Martin I. der Eroberer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Martin I. der Eroberer''' (*873; †933) war seit 892 König der [[Skanten]] aus dem Geschlecht der [[Helgariden]] und gilt als erster mittelalterlicher [[König von Sagradien]] (921-933).
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'''Martin I. der Eroberer''' (*873; †933, [[sagradisch]] ''Martín I le Conquerante'') war seit 892 [[König der Skanten|König]] der Mittel[[skanten]] und [[Lohanden]] und seit 897 [[König der Skanten]] aus dem Geschlecht der [[Helgariden]]. Aufgrund seiner Eroberungen in ganz Sagradien gilt er als erster mittelalterlicher [[König von Sagradien]] (921-933).
  
Martin wurde in [[Disiés]] als unehelicher Sohn von [[Albreth III.]] geboren. Nach dem Tod seines Vaters 892 wurde er zusammen mit seinem ehelichen älteren Bruder [[Segila II.]] zum König gekrönt. Nachdem sich beide zunächst die Herrschaft geteilt hatten, kam es 894 zum Krieg um die Alleinherrschaft. Martin setzte sich 897 gegen Segila durch, zwang diesen zum Thronverzicht und übernahm die Alleinherrschaft. Segila starb wenige Monate danach. Sofort begann Martin die Kriege gegen das südlich angrenzende unabhängige [[Fürstentum Sarmay]], die sein Vater bereits begonnen hatte, weiterzuführen. Die Schwäche der sarmayischen Teilreiche nutzte Martin zu großen Erfolgen. 895 heiratete Martin [[Diana von Liez]], eine Schwester [[Aerich III.|Arrigos III.]]
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Martin wurde in [[Disiés]] als unehelicher Sohn von [[Albreth III.]] geboren. Nach dem Tod seines Vaters 892 wurde er zusammen mit seinem ehelichen älteren Bruder [[Harnoald]] zum König gekrönt und erhielt die Herrschaft über [[Lohanden]] und den Süden des Reichs. Nachdem sich beide zunächst die Herrschaft geteilt hatten, kam es 894 zum Krieg um die Alleinherrschaft. Martin setzte sich 897 gegen Harnoald durch, zwang diesen zum Thronverzicht und übernahm die Alleinherrschaft. Sein Bruder starb wenige Monate danach.  
  
910 verheiratete Martin seinen 14-jährigen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit der Prinzession Lara von Liez, der ältesten Tochter König [[Aerich III.|Aerichs III.]] Als dieser 912 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, nutzte Martin die Gelegenheit und zog mit einem Heer nach Süden, um die südlichen Gebiete der Halbinsel zu erobern. 913 eroberte er [[Óstino]] vom [[Fürstentum Sarmay]] und 914 [[Vierna]]. 915 musste Sarmay im [[Vertrag von Tantallas]] die Oberherrschaft Martins anerkennen, woraufhin Martin beginnen konnte, seine Ansprüche in Alkonien mit Waffenhilfe geltend zu machen. 917 eroberte er [[Artir]] und nannte sich 918 zum ersten Mal [[König von Sagradien|Totius Sagradiæ Rex]]. 920 nahm er [[Belaçón]] ein und ließ sich 921 von den sarmayischen Ständen als König von Sagradien anerkennen. Gleichzeitig eroberte er in [[Sollar]] die Alkonenkrone und ließ sich vom Bischof von Martinez zum König salben. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten sowohl Sarmay als auch Arrigo IV. die Herrschaft Martins über ganz Sagradien anerkennen. Martin wurde seither als ''Rex Hiscantorum Halconumque'' bezeichnet.  
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Sofort begann Martin die Kriege gegen das südlich angrenzende unabhängige [[Herzogtum Sarmay]], die sein Vater bereits begonnen hatte, weiterzuführen. Die Schwäche der sarmayischen Teilreiche nutzte Martin zu großen Erfolgen. 895 heiratete Martin [[Diana von Liez]], eine Schwester des Alkonenherrschers [[Aerich III.|Aerich III.]] Aus der Ehe ging 897 der älteste Sohn [[Philipp I.|Philipp]] hervor, wenig später [[Martin der Jüngere]].  
  
