Martín Ánibal Costa: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Martín Ánibal Costa''' (*1900 in [[Miyón]], †1977) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker.
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'''Martín Ánibal Costa''' (*1900 in [[Miyón]], †1977) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der christdemokratischen [[Volkspartei PPC]]. Nach einer Karriere als Staatsanwalt und Beamter im sagradischen [[Justizministerium]]  bekleidete Costa mehrere Ministerämter in den Regierungen von [[Paulo Luciaro]] und [[Carles Favale]], unter anderem die des [[Justizminister|Justiz-]] und [[Innenminister]]s.
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=== Karriere als Jurist und Politiker ===
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Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften machte Costa zunächst im sagradischen Rechtswesen Karriere. Zuletzt besetzte er seit 1943 das Amt des Oberstaatsanwalts in der Hauptstadt [[Semest]], ehe er Ende 1947 durch Minister [[Paulo Luciaro]] zum Staatssekretär im sagradischen [[Justizministerium]] berufen wurde.
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Als parteiloser Fachbeamter erarbeitete sich Costa den Ruf eines ausgezeichneten Administrators und Experten sowie den Respekt Luciaros. Als dieser 1949 in Personalunion Justizminister und [[Ministerpräsident]] wurde, übernahm Costa de facto auch die politische Leitung des Hauses und bereitete damit seinen Einstieg in die Politik vor. Nach der [[Parlamentswahl 1950]] folgte Costa Luciaro im Amt des [[Justizminister]]s nach, ehe er 1955 [[Präsidentschaftsminister]] wurde.
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Nach dem Rücktritt [[Paulo Luciaro]]s vom Ministerpräsidentenamt im Mai 1959 wurde Costa im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] von [[Carles Favale]] zum [[Innenminister]] ernannt.
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=== Regierung Costa ===
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Nach herben Verlusten der Volkspartei bei der [[Parlamentswahl 1962]] und vergeblichen Verhandlungen Favales mit [[UDS|Rechts-]] und [[PRD|Linksliberalen]] wurde Costa von Präsident [[Paulo Luciaro]] und als Kompromisskandidat von [[PPC|Christdemokraten]] und [[ASUL|Sozialisten]] zum [[Ministerpräsident]]en einer Großen Koalition ernannt. Seine Regierung stand von Beginn an unter keinem günstigen Stern. Zu erheblichen programmatischen und persönlichen Gegensätzen zwischen den Koalitionspartnern kamen Probleme innerhalb der eigenen Partei und der persönliche Machtkampf zwischen Costa, seinem Vorgänger und Finanzminister [[Carles Favale]] und dem Partei- und Fraktionschef [[Carles María Ortega]]. Von Beginn an sägten einige in der Partei am Stuhl des Ministerpräsidenten.
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Unfähig, die Gegensätze und Machtkämpfe zu bändigen, musste Costa bereits nach zehn Monaten das Scheitern seiner Regierung verkünden. Nachdem ihm die eigene Parteiführung die Zustimmung zu einem bereits ausgehandelten Kompromiss mit den Sozialisten in der Erziehungspolitik verweigert hatte, reichte Costa am 2. Oktober 1963 bei Präsident [[Paulo Luciaro]] seinen Rücktritt ein und bat zugleich um eine vorzeitige Auflösung der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach Konsultationsgesprächen mit den Parteispitzen kam Luciaro dem Ersuchen nach und löste die Kammer auf.
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Aus [[Parlamentswahl 1963|vorgezogenen Neuwahlen]], in denen die Christdemokraten nur halbherzig für einen Verbleib Costas als Regierungschef eingetreten waren, gingen mit wenigen Stimmen Vorsprung die Sozialisten [[António Santiago]]s als stärkste Kraft hervor. Dieser wurde als Nachfolger Costas zum Regierungschef einer neuen Mitte-Links-Regierung ernannt, während die Volkspartei erstmals in die Opposition verdrängt wurde.
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=== Nach der Ministerpräsidentschaft ===
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Costa blieb zunächst einfaches Mitglied in der Abgeordnetenkammer und rechtspolitischer Sprecher seiner Partei.
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Bei den ersten direkten [[Regionalwahlen 1969]] in der Region [[Ceundâlia]] wurde Costa in den Regionalrat gewählt und wurde anschließend Präsident der ersten gewählten Regionalregierung. Dieses Amt übte er bis 1976 aus.
  
