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| − | Irina Morantes | + | '''Irina Daniela Morantes Gilard''' (*1964 in [[Napar]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[UDS|liberale]] Politikerin. Sie war von 1998 bis 2019 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer und ist seitdem Europaabgeordnete sowie Vizepräsidentin der Fraktion Renew Europe. Zuvor war sie von 2009 bis 2013 sagradische [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]] in der [[Kabinett Luisanto III|dritten Regierung]] von [[Miquel Ánibal Luisanto]] und von Februar 2018 bis Juni 2019 [[Ministerin für Kultur, Medien und Wissenschaft]] im [[Kabinett Ramœs Iliega]]. |
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| + | Irina Morantes machte nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete für eine sagradische Versicherungsanstalt und engagierte sich für die liberale [[UDS]] in der Kommunalpolitik ihrer Heimatstadt [[Napar]] in [[Armôria]]. Nach ihrer Ausbildung studierte sie zudem betriebliche und allgemeine Wirtschaftswissenschaften. | ||
| − | + | Im Jahr 1993 wurde Morantes erstmals für ihre Partei in den Regionalrat von [[Armôria]] gewählt, schied aber 1997 wieder aus dem Regionalrat aus, da ihre Partei an der Dreiprozenthürde scheiterte. Anschließend wurde sie regionale Sekretärin der UDS in [[Armôria]] und für die amorische Regionalpartei 1998 erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort gehörte sie dem sozialpolitischen Ausschuss an. Im Jahr 2000 stieg sie schließlich zur Vorsitzenden der UDS in der Region Armôria auf und gehörte qua Amtes zum nationalen Parteivorstand der UDS. | |
| − | Nachdem die UDS bei der [[Parlamentswahl 2002]] eine deutliche Niederlage hatte verschmerzen müssen, erreichte die Partei als Teil der Mitte-Rechts-Opposition bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] eine deutliche Mehrheit. Morantes wurde im [[Kabinett Luisanto I]] in das Amt einer Staatssekretärin im neugeschaffenen [[Erziehungsminister|Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Kultur]] berufen. Nach dem Wahlsieg der Rechten bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009]] stieg sie selbst zur verantwortlichen Ministerin für Erziehung und Wissenschaft auf. Aus diesem Amt schied sie nach der Niederlage der Regierungsparteien bei der [[Parlamentswahl 2013]]. | + | Als Unterstützerin des Reformflügels der Partei um [[Luca Orrieva]] wurde sie nach dessen Wahl zum Parteichef der UDS im Jahr 2001 als dessen Nachfolgerin als nationaler Parteisekretär der UDS nominiert. Bei den [[Regionalwahlen 2001]] führte sie zudem die UDS in [[Armôria]] als Spitzenkandidatin an, verfehlte aber das Ziel eines Regierungswechsels. Vier Jahre später konnten die Liberalen gemeinsam mit [[PPC]] und [[PSP]] die amtierende Mitte-Links-Regierung unter [[María Yolán Duhalde]] ablösen, Morantes verzichtete aber auf ein Amt in der neuen Regionalregierung. |
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* 2009-2013: [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]] im [[Kabinett Luisanto III]] | * 2009-2013: [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]] im [[Kabinett Luisanto III]] | ||
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| − | * 1997-2000: regionale Parteisekretärin der [[UDS]] [[ | + | * 1997-2000: regionale Parteisekretärin der [[UDS]] [[Armôria]] |
| − | * 2000-2006: Parteivorsitzende der [[UDS]] [[ | + | * 2000-2006: Parteivorsitzende der [[UDS]] [[Armôria]] |
* 2001-2006: nationale Parteisekretärin der [[UDS]] | * 2001-2006: nationale Parteisekretärin der [[UDS]] | ||
* seit 2006: Stellvertretende Parteivorsitzende der [[UDS]] | * seit 2006: Stellvertretende Parteivorsitzende der [[UDS]] | ||
| + | * seit 2019: Stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Renew Europe im Europäischen Parlament | ||
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Aktuelle Version vom 29. Oktober 2025, 19:43 Uhr
Irina Daniela Morantes Gilard (*1964 in Napar) ist eine sagradische liberale Politikerin. Sie war von 1998 bis 2019 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer und ist seitdem Europaabgeordnete sowie Vizepräsidentin der Fraktion Renew Europe. Zuvor war sie von 2009 bis 2013 sagradische Ministerin für Erziehung und Wissenschaft in der dritten Regierung von Miquel Ánibal Luisanto und von Februar 2018 bis Juni 2019 Ministerin für Kultur, Medien und Wissenschaft im Kabinett Ramœs Iliega.
