Ana Leonor Voçares: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ana Leonor Voçares''' (*1970 in [[Malesc]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[ASUL|sozialistische]] Politikerin. Sie war Staatssekretärin im [[Ministerium für Erziehung und Wissenschaft]] und regionale Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Sur-Pinial]] (2005-2011). Seit 2012 ist sie [[Gesundheitsminister|Ministerin für Solidarität, Gesundheit, Jugend und Gleichstellung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]].
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Ana Leonor Voçares wurde 1970 in [[Malesc]] geboren und wuchs in [[Semess]] auf. Bereits während ihres Studiums der Sozialwissenschaften engagierte sie sich für die sozialistische [[ASUL]] und den Parteijugendverband [[Juventú Socialista]]. 1995 wurde sie Sekretärin der Juso in der [[Region Semestina]], 1997 des nationalen Verbands. Als solche amtierte sie bis 2001 als Mitglied des ASUL-Parteivorstands.  Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] wurde die 32-jährige Voçares erstmals ins nationale Parlament gewählt. Anschließend wurde sie in der [[Kabinett De la Costa II|zweiten rot-grünen Regierung]] von [[Julio De la Costa]] Staatssekretärin im [[Erziehungsministerium]], verließ das Ministerium aber überraschend im Sommer 2004.
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'''Ana Leonor Voçares''' (*1973 in [[Malesc]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[ASUL|sozialistische]] Politikerin. Sie war Staatssekretärin im [[Ministerium für Erziehung und Wissenschaft]] und regionale Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Sur-Pinial]] (2005-2011) sowie von Dezember 2013 bis Februar 2018 sagradische [[Ministerium für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]].
  
Im Herbst 2005 kandidierte Ana Voçares bei den [[Regionalwahlen 2005|Regionalwahlen]] auf der Liste der ASUL in der [[Region Sur-Pinial]]. Während des Wahlkampfs wurden die Hintergründe ihrer Demission im Vorjahr und ihrer Beziehung mit dem sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] bekannt. De la Costa und Voçares gaben später bekannt, bereits seit 2004 ein Paar zu sein. Im Regionalrat übernahm Voçares 2007 die Führung der sozialistischen Gruppe, wenig später wurde sie zur Regionalsekretärin gewählt. Als solche trat sie bei den [[Regionalwahlen 2009]] als Spitzenkandidatin der Sozialisten in Sur-Pinial an, verlor die Wahl aber gegen den konservativen Amtsinhaber [[Benito Maureote]]. 2011 trat sie als regionale Sekretärin zurück.
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Im Oktober 2018 wurde sie als Nachfolgerin von [[Cristina María Dacrós]] zur Ersten Vizepräsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. In diesem Amt wurde sie nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2019]] sowie erneut nach der [[Parlamentswahl 2023]] bestätigt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2025]] kandidierte sie für das höchste Staatsamt, landete im ersten Wahlgang aber auf dem vierten Platz.
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Ana Leonor Voçares wurde 1973 in [[Malesc]] geboren und wuchs in [[Semest]] auf. Bereits während ihres Studiums der Sozialwissenschaften engagierte sie sich für die sozialistische [[ASUL]] und den Parteijugendverband [[Juventú Socialista]]. 1995 wurde sie Sekretärin der Juso in der [[Region Semestina]], 1997 des nationalen Verbands. Als solche amtierte sie bis 2001 als Mitglied des ASUL-Parteivorstands.  Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] wurde die 29-jährige Voçares erstmals ins nationale Parlament gewählt. Anschließend wurde sie in der [[Kabinett De la Costa II|zweiten rot-grünen Regierung]] von [[Julio De la Costa]] Staatssekretärin im [[Erziehungsministerium]], verließ das Ministerium aber überraschend im Sommer 2004.
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Im Herbst 2005 kandidierte Ana Voçares bei den [[Regionalwahlen 2005|Regionalwahlen]] auf der Liste der ASUL in der [[Region Sur-Pinial]]. Während des Wahlkampfs wurden die Hintergründe ihrer Demission im Vorjahr und ihrer Beziehung mit dem sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] bekannt. De la Costa und Voçares gaben später bekannt, bereits seit 2004 ein Paar zu sein. 2006 kam eine gemeinsame Tochter auf die Welt.
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Im Regionalrat von Sur-Pinial übernahm Voçares 2007 die Führung der sozialistischen Gruppe, wenig später wurde sie zur Regionalsekretärin gewählt. Als solche trat sie bei den [[Regionalwahlen 2009]] als Spitzenkandidatin der Sozialisten in Sur-Pinial an, verlor die Wahl aber gegen den konservativen Amtsinhaber [[Benito Maureote]]. 2011 trat sie als regionale Sekretärin zurück.
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Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl im Herbst 2013]] kehrte Ana Voçares in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] zurück. Kurze Zeit später wurde sie von der neuen Ministerpräsidentin [[Mercé Serrat Cabarell]] zur [[Familienministerium|Ministerin für Solidarität, Jugend und Gleichstellung]] berufen. In ihrer Amtszit als Gleichstellungsministerin fielen unter anderem die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft sowie eine Novellierung des Elternzeit-Gesetzes. Nach der [[Parlamentswahl 2017]] schied Voçares im Februar 2018 mit dem Rest der rot-grün-radikalen Minister aus der Regierung aus.
  
