Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Eva María Monet-Sabadera''' (* | + | '''Eva María Monet-Sabadera''' (*1978) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin. Sie ist seit 2017 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und seit März 2020 Generalsekretärin der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Zuvor war sie seit 2012 Stadträtin von [[Semest]] und Beigeordnete für Wohnungspolitik und Soziales. |
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| − | + | Während ihrer Zeit in der Forschung und politischen Bildung war Monet als freie Mitarbeiterin für die linksgerichtete Zeitung [[Il Republicano]] tätig und veröffentlichte mehrere Bücher über Demokratie, Rechtsextremismus und Antikapitalismus. Im Jahr 2012 wurde sie Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift [[DemoS]]. | |
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| − | Im Herbst 2015 stieg sie zur stellvertretenden kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Nummer 2 eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die | + | Im Herbst 2015 stieg sie zur stellvertretenden kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Nummer 2 eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit sowie im interfraktionellen Komitee "Linke Politik" wurde. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf. |
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Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer. | Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer. | ||
| − | Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. | + | Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. |
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| + | In gesellschaftspolitischen Fragen steht Monet ebenfalls deutlich links der Mitte. Sie befürwortet die Abschaffung von Steuern auf Hygieneprodukte für Frauen und setzt sich dafür ein, dass die Kategorie Geschlecht aus Pässen und offiziellen Dokumenten verschwindet und stattdessen durch eine freiwillige Angabe der bevorzugten Anredeform ersetzt wird. | ||
=== Familie === | === Familie === | ||
Aktuelle Version vom 17. Juli 2024, 19:01 Uhr
Eva María Monet-Sabadera (*1978) ist eine sagradische Publizistin und Politikerin. Sie ist seit 2017 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer und seit März 2020 Generalsekretärin der sozialdemokratischen ASUL. Zuvor war sie seit 2012 Stadträtin von Semest und Beigeordnete für Wohnungspolitik und Soziales.
Bei den sozialistischen Primaries im September 2018 galt Eva Monet als Außenseiterkandidatin, verlor aber überraschend knapp gegen ihren landesweit bekannteren Mitbewerber Joaquín Loubregat. Sie gilt als Vertreterin des linken Parteiflügels und wurde bei ihrer Wahl durch die Graswurzelbewegung "refundâr" unterstützt. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der Parlamentswahl 2019 trat Monet bei den Urwahlen im März 2020 erneut an und konnte sich dieses Mal gegen Cristina Areja durchsetzen.
Monet führte die oppositionellen Sozialisten als Spitzenkandidatin in die Parlamentswahl 2023, bei der sich die ASUL von 17 auf über 20 Prozent verbesserte und nur knapp hinter der regierenden Volkspartei landete. Auch bei der folgenden Europawahl 2024 konnten sich die Sozialisten verbessern und wurden erstmals seit 2014 wieder stärkste Kraft, wodurch Monets Position als Generalsekretärin weiter gestärkt wurde.
Inhaltsverzeichnis
Karriere[bearbeiten]
Berufliche Laufbahn[bearbeiten]
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am Institut für Gesellschaftsforschung in Semest, wo sie auch promoviert wurde. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Madrid wurde sie im Jahr 2008 Mitarbeiterin der sagradischen Stiftung Demokratie und Bildung, die Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus, Rassismus und andere Diskriminierungen betreibt.
Während ihrer Zeit in der Forschung und politischen Bildung war Monet als freie Mitarbeiterin für die linksgerichtete Zeitung Il Republicano tätig und veröffentlichte mehrere Bücher über Demokratie, Rechtsextremismus und Antikapitalismus. Im Jahr 2012 wurde sie Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift DemoS.
Beginn der politischen Karriere[bearbeiten]
Bei der Kommunalwahl 2012 wurde Eva Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von Semest gewählt und übernahm 2014 das Amt einer beigeordneten Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik.
Im Herbst 2015 stieg sie zur stellvertretenden kommunalen Parteisekretärin der ASUL in Semest und damit zur Nummer 2 eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen Abgeordnetenkammer an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit sowie im interfraktionellen Komitee "Linke Politik" wurde. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.
Wahl zur Generalsekretärin der ASUL[bearbeiten]
Nach dem Rücktritt von Mercé Serrat als Generalsekretärin der Asul im Februar 2018 gehörte Eva Monet zu den Kritikern der kommissarischen Parteiführung um Joaquín Loubregat und gab im Mai schließlich ihre Kandidatur für die anstehenden Primaries im Herbst bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne refundâr zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von Cornovel Esker Narbón.
Nachdem Monet bei den Primaries im September 2018 überraschend stark abgeschnitten und nur knapp gegen Joaquín Loubregat verloren hatte, konnte sie sich als bekannte Vertreterin des linken Flügels behaupten. Nach der deutlichen Niederlage der ASUL bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2019 und dem folgenden Rücktritt von Joaquín Loubregat kündigte Monet ihre erneute Kandidatur an. Dieses Mal konnte sie sich in den Primaries im März 2020 gegen Cristina Areja durchsetzen und wurde damit zur neuen Generalsekretärin der Partei gewählt. Auf ihre Bitte hin wurde Esker Narbón vom Nationalkonvent der Partei zum Vizegeneralsekretär gewählt, erhielt aber ohne Gegenkandidaten ein schwaches Ergebnis von 60 Prozent.
Politische Funktionen[bearbeiten]
Mandate[bearbeiten]
- seit 2012: Mitglied des Stadtrats von Semest
- seit 2017: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 2014-2016: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in Semest
Parteifunktionen[bearbeiten]
Positionen[bearbeiten]
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der Asul. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer Alterglobalisation und als demokratische Sozialistin. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als glühende Pro-Europäerin, kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus.
In gesellschaftspolitischen Fragen steht Monet ebenfalls deutlich links der Mitte. Sie befürwortet die Abschaffung von Steuern auf Hygieneprodukte für Frauen und setzt sich dafür ein, dass die Kategorie Geschlecht aus Pässen und offiziellen Dokumenten verschwindet und stattdessen durch eine freiwillige Angabe der bevorzugten Anredeform ersetzt wird.
Familie[bearbeiten]
Eva Monet-Sabadera hat mit ihrem Lebenspartner zwei Töchter.