 1829 lebte. Danach kehrte er nach Europa zurück, wo er 1842 in Turin starb.   
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Julie Josephine wurde 1787 geboren und war die jüngste Tochter Alexandre und Joséphine de Beauharnais'. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1794 und der Hochzeit ihrer Mutter mit Napoléon Bonaparte 1796 wurde die neun Jahre alte Julie von ihrem Stiefvater Napoléon adoptiert. Julie wurde am Hof Kaiser Napoleons erzogen.  
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Aus politischen Gründen wurde Julie de Beauharnais im Jahr 1810 mit dem drei Jahre jüngeren sagradischen König [[Gabriel IX.]] verlobt, der seit 1797 auf dem sagradischen Thron saß. Julie wurde so Königin von Sagradien. Die Hochzeit mit Napoleons Stieftochter stärkte die Frankreich-freundliche Politik Gabriels, die zunehmend unpopulär wurde. Im Dezember 1812 kam es schließlich zu einem Attentat auf den jungen König, an dessen Folgen Gabriel starb. Es folgte ein Machtkampf um den sagradischen Thron zwischen den ''Francistas'' und den ''Anti-Francistas'', die als [[Winterkrise 1812/13]] bezeichnet wird und in einen Befreiungskrieg gegen Frankreich mündete.  
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Julie wurde von Napoleon als regierende Königin in Sagradien anerkannt. Der französische Marschall [[Alexandre Lacomb]] wurde von den Franzosen als Premierminister und als de-facto-Regent eingesetzt. Die als Provisorium gedachte Regelung stieß aber infolge der Niederlage der Grande Armée in Russland und dem Erstarken der antifranzösischen Bewegung in Sagradien auf wenig Gegenliebe. Die junge Königin, von vielen nur spöttisch als "la Francêsa" (die Französin) bezeichnet, galt als schwach, der zunehmend unpopuläre Alexandre Lacomb als unerwünschter Fremdherrscher.
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Es kam nun zu mehreren Aufständen gegen die französischen Truppen und zur Landung britischer und mikolinischer Truppen in Sagradien. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julie schließlich im Frühjahr 1813 ab und floh nach Frankreich. Der Onkel des verstorbenen Königs [[Gabriel X.|Herzog Karl Joseph Gabriel von Alconía]], 1805 durch Napoléon als Regent abgesetzt und ins Exil verbannt, kehrte daraufhin nach Sagradien zurück, bestieg als [[Gabriel X.]] den Thron und restaurierte die [[Haus Vienne|Vienne]]-Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814 ging Julie ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo sie bis 1829 lebte. Danach kehrte sie nach Europa zurück, wo sie 1842 in Turin starb.   
  
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]

Aktuelle Version vom 30. Dezember 2025, 00:43 Uhr

MarieThereseCharlotteFrance.jpg

Julie Joséphine de Beauharnais (*1787, †1842) war eine Tochter Josephine de Beauharnais' und ihres ersten Ehemannes Alexandre de Beauharnais. Als solche war sie Stief- und Adoptivtochter Kaiser Napoléons. Nach der Hochzeit mit Gabriel IX. war sie seit 1810 Königin von Sagradien sowie nach dessen Tod 1812 für wenige Monate Regentin des Königreichs.

Julie Josephine wurde 1787 geboren und war die jüngste Tochter Alexandre und Joséphine de Beauharnais'. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1794 und der Hochzeit ihrer Mutter mit Napoléon Bonaparte 1796 wurde die neun Jahre alte Julie von ihrem Stiefvater Napoléon adoptiert. Julie wurde am Hof Kaiser Napoleons erzogen.

Aus politischen Gründen wurde Julie de Beauharnais im Jahr 1810 mit dem drei Jahre jüngeren sagradischen König Gabriel IX. verlobt, der seit 1797 auf dem sagradischen Thron saß. Julie wurde so Königin von Sagradien. Die Hochzeit mit Napoleons Stieftochter stärkte die Frankreich-freundliche Politik Gabriels, die zunehmend unpopulär wurde. Im Dezember 1812 kam es schließlich zu einem Attentat auf den jungen König, an dessen Folgen Gabriel starb. Es folgte ein Machtkampf um den sagradischen Thron zwischen den Francistas und den Anti-Francistas, die als Winterkrise 1812/13 bezeichnet wird und in einen Befreiungskrieg gegen Frankreich mündete.

Julie wurde von Napoleon als regierende Königin in Sagradien anerkannt. Der französische Marschall Alexandre Lacomb wurde von den Franzosen als Premierminister und als de-facto-Regent eingesetzt. Die als Provisorium gedachte Regelung stieß aber infolge der Niederlage der Grande Armée in Russland und dem Erstarken der antifranzösischen Bewegung in Sagradien auf wenig Gegenliebe. Die junge Königin, von vielen nur spöttisch als "la Francêsa" (die Französin) bezeichnet, galt als schwach, der zunehmend unpopuläre Alexandre Lacomb als unerwünschter Fremdherrscher.

Es kam nun zu mehreren Aufständen gegen die französischen Truppen und zur Landung britischer und mikolinischer Truppen in Sagradien. Nach der Schlacht von Colón dankte Julie schließlich im Frühjahr 1813 ab und floh nach Frankreich. Der Onkel des verstorbenen Königs Herzog Karl Joseph Gabriel von Alconía, 1805 durch Napoléon als Regent abgesetzt und ins Exil verbannt, kehrte daraufhin nach Sagradien zurück, bestieg als Gabriel X. den Thron und restaurierte die Vienne-Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814 ging Julie ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo sie bis 1829 lebte. Danach kehrte sie nach Europa zurück, wo sie 1842 in Turin starb.