 
==== Öffentliche Ämter ====
 
==== Öffentliche Ämter ====
 
* 2002-2004: Staatssekretärin im [[Ministerium für Erziehung und Wissenschaft]]
 
* 2002-2004: Staatssekretärin im [[Ministerium für Erziehung und Wissenschaft]]
* seit 2012: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Solidarität, Gesundheit, Jugend und Gleichstellung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]
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* 2013-2018: [[Ministerium für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]
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* seit 2018: Vizepräsidentin der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
  
 
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* 2002-2005: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2002-2005: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 2005-2012: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Sur-Pinial]]
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* 2005-2013: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Sur-Pinial]]
* seit 2012: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* seit 2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
  
 
==== Parteifunktionen ====
 
==== Parteifunktionen ====
 
* 1995-1997: Regionalsekretärin der [[JUSO]] [[Semestina]]
 
* 1995-1997: Regionalsekretärin der [[JUSO]] [[Semestina]]
 
* 1997-2001: Nationale Sekretärin der [[JUSO]]
 
* 1997-2001: Nationale Sekretärin der [[JUSO]]
* 2007-2009: Sprecherin der [[ASUL]] im [[Regionalrat]] von [[Sur-Pinial]]
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* 2007-2009: Fraktionssprecherin der [[ASUL]] im [[Regionalrat]] von [[Sur-Pinial]]
 
* 2007-2011: Regionalsekretärin der [[ASUL]] in [[Sur-Pinial]]
 
* 2007-2011: Regionalsekretärin der [[ASUL]] in [[Sur-Pinial]]
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Voçares]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Voçares]]
 
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Voçares]]
 
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Voçares]]
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Voçares]]
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[[Kategorie: Familienminister Sagradiens|Voçares]]

Aktuelle Version vom 30. Mai 2025, 15:00 Uhr

VanBrempt51.jpg

Ana Leonor Voçares (*1973 in Malesc) ist eine sagradische sozialistische Politikerin. Sie war Staatssekretärin im Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und regionale Parteisekretärin der ASUL Sur-Pinial (2005-2011) sowie von Dezember 2013 bis Februar 2018 sagradische Ministerin für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung im Kabinett Serrat Cabarell.

Im Oktober 2018 wurde sie als Nachfolgerin von Cristina María Dacrós zur Ersten Vizepräsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt. In diesem Amt wurde sie nach der vorgezogenen Parlamentswahl 2019 sowie erneut nach der Parlamentswahl 2023 bestätigt. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2025 kandidierte sie für das höchste Staatsamt, landete im ersten Wahlgang aber auf dem vierten Platz.

Karriere[bearbeiten]

Werdegang[bearbeiten]

Ana Leonor Voçares wurde 1973 in Malesc geboren und wuchs in Semest auf. Bereits während ihres Studiums der Sozialwissenschaften engagierte sie sich für die sozialistische ASUL und den Parteijugendverband Juventú Socialista. 1995 wurde sie Sekretärin der Juso in der Region Semestina, 1997 des nationalen Verbands. Als solche amtierte sie bis 2001 als Mitglied des ASUL-Parteivorstands. Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 wurde die 29-jährige Voçares erstmals ins nationale Parlament gewählt. Anschließend wurde sie in der zweiten rot-grünen Regierung von Julio De la Costa Staatssekretärin im Erziehungsministerium, verließ das Ministerium aber überraschend im Sommer 2004.

Im Herbst 2005 kandidierte Ana Voçares bei den Regionalwahlen auf der Liste der ASUL in der Region Sur-Pinial. Während des Wahlkampfs wurden die Hintergründe ihrer Demission im Vorjahr und ihrer Beziehung mit dem sagradischen Ministerpräsidenten Julio De la Costa bekannt. De la Costa und Voçares gaben später bekannt, bereits seit 2004 ein Paar zu sein. 2006 kam eine gemeinsame Tochter auf die Welt.

Im Regionalrat von Sur-Pinial übernahm Voçares 2007 die Führung der sozialistischen Gruppe, wenig später wurde sie zur Regionalsekretärin gewählt. Als solche trat sie bei den Regionalwahlen 2009 als Spitzenkandidatin der Sozialisten in Sur-Pinial an, verlor die Wahl aber gegen den konservativen Amtsinhaber Benito Maureote. 2011 trat sie als regionale Sekretärin zurück.

Bei der Parlamentswahl im Herbst 2013 kehrte Ana Voçares in die sagradische Abgeordnetenkammer zurück. Kurze Zeit später wurde sie von der neuen Ministerpräsidentin Mercé Serrat Cabarell zur Ministerin für Solidarität, Jugend und Gleichstellung berufen. In ihrer Amtszit als Gleichstellungsministerin fielen unter anderem die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft sowie eine Novellierung des Elternzeit-Gesetzes. Nach der Parlamentswahl 2017 schied Voçares im Februar 2018 mit dem Rest der rot-grün-radikalen Minister aus der Regierung aus.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]