Alconía: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Landschaft === | === Landschaft === | ||
| − | Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die [[Serra d'Oller]]. Wichtigster Fluss ist | + | Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die [[Serra d'Oller]]. Wichtigster Fluss ist die [[Sieza]], die die Region von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Nahe [[Pergía]] an der Grenze zu den Regionen [[Oller]] und [[Bordez]] tritt die Sieza in die Ebene der [[Cupazas]] ein, durchfließt dann die [[Viaza]] und mündet südlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]]. |
| − | Zur Region gehören auch die vorgelagerten [[ | + | Zur Region gehören auch die vorgelagerten [[Illas Revanyas|Revannischen Inseln]] (Illas Revanyas) sowie die [[Illas Verdanyas|Verdannischen Inseln]] (Illas Verdanyas) in der Mitte des [[Kantabrisches Meer|Kantabrischen Meeres]]; zudem die [[Illa de Sòu]], die östlichste der [[Ivarische Inseln|sagradischen Ivaren]] in der Straße von Benarra. |
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=== Bevölkerung === | === Bevölkerung === | ||
| − | Die drei Städte [[Duerez]], [[Nalcaz]] und [[Malesc]] sind zugleich auch die größten Städte der Region und bilden eigene Metropolregionen. Außerhalb davon ist Alconía eher dünn besiedelt ist, gehört aber mit | + | Die drei Städte [[Duerez]], [[Nalcaz]] und [[Malesc]] sind zugleich auch die größten Städte der Region und bilden eigene Metropolregionen. Außerhalb davon ist Alconía eher dünn besiedelt ist, gehört aber mit 3,5 Millionen Einwohnern zu den sieben größten Regionen des Landes zählt. |
=== Wirtschaft === | === Wirtschaft === | ||
| − | Abgesehen von den Metropolen ist die Region sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. | + | [[Duerez]] ist eine der größten Städte des Landes und zugleich ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Mit [[Nalcaz]] besitzt Alconía zudem eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel. Von regionaler Bedeutung sind zudem [[Malesc]] und [[Linesc]]. |
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| + | Abgesehen von den Metropolen ist die Region im Binnenland sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Mit den drei bedeutenden [[Weinbau in Sagradien|Anbaugebieten]] der [[Viaza]], des [[Guarrí]] sowie entlang des [[Sugoyiçar]] ist Alconía zudem die nach Größe der Anbauflächen bedeutendste Weinbauregion Sagradiens. Viaza ist zudem neben dem Pin-Delta in der Region [[Sur-Pinial]] das größte Reisanbaugebiet in Sagradien, auch wenn dessen Bedeutung zurückgeht. | ||
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| + | Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist der Sommertourismus. Vor allem die Strände der [[Viaza]] und des [[Guarrí]] (inklusive des [[Golfo del Sol]]) am Kantabrischen Meer und an der [[Straße von Benarra]] sind beliebte Touristenziele. Bedeutende Badeorte sind [[Verde-Guarrí]], [[Sant-Eloy de Malescano]] am [[Golfo del Sol]] sowie [[Porto Silvestre]], [[Cevenós]] und [[Benarra]] an der Südküste der [[Viaza]]. | ||
=== Geschichte === | === Geschichte === | ||
| − | Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere [[Sagrer|sagrische]] Stämme, von denen die [[Aider]] die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien | + | Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere [[Sagrer|sagrische]] Stämme, von denen die [[Aider]] die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Teil der [[Provincia Belacionensis]]. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der [[Halkonen]] zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten. Im frühen 8. Jahrhundert fielen ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime ein, die von den Halkonen als ''Numeres'' ([[Numerer]]) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahre das gesamte Halkonenreich unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten König [[Regrigo]] und zerschlugen die letzten Reste halkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]], das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von [[Oberalkonien]] und später vom [[Scantia|skantischen Norden]] aus zerschlagen wurde. |
| − | Nach einer kurzen Restauration des [[Königreich Alconía|Königreichs Alconía]] durch die oberalkonischen [[Königreich Liez und Corar|Könige von Liez und Corar]] wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die [[König der Skanten|skantischen Könige]] erobert und ins [[Königreich Sagradien]] integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von [[Malesc]] das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das [[Herzogtum Alconía]], das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog [[Hugo der Große|Hugo dem Großen]] von [[Haus Cliêce|Cliêce]] eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete. | + | Nach einer kurzen Restauration des [[Königreich Alconía|Königreichs Alconía]] durch die oberalkonischen [[Königreich Liez und Corar|Könige von Liez und Corar]] wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die [[König der Skanten|skantischen Könige]] erobert und ins [[Königreich Sagradien]] integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von [[Malesc]] das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das [[Herzogtum Alconía]], das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog [[Hugo der Große|Hugo dem Großen]] von [[Haus Cliêce|Cliêce]] eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete. |
=== Kultur === | === Kultur === | ||
Historische Sprache in Alconía ist das [[Alkonische Sprache|Alkonische]], genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen [[Numerer]] geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten [[Besangua]]-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen. | Historische Sprache in Alconía ist das [[Alkonische Sprache|Alkonische]], genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen [[Numerer]] geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten [[Besangua]]-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen. | ||
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Aktuelle Version vom 19. Oktober 2025, 12:02 Uhr
Region Alkonien | |||||||
| Amtssprache | Sagradisch | ||||||
| Hauptstadt | Duerez | ||||||
| Provinzen | 4 (Cupazas, Guarrí, Nalcazal, Viaza) | ||||||
| Fläche | 25.012 km² | ||||||
| Einwohnerzahl | 3.482.958 (Stand: Dezember 2015) | ||||||
| Regierungschef | Coseller-Presidente Cristina Areja (ASUL) | ||||||
Die Region Alconía ist eine von 17 Regionen der Sagradische Republik und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Alconía errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren alkonischen Königreich und dem alkonischen Sprach- und Kulturraum auch als Niederalkonien (Baix'Alconía) oder (seltener) als Ostalkonien (Alconía Oriental) bezeichnet wird.
