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Das ''Fôro per l'Aziz'' wurde zur [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|Regionalwahl 1994]] als Wahlbündnis der beiden gemäßigten Autonomieparteien [[MPDA]] und [[Coalición Democrática Social - Cientro Aziz|CDS]] gegründet. Das MPDA war die traditionelle Partei des liberalen Flügels der Autonomiebewegung, das CDS war erst 1992 aus dem regionalistischen Flügel der christdemokratischen [[CDA]] hervorgegangen. Bei der Wahl wurde das Bündnis mit 30 Prozent klar stärkste Kraft in der Regionalversammlung und stellte mit CDS-Chef [[Manuel Sombre]] den Ersten Minister der Autonomen Inselregion. | Das ''Fôro per l'Aziz'' wurde zur [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|Regionalwahl 1994]] als Wahlbündnis der beiden gemäßigten Autonomieparteien [[MPDA]] und [[Coalición Democrática Social - Cientro Aziz|CDS]] gegründet. Das MPDA war die traditionelle Partei des liberalen Flügels der Autonomiebewegung, das CDS war erst 1992 aus dem regionalistischen Flügel der christdemokratischen [[CDA]] hervorgegangen. Bei der Wahl wurde das Bündnis mit 30 Prozent klar stärkste Kraft in der Regionalversammlung und stellte mit CDS-Chef [[Manuel Sombre]] den Ersten Minister der Autonomen Inselregion. | ||
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Die Partei tritt für ein autonomes Aziz mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten innerhalb der sagradischen Republik ein und sieht sich als liberale und reformistische Kraft der Mitte. Anders als die weiter links stehende [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] gehört das FXA nicht der Europäischen Freien Allianz an. Die Partei stellt einen direkt gewählten und einen von der Regionalversammlung delegierten Senator in Semest, ist jedoch im Gegensatz zu PSA, PiD und Entesa nicht in der Abgeordnetenkammer vertreten. | Die Partei tritt für ein autonomes Aziz mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten innerhalb der sagradischen Republik ein und sieht sich als liberale und reformistische Kraft der Mitte. Anders als die weiter links stehende [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] gehört das FXA nicht der Europäischen Freien Allianz an. Die Partei stellt einen direkt gewählten und einen von der Regionalversammlung delegierten Senator in Semest, ist jedoch im Gegensatz zu PSA, PiD und Entesa nicht in der Abgeordnetenkammer vertreten. | ||
Aktuelle Version vom 17. Mai 2025, 16:27 Uhr
| Fôro per l'Aziz | ||
| Parteipräsidentin | Joanina Montserrat | |
| Gründung | 1994/2002 | |
| Ausrichtung | Regionalismus Liberalismus Wirtschaftsliberalismus | |
| Position | Mitte-Rechts | |
| Europapartei | ||
| EP-Fraktion | ||
| Farbe | blau | |
Fôro per l'Aziz (kurz FXA) ist der Name einer liberalen Regionalpartei in der sagradischen Autonomen Region Aziz. Von 1995-2002 trug die Partei offiziell den Namen Fôro per l'Aziz Liberal i Social (FALS).
Geschichte[bearbeiten]
Das Fôro per l'Aziz wurde zur Regionalwahl 1994 als Wahlbündnis der beiden gemäßigten Autonomieparteien MPDA und CDS gegründet. Das MPDA war die traditionelle Partei des liberalen Flügels der Autonomiebewegung, das CDS war erst 1992 aus dem regionalistischen Flügel der christdemokratischen CDA hervorgegangen. Bei der Wahl wurde das Bündnis mit 30 Prozent klar stärkste Kraft in der Regionalversammlung und stellte mit CDS-Chef Manuel Sombre den Ersten Minister der Autonomen Inselregion.
Wenig später vereinigten sich MPDA und CDS offiziell zur Partei Fôro per l'Aziz Liberal i Social (FALS). Erster Vorsitzender wurde Manuel Sombre, erster Parteisekretär Ánibal Matutes Azahar aus dem MPDA, der als Gegenspieler Sombres galt und diesen nach kurzer Zeit auch als Regierungschef nachfolgte. Unter Matutes Azahar, der mithilfe der Sozialisten regierte, wurde die Partei bei den vorgezogenen Regionalwahlen 1997 mit 34 Prozent der Stimmen klar stärkste Kraft. Aufgrund eines privaten Skandals musste Matutes jedoch auf das Amt des Regierungschefs verzichten, weshalb ihm Mário Usante nachfolgte, der eine Mitte-Rechts-Regierung mit der konservativen Aliança Centrista bildete.
