Dián Berel III.: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Dián Berel wurde um | + | Dián Berel wurde um 1029 als Sohn des [[Alkonen]]herzogs [[Anton Berel]] und dessen Frau [[Aureca]], einer Tochter König [[Albreth V.|Albreths V.]] geboren. Er stammte damit väterlicherseits aus dem Geschlecht der [[Dianniden]] und mütterlicherseits aus der sagradischen Königsdynastie der [[Helgariden]]. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde Dián Berel Herzog von Niederalkonien und stieg damit zu einem der wichtigsten Lehnsmänner König [[Roduich III.|Roduichs III.]] auf. Als solcher konnte sich Dián Berel eine wichtige Position im Süden des Reichs erarbeiten und die Macht der Dianniden ausbauen. |
In Alter von 20 Jahren heiratete Dianus seine Cousine Ysabel von Sessin, Tochter [[Dianus von Sessin]]s und Oredas von Sagradien. Die Ehe blieb aber ohne Kinder, sodass Dianus seine Frau im Jahr 1061 verstieß und in zweiter Ehe Johanna von Malesc heiratete. Durch diese Ehe konnte er seinen Ländern umfangreiche Besitztümer im Süden Alkoniens hinzufügen und seine Machtstellung weiter ausbauen. Es fehlte ihm aber ein Nachkomme, der die Diannidendynastie fortführen konnte. Aufgrund dieser Tatsache adoptierte Dianus seinen Neffen [[Hugo Dianus]], Sohn seiner Schwester [[Thiana Berel]] und des westfränkischen Grafen [[Hugobald von Clièce]], und nominierte ihn als Nachfolger. | In Alter von 20 Jahren heiratete Dianus seine Cousine Ysabel von Sessin, Tochter [[Dianus von Sessin]]s und Oredas von Sagradien. Die Ehe blieb aber ohne Kinder, sodass Dianus seine Frau im Jahr 1061 verstieß und in zweiter Ehe Johanna von Malesc heiratete. Durch diese Ehe konnte er seinen Ländern umfangreiche Besitztümer im Süden Alkoniens hinzufügen und seine Machtstellung weiter ausbauen. Es fehlte ihm aber ein Nachkomme, der die Diannidendynastie fortführen konnte. Aufgrund dieser Tatsache adoptierte Dianus seinen Neffen [[Hugo Dianus]], Sohn seiner Schwester [[Thiana Berel]] und des westfränkischen Grafen [[Hugobald von Clièce]], und nominierte ihn als Nachfolger. | ||
Version vom 21:53, 13. Nov 2025
Dián Berel (*um 1029; †1070) war ein sagradischer Adliger aus dem Haus Berel. Er war als Dianus III. Herzog von Niederalkonien und wurde im Jahr 1069 als Kandidat der Dianniden erfolglos zum sagradischen Gegenkönig gegen Martin III. erhoben. Ihm folgte sein Neffe Hugo Dianus von Clièce nach.
Dián Berel wurde um 1029 als Sohn des Alkonenherzogs Anton Berel und dessen Frau Aureca, einer Tochter König Albreths V. geboren. Er stammte damit väterlicherseits aus dem Geschlecht der Dianniden und mütterlicherseits aus der sagradischen Königsdynastie der Helgariden. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde Dián Berel Herzog von Niederalkonien und stieg damit zu einem der wichtigsten Lehnsmänner König Roduichs III. auf. Als solcher konnte sich Dián Berel eine wichtige Position im Süden des Reichs erarbeiten und die Macht der Dianniden ausbauen.
In Alter von 20 Jahren heiratete Dianus seine Cousine Ysabel von Sessin, Tochter Dianus von Sessins und Oredas von Sagradien. Die Ehe blieb aber ohne Kinder, sodass Dianus seine Frau im Jahr 1061 verstieß und in zweiter Ehe Johanna von Malesc heiratete. Durch diese Ehe konnte er seinen Ländern umfangreiche Besitztümer im Süden Alkoniens hinzufügen und seine Machtstellung weiter ausbauen. Es fehlte ihm aber ein Nachkomme, der die Diannidendynastie fortführen konnte. Aufgrund dieser Tatsache adoptierte Dianus seinen Neffen Hugo Dianus, Sohn seiner Schwester Thiana Berel und des westfränkischen Grafen Hugobald von Clièce, und nominierte ihn als Nachfolger.
Die letzten beiden Lebensjahre Dián Berels waren von Machtkämpfen geprägt. Nachdem König Roduich III. von seinem unehelichen Onkel Johann von Tesqué erschlagen worden war, kam es in Sagradien zum Thronstreit. Johann erhob seinen Sohn Martin III. auf den Thron, was die Gegner der Tesqué-Partei aber anfochten und stattdessen Dián Berel als wichtigsten Lehnsmann des verstorbenen Königs und Nachkomme Albreths V. zum Gegenkönig erhoben. Schon kurze Zeit später erkrankte Dián Berel und konnte seine Ansprüche nicht durchsetzen. Als er 1070 starb, musste sein Neffe Hugo Dianus das Königtum Martins III. anerkennen, um die umfangreichen Besitztümer seines Onkels im Süden Sagradiens zu erben. Nachdem mit Dián Berel die ältere Diannidendynastie ausgestorben war, begründete Hugo Dianus die jüngere Dynastie der Dianniden und erreichte 1078, was seinem Onkel nicht gelungen war: als König von Sagradien anerkannt zu werden.