Nachdem er 916-918 bereits vergeblich versucht hatte, das gut geschützte [[Tulinesische Republik|Tulis]] einzunehmen, konnte er 925 nach erneuter Belagerung die Stadt erobern und Tribut verlangen. Damit war Martin endgültig als gesamtsagradischer Herrscher anerkannt. Im Jahr 930 ließ er seinen ältesten Sohn Philipp zum Mitkönig krönen und führte ein neues Thronfolgegesetz ein, um eine Aufspaltung seines Reiches unter seinen Söhnen Philipp und Martin zu verhindern. Unmittelbar danach begann Martins Reich zu zerfallen, indem die Stände in Liez und Corar sowie in Sarmay ihre Unabhängigkeit proklamierten und sich Martins Söhne Philipp und [[Martin der Jüngere|Martin den Jüngeren]] gegenseitig bekriegten. Im [[Friede von Viça|Frieden von Viça]] 932 erkannte Don Martín seinen Bruder Philipp als König an. Damit fiel das Reich Martins des Eroberers nach seinem Tod 933 an seinen Sohn Philipp, der sich aber auf ein Neues gegen Sarmay und vor allem gegen alkonische Aufstände behaupten musste.
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Als [[Aerich III.]] 912 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, nutzte Martin die Gelegenheit und zog mit einem Heer nach Süden, um die südlichen Gebiete der Halbinsel zu erobern. 913 eroberte er [[Óstino]] und 914 [[Vierna]]. 915 musste Sarmay im [[Vertrag von Tantallas]] die Oberherrschaft Martins anerkennen, woraufhin Martin beginnen konnte, seine Ansprüche in Alkonien mit Waffenhilfe geltend zu machen. 917 eroberte er [[Artir]] und nannte sich 918 zum ersten Mal [[König von Sagradien|Totius Sagradiæ Rex]]. 920 nahm er [[Belaçón]] ein und ließ sich 921 von den sarmayischen Ständen als König von Sagradien anerkennen. Gleichzeitig eroberte er in [[Sollar]] die Alkonenkrone und ließ sich vom Bischof von Martinez zum König salben. Laut mittelalterlicher Überlieferung kam es 923 in [[Vesaey]] zum Treffen Martins mit dem Alkonenherrscher [[Auroca]] und anderen alkonischen Fürsten, bei dem diese die Oberherrschaft Martins als "Rex totius Sagradiæ" anerkannten ("[[Schwur von Vesaey]]"). Teil des Paktes war die Hochzeit seines Sohnes [[Philipp I.|Philipp]] mit [[Lara von Liez]], der Tochter Aerichs III. Martin wurde später auch als ''Rex Hiscantorum Halconumque'' bezeichnet, obwohl unklar bleibt, ob die Alkonen den König auch als solchen ansahen.
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Nachdem er 916-918 bereits vergeblich versucht hatte, das gut geschützte [[Tulinesische Republik|Tulis]] einzunehmen, konnte er 925 nach erneuter Belagerung die Stadt erobern und Tribut verlangen. In [[Armorien]] schlug ein vereinigtes skantisch-armorisches Heer unter [[Armel von Menar]] die vordringenden Loire-Normannen zurück. Damit war Martin endgültig als gesamtsagradischer Herrscher anerkannt.  
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Im Jahr 930 ließ Martin seinen ältesten Sohn Philipp zum Mitkönig krönen und führte ein neues Thronfolgegesetz ein, um eine Aufspaltung seines Reiches unter seinen Söhnen Philipp und Martin zu verhindern. Unmittelbar danach begann Martins Reich zu zerfallen, indem die Stände in Liez und Corar sowie in Sarmay ihre Unabhängigkeit proklamierten und sich Martins Söhne Philipp und [[Martin der Jüngere]] gegenseitig bekriegten. Im [[Frieden von Viça]] 932 erkannte Don Martín seinen Bruder Philipp als König an. Damit fiel das Reich Martins des Eroberers nach seinem Tod 933 an seinen Sohn Philipp, der sich aber auf ein Neues gegen Sarmay und vor allem gegen alkonische Aufstände behaupten musste.
  