Die FALS sah sich als zentristische, liberale und reformistische Partei an und vertrat das Konzept einer ausgeweiteten azizischen Autonomie. Sie repräsentierte damit in Konkurrenz zur linksautonomistischen Entesa und dem separatistischen Polo Aziz Libre den konservativ-moderaten Teil der azizischen Autonomiebewegung. Ähnlich wie bereits im MPDA und wie auch im CDS der Spätphase dominierten auch in der FALS die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte, während der progressiv-liberale Flügel in die Minderheit geriet und sich 1999 als Foro per l'Aziz Liberal Reformador abspaltete.
Vor den Neuwahlen im März 1999 traten Manuel Sombre und Matutes Azahar in einer Kampfabstimmung um die Spitzenkandidatur der Partei gegeneinander an. Matutes konnte sich schließlich mit deutlicher Mehrheit gegen Sombre durchsetzen und ein politisches Comeback feiern. Sombre verließ später die Partei und schloss sich der Aliança Centrista an. Bei der Wahl traten FALS und FALR trotz der Differenzen gemeinsam als Foro per l'Aziz an, verloren aber gegen die vom Partíu Socialista d'Aziz unter Enrico Herzog angeführte Coalición per l'Aziz. Matutes Azahar wurde dennoch Vizepremier in einer Koalition aus Coalición, FALS und FALR.
Im Jahr 2002 erfolgte die Wiedervereinigung von FALS und FALR, die nun gemeinsam mit zwei Kleinparteien, dem konservativ-liberalen Nòu MPDA sowie dem Partíu del Pòble d'Aziz das Fôro per l'Aziz (FxA) bildeten. Spitzenkandidat des Bündnisses wurde erneut Ánibal Matutes Azahar. Mit einem Stimmenanteil von 32 Prozent und 39 Sitzen in der Regionalversammlung von Aziz ging die FXA als stärkste Partei aus der Wahl im März 2003 hervor und löste den Partíu Socialista d'Aziz als stärkste Partei in der Regionalregierung ab. Matutes Azahar führte als Premer Cosilier eine große regionale Koalition mit Sozialisten, Grünen, Demokraten und dem christdemokratischen Bündnis Aliança Centrista an. Nach dem Bruch der Koalition wurde Matutes 2006 von seinem Parteikollegen Mário Usante abgelöst, der bis 2007 eine Mitte-Rechts-Koalition mit Aliança Centrista, Demokraten und Liberalen anführte.
Die Partei tritt für ein autonomes Aziz mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten innerhalb der sagradischen Republik ein und sieht sich als liberale und reformistische Kraft der Mitte. Anders als die weiter links stehende Entesa de la Sinistra Regionalista gehört das FXA nicht der Europäischen Freien Allianz an. Die Partei stellt einen direkt gewählten und einen von der Regionalversammlung delegierten Senator in Semest, ist jedoch im Gegensatz zu PSA, PiD und Entesa nicht in der Abgeordnetenkammer vertreten.
Bei der Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007 konnte sich FXA zwar als stärkste Kraft im Parlament behaupten, stand seitdem aber in Opposition zur Mitte-Links-Regierung unter dem Sozialisten Fernando Copado Ferres. Nach dem neuerlichen Sieg bei der Regionalwahl 2012 bildete FXA eine Koalition mit den Sozialisten. Seit März 2012 amtiert FXA-Führerin Joanina Montserrat als Regierungschefin der Region.
Parteipräsidenten[bearbeiten]
- 1995-1996: Manuel Sombre (1994-1995 Premer-Cosilier)
- 1997-2002: Graciano Pêu Silvestre
- 2002-2006: Ánibal Matutes Azahar (1995-1997, 2003-2006 Premer-Cosilier)
- 2006-2008: Mário Usante (1997-1999, 2006-2007 Premer-Cosilier)
- 2008-2010: Angelina Pâu-Castro
- seit 2010: Joanina Montserrat (seit 2012 Premer-Cosilier)
Parteisekretäre[bearbeiten]
- 1995-1997: Ánibal Matutes Azahar
- 1997-1998: Mário Usante
- 1998-2000: Carles D'Arás
- 2000-2002: Ánibal Matutes Azahar