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1946
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* 1943-1947: Oberstaatsanwalt in Semest
* 1948-1949: Generalsekretär der [[Semess|Semesker]] Stadtverwaltung
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* 1947-1950: Staatssekretär im [[Justizminister]]ium
* 1949-1950: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Luciaro II]]
 
 
* 1950-1955: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]
 
* 1950-1955: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]
* 1960-1962: [[Innenminister]] im [[Kabinett Favale I]]
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* 1955-1959: [[Präsidentschaftsminister]] im [[Kabinett Luciaro V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]
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* 1959-1962: [[Innenminister]] im [[Kabinett Favale I]]
 
* 1962-1964: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Costa]])
 
* 1962-1964: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Costa]])
* 1968-1970: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
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* 1969-1976: Präsident der Regionalregierung von [[Ceundâlia]]
* 1970-1973: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
 
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
* 1950-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1963-1970: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 1967-1973: gewähltes Mitglied des sagradischen [[Senat]]s
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* 1969-1977: Mitglied des Regionalrats von [[Ceundâlia]]
* 1973-1977: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit
 
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1955-1960: Fraktionssprecher der [[PPC]] in der [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1970-1975: Präsident der [[PPC]] [[Ceundâlia]]
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[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Costa]]
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[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Costa]]
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[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Costa]]
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[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Costa]]
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[[Kategorie: Regierungspräsident von Ceundâlia|Costa]]
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[[Kategorie: Senatspräsident|Costa]]

Aktuelle Version vom 5. Mai 2025, 19:56 Uhr

PietDeJong1.jpg

Martín Ánibal Costa (*1900 in Miyón, †1977) war ein sagradischer Jurist und Politiker der christdemokratischen Volkspartei PPC. Nach einer Karriere als Staatsanwalt und Beamter im sagradischen Justizministerium bekleidete Costa mehrere Ministerämter in den Regierungen von Paulo Luciaro und Carles Favale, unter anderem die des Justiz- und Innenministers.

Von 1962 bis 1964 stand Costa als Ministerpräsident einer Großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialisten vor, wurde nach der Parlamentswahl 1963 aber durch António Santiago abgelöst. Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung wechselte Costa in die Regionalpolitik und war von 1969 bis 1976 Regierungspräsident der Region Ceundâlia.

Karriere als Jurist und Politiker[bearbeiten]

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften machte Costa zunächst im sagradischen Rechtswesen Karriere. Zuletzt besetzte er seit 1943 das Amt des Oberstaatsanwalts in der Hauptstadt Semest, ehe er Ende 1947 durch Minister Paulo Luciaro zum Staatssekretär im sagradischen Justizministerium berufen wurde.

Als parteiloser Fachbeamter erarbeitete sich Costa den Ruf eines ausgezeichneten Administrators und Experten sowie den Respekt Luciaros. Als dieser 1949 in Personalunion Justizminister und Ministerpräsident wurde, übernahm Costa de facto auch die politische Leitung des Hauses und bereitete damit seinen Einstieg in die Politik vor. Nach der Parlamentswahl 1950 folgte Costa Luciaro im Amt des Justizministers nach, ehe er 1955 Präsidentschaftsminister wurde.

Nach dem Rücktritt Paulo Luciaros vom Ministerpräsidentenamt im Mai 1959 wurde Costa im Kabinett von Carles Favale zum Innenminister ernannt.

Regierung Costa[bearbeiten]

Nach herben Verlusten der Volkspartei bei der Parlamentswahl 1962 und vergeblichen Verhandlungen Favales mit Rechts- und Linksliberalen wurde Costa von Präsident Paulo Luciaro und als Kompromisskandidat von Christdemokraten und Sozialisten zum Ministerpräsidenten einer Großen Koalition ernannt. Seine Regierung stand von Beginn an unter keinem günstigen Stern. Zu erheblichen programmatischen und persönlichen Gegensätzen zwischen den Koalitionspartnern kamen Probleme innerhalb der eigenen Partei und der persönliche Machtkampf zwischen Costa, seinem Vorgänger und Finanzminister Carles Favale und dem Partei- und Fraktionschef Carles María Ortega. Von Beginn an sägten einige in der Partei am Stuhl des Ministerpräsidenten.

Unfähig, die Gegensätze und Machtkämpfe zu bändigen, musste Costa bereits nach zehn Monaten das Scheitern seiner Regierung verkünden. Nachdem ihm die eigene Parteiführung die Zustimmung zu einem bereits ausgehandelten Kompromiss mit den Sozialisten in der Erziehungspolitik verweigert hatte, reichte Costa am 2. Oktober 1963 bei Präsident Paulo Luciaro seinen Rücktritt ein und bat zugleich um eine vorzeitige Auflösung der Abgeordnetenkammer. Nach Konsultationsgesprächen mit den Parteispitzen kam Luciaro dem Ersuchen nach und löste die Kammer auf.

Aus vorgezogenen Neuwahlen, in denen die Christdemokraten nur halbherzig für einen Verbleib Costas als Regierungschef eingetreten waren, gingen mit wenigen Stimmen Vorsprung die Sozialisten António Santiagos als stärkste Kraft hervor. Dieser wurde als Nachfolger Costas zum Regierungschef einer neuen Mitte-Links-Regierung ernannt, während die Volkspartei erstmals in die Opposition verdrängt wurde.

Nach der Ministerpräsidentschaft[bearbeiten]

Costa blieb zunächst einfaches Mitglied in der Abgeordnetenkammer und rechtspolitischer Sprecher seiner Partei.

Bei den ersten direkten Regionalwahlen 1969 in der Region Ceundâlia wurde Costa in den Regionalrat gewählt und wurde anschließend Präsident der ersten gewählten Regionalregierung. Dieses Amt übte er bis 1976 aus.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]