Inhaltsverzeichnis
Landschaft[bearbeiten]
Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die Serra d'Oller. Wichtigster Fluss ist die Sieza, die die Region von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Nahe Pergía an der Grenze zu den Regionen Oller und Bordez tritt die Sieza in die Ebene der Cupazas ein, durchfließt dann die Viaza und mündet südlich von Duerez in den Golf von Sartsate.
Zur Region gehören auch die vorgelagerten Revannischen Inseln (Illas Revanyas) sowie die Verdannischen Inseln (Illas Verdanyas) in der Mitte des Kantabrischen Meeres; zudem die Illa de Sòu, die östlichste der sagradischen Ivaren in der Straße von Benarra.
Verwaltung[bearbeiten]
Die Region Alconía gliedert sich in die vier Provinzen Nalcazal mit der Hauptstadt Nalcaz, Cupazas mit der Hauptstadt Illantxa, Guarrí mit der Hauptstadt Malesc und Viaza mit der Hauptstadt Duerez, das zugleich Regionalhauptstadt und Sitz von Regionalrat und Regionalregierung ist.
Bevölkerung[bearbeiten]
Die drei Städte Duerez, Nalcaz und Malesc sind zugleich auch die größten Städte der Region und bilden eigene Metropolregionen. Außerhalb davon ist Alconía eher dünn besiedelt ist, gehört aber mit 3,5 Millionen Einwohnern zu den sieben größten Regionen des Landes zählt.
Wirtschaft[bearbeiten]
Duerez ist eine der größten Städte des Landes und zugleich ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Mit Nalcaz besitzt Alconía zudem eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel. Von regionaler Bedeutung sind zudem Malesc und Linesc.
Abgesehen von den Metropolen ist die Region im Binnenland sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Mit den drei bedeutenden Anbaugebieten der Viaza, des Guarrí sowie entlang des Sugoyiçar ist Alconía zudem die nach Größe der Anbauflächen bedeutendste Weinbauregion Sagradiens. Viaza ist zudem neben dem Pin-Delta in der Region Sur-Pinial das größte Reisanbaugebiet in Sagradien, auch wenn dessen Bedeutung zurückgeht.
Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist der Sommertourismus. Vor allem die Strände der Viaza und des Guarrí (inklusive des Golfo del Sol) am Kantabrischen Meer und an der Straße von Benarra sind beliebte Touristenziele. Bedeutende Badeorte sind Verde-Guarrí, Sant-Eloy de Malescano am Golfo del Sol sowie Porto Silvestre, Cevenós und Benarra an der Südküste der Viaza.
Geschichte[bearbeiten]
Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere sagrische Stämme, von denen die Aider die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Teil der Provincia Belacionensis. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der Halkonen zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten. Im frühen 8. Jahrhundert fielen ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime ein, die von den Halkonen als Numeres (Numerer) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahre das gesamte Halkonenreich unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten König Regrigo und zerschlugen die letzten Reste halkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen Emirats von Duerez, das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von Oberalkonien und später vom skantischen Norden aus zerschlagen wurde.
Nach einer kurzen Restauration des Königreichs Alconía durch die oberalkonischen Könige von Liez und Corar wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die skantischen Könige erobert und ins Königreich Sagradien integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von Malesc das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das Herzogtum Alconía, das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog Hugo dem Großen von Cliêce eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete.
Kultur[bearbeiten]
Historische Sprache in Alconía ist das Alkonische, genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache Sagradisch die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen Numerer geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten Besangua-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen.
Politik[bearbeiten]
Präsidenten der Regionalregierung[bearbeiten]
| Von | Bis | Amtsinhaber | Wahlen | Koalition | besonderes | |||
| Presidente-Coselleres | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1953 | 1958 | Joán António Ricardes (PPC) | 1953, 1957 | PPC, ASUL (bis 1957), UDS (seit 1957) | ||||
| 1958 | 1973 | Filipe Macià Morales (PPC) | 1961, 1965, 1969 | PPC, UDS | ||||
| 1973 | 1977 | Luciano Carrera (ASUL) | 1973 | ASUL, PSS | Minderheitsausschuss unterstützt durch PCS | |||
| 1977 | 1979 | Carles Zapato López (PPC) | 1977 | PPC, UDS | ||||
| 1979 | 1985 | Luca Arçano (PPC), 1. Mal | 1981 | PPC, UDS (bis 1981), ASUL (seit 1981) | ||||
| 1985 | 1987 | Nícola Zamorra (ASUL), 1. Mal | 1985 | ASUL | Minderheitsreg. unterstützt durch Verdes Celarcoes | |||
| 1987 | 1989 | Luca Arçano (PPC), 2. Mal | PPC, ASUL | |||||
| 1989 | 2005 | Nícola Zamorra (ASUL), 2. Mal | 1989, 1993, 1997, 2001 | ASUL, V | ||||
| 2005 | 2015 | José Delâu (ASUL) | 2005, 2009, 2013 | ASUL, V, PCS/DSS (bis 2009) | ||||
| 2015 | Cristina Areja (ASUL) | 2017, 2021 | ASUL, V, LIB (seit 2017), ALC (seit 2021) | |||||