 
[[Kategorie: König der Skanten]]
 
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[[Kategorie: König von Sagradien]]
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]

Aktuelle Version vom 17. November 2025, 18:41 Uhr

Martin I. der Eroberer (*873; †933, sagradisch Martín I le Conquerante) war seit 892 König der Mittelskanten und Lohanden und seit 897 König der Skanten aus dem Geschlecht der Helgariden. Aufgrund seiner Eroberungen in ganz Sagradien gilt er als erster mittelalterlicher König von Sagradien (921-933).

Martin wurde in Disiés als unehelicher Sohn von Albreth III. geboren. Nach dem Tod seines Vaters 892 wurde er zusammen mit seinem ehelichen älteren Bruder Harnoald zum König gekrönt und erhielt die Herrschaft über Lohanden und den Süden des Reichs. Nachdem sich beide zunächst die Herrschaft geteilt hatten, kam es 894 zum Krieg um die Alleinherrschaft. Martin setzte sich 897 gegen Harnoald durch, zwang diesen zum Thronverzicht und übernahm die Alleinherrschaft. Sein Bruder starb wenige Monate danach.

Sofort begann Martin die Kriege gegen das südlich angrenzende unabhängige Herzogtum Sarmay, die sein Vater bereits begonnen hatte, weiterzuführen. Die Schwäche der sarmayischen Teilreiche nutzte Martin zu großen Erfolgen. 895 heiratete Martin Diana von Liez, eine Schwester des Alkonenherrschers Aerich III. Aus der Ehe ging 897 der älteste Sohn Philipp hervor, wenig später Martin der Jüngere.

Als Aerich III. 912 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, nutzte Martin die Gelegenheit und zog mit einem Heer nach Süden, um die südlichen Gebiete der Halbinsel zu erobern. 913 eroberte er Óstino und 914 Vierna. 915 musste Sarmay im Vertrag von Tantallas die Oberherrschaft Martins anerkennen, woraufhin Martin beginnen konnte, seine Ansprüche in Alkonien mit Waffenhilfe geltend zu machen. 917 eroberte er Artir und nannte sich 918 zum ersten Mal Totius Sagradiæ Rex. 920 nahm er Belaçón ein und ließ sich 921 von den sarmayischen Ständen als König von Sagradien anerkennen. Gleichzeitig eroberte er in Sollar die Alkonenkrone und ließ sich vom Bischof von Martinez zum König salben. Laut mittelalterlicher Überlieferung kam es 923 in Vesaey zum Treffen Martins mit dem Alkonenherrscher Auroca und anderen alkonischen Fürsten, bei dem diese die Oberherrschaft Martins als "Rex totius Sagradiæ" anerkannten ("Schwur von Vesaey"). Teil des Paktes war die Hochzeit seines Sohnes Philipp mit Lara von Liez, der Tochter Aerichs III. Martin wurde später auch als Rex Hiscantorum Halconumque bezeichnet, obwohl unklar bleibt, ob die Alkonen den König auch als solchen ansahen.

Nachdem er 916-918 bereits vergeblich versucht hatte, das gut geschützte Tulis einzunehmen, konnte er 925 nach erneuter Belagerung die Stadt erobern und Tribut verlangen. In Armorien schlug ein vereinigtes skantisch-armorisches Heer unter Armel von Menar die vordringenden Loire-Normannen zurück. Damit war Martin endgültig als gesamtsagradischer Herrscher anerkannt.

Im Jahr 930 ließ Martin seinen ältesten Sohn Philipp zum Mitkönig krönen und führte ein neues Thronfolgegesetz ein, um eine Aufspaltung seines Reiches unter seinen Söhnen Philipp und Martin zu verhindern. Unmittelbar danach begann Martins Reich zu zerfallen, indem die Stände in Liez und Corar sowie in Sarmay ihre Unabhängigkeit proklamierten und sich Martins Söhne Philipp und Martin der Jüngere gegenseitig bekriegten. Im Frieden von Viça 932 erkannte Don Martín seinen Bruder Philipp als König an. Damit fiel das Reich Martins des Eroberers nach seinem Tod 933 an seinen Sohn Philipp, der sich aber auf ein Neues gegen Sarmay und vor allem gegen alkonische Aufstände behaupten musste.