Inhaltsverzeichnis
Karriere[bearbeiten]
Irina Morantes machte nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete für eine sagradische Versicherungsanstalt und engagierte sich für die liberale UDS in der Kommunalpolitik ihrer Heimatstadt Napar in Armôria. Nach ihrer Ausbildung studierte sie zudem betriebliche und allgemeine Wirtschaftswissenschaften.
Im Jahr 1993 wurde Morantes erstmals für ihre Partei in den Regionalrat von Armôria gewählt, schied aber 1997 wieder aus dem Regionalrat aus, da ihre Partei an der Dreiprozenthürde scheiterte. Anschließend wurde sie regionale Sekretärin der UDS in Armôria und für die amorische Regionalpartei 1998 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Dort gehörte sie dem sozialpolitischen Ausschuss an. Im Jahr 2000 stieg sie schließlich zur Vorsitzenden der UDS in der Region Armôria auf und gehörte qua Amtes zum nationalen Parteivorstand der UDS.
Als Unterstützerin des Reformflügels der Partei um Luca Orrieva wurde sie nach dessen Wahl zum Parteichef der UDS im Jahr 2001 als dessen Nachfolgerin als nationaler Parteisekretär der UDS nominiert. Bei den Regionalwahlen 2001 führte sie zudem die UDS in Armôria als Spitzenkandidatin an, verfehlte aber das Ziel eines Regierungswechsels. Vier Jahre später konnten die Liberalen gemeinsam mit PPC und PSP die amtierende Mitte-Links-Regierung unter María Yolán Duhalde ablösen, Morantes verzichtete aber auf ein Amt in der neuen Regionalregierung.
Nachdem die UDS bei der Parlamentswahl 2002 eine deutliche Niederlage hatte verschmerzen müssen, erreichte die Partei als Teil der Mitte-Rechts-Opposition bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006 eine deutliche Mehrheit. Morantes wurde im Kabinett Luisanto I in das Amt einer Staatssekretärin im neugeschaffenen Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Kultur berufen. Nach dem Wahlsieg der Rechten bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2009 stieg sie selbst zur verantwortlichen Ministerin für Erziehung und Wissenschaft auf. Aus diesem Amt schied sie nach der Niederlage der Regierungsparteien bei der Parlamentswahl 2013, blieb aber weiterhin Mitglied der Abgeordnetenkammer und stellvertretende Parteivorsitzende der Liberalen. Nach dem Sieg der Mitte-Rechts-Parteien bei der Parlamentswahl 2017 wurde Morantes in der Regierung von Manuel Ramœs Iliega erneut Ministerin an der Spitze eines neu zugeschnittenen Ministeriums für Kultur, Medien und Wissenschaft.
Bei der Europawahl 2019 trat Morantes als Spitzenkandidaten der Liberalen Liste an und wurde schließlich ins Europäische Parlament gewählt. Ihr Ministeramt gab sie daraufhin auf und wurde stattdessen zur Stellvertretenden Vorsitzenden der neu konstituierten Fraktion Renew Europe gewählt.
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 2006-2009: Staatssekretärin im Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Kultur
- 2009-2013: Ministerin für Erziehung und Wissenschaft im Kabinett Luisanto III
- 2018-2019: Ministerin für Kultur, Medien und Wissenschaft im Kabinett Ramœs Iliega I
Mandate[bearbeiten]
- 1988-1993: Mitglied des Stadtrats von Napar
- 1993-1997: Mitglied des Regionalrats von Armôria
- 1998-2019: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
- seit 2019: Mitglied des Europäischen Parlaments