Sagradische Sprache: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag. | '''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag. | ||
| − | Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[ | + | Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Belhami]]. In einigen Gebieten entlang der [[Mikolinien|mikolinisch]]-[[Ligrisches Meer|ligrischen]] Küste werden mit dem Skantischen bzw. Ligro-Skantischen zudem sagradische Dialekte gesprochen. |
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| − | Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten | + | Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. |
| − | Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die | + | Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die im mittelsagradischen Becken und den umliegenden Gebieten gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. |
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. | Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. | ||
| − | Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[ | + | Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semest]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Comitat Tulis]] und auf [[Cuentez]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der [[Vienne]]-Könige im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“ machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. |
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. | Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. | ||
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| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze'' | | ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze'' | ||
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| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit'' | | ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit'' | ||
| − | | '''-áes''' | + | | '''-áes''' [aɨʃ] |
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten'' | | ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten'' | ||
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Aktuelle Version vom 28. Januar 2024, 09:43 Uhr
Sagradisch (sagr. Sagradês bzw. Lingua Sagradêsa) ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der sagroromanischen Sprachen. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.
Sagradisch ist Amtssprache in der Sagradischen Republik sowie in deren Überseegebieten in Südamerika (Madresa), in der Karibik (Sant-Elisêu, Sabina i Sélena), im Indischen Ozean (Cenâu) sowie im Pazifik (Nestorinseln). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die Joannianische Republik, Oguana und Belhami. In einigen Gebieten entlang der mikolinisch-ligrischen Küste werden mit dem Skantischen bzw. Ligro-Skantischen zudem sagradische Dialekte gesprochen.
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die Sagrofonía.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte[bearbeiten]
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen.
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen Provinz Sagradia gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der sagrischen einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie Skanten und Alkonen und im Süden Sagradiens auch muslimische Numerer ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte.
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert (Alkonische Eide 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte Scantias und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des Erzbistums Noyar sowie der lojandinischen Klöster Meném und Casterley zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen Noyar, San Sebastián, Vierna und Joanaz dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der Lienopinischen Mundart hervor, die im mittelsagradischen Becken und den umliegenden Gebieten gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen.
Neben diesem Mittelsagradischen, das allgemeinhin nur grob in Alt(mittel)sagradisch (ca.800-1500) und Neu(mittel)sagradisch (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des Skantischen und des Amoroceundalischen sowie des Alkonischen und des Azumarischen, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im Tulineser Machtbereich das Blaumeerromanische als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur (Alkonische Sprache). Außerdem hielten sich das Golische und das mit dem golisch verwandte Eskadische im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus.
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des sagradischen Königreichs von der am Lieno gelegenen Hauptstadt Semest aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im Comitat Tulis und auf Cuentez das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der Vienne-Könige im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „Academía de la Lingua Sagradêsa“ machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen.
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der Romantik des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen Zweiten Republik aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte.
Erst seit den 1920er und 1930er Jahren kam es zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen Region Ambristal und Celiso sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im Val d’Asterre auch das Asterranische (asterràn), das als Varietät des in Nordmittelmikolinien gesprochenen Litischen gilt.
Grammatik[bearbeiten]
Artikel[bearbeiten]
Definitartikel[bearbeiten]
| Genus | Singular | Plural |
| Definitartikel | ||
|---|---|---|
| Maskulinum | le [lə] - der | les [ləʃ] - die |
| Femininum | la [la] - die | las [ləʃ] - die |
Präposition-Artikel-Verschmelzungen[bearbeiten]
| Genus | Singular | Plural |
| Präposition-Artikel-Verschmelzungen | ||
|---|---|---|
| Maskulinum | de + le = del | de + les = dels |
| in + le = nel | in + les = nels | |
| á + le = al | á + les = als | |
| Femininum | in + la - nela | in + las - nelas |
| Neutrum | in + lu - nelu | in + lus - nelus |
Pronomen[bearbeiten]
| Numerus | Person | Personalpronomen | Reflexivpronomen | Objektpronomen | Possesivpronomen |
| Pronomen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Singular | 1 | íu - ich | me - mich | mi - mich, mir | mi, míu, mía - mein |
| 2 | tu - du | te - dich | ti - dich, dir | têu - dein | |
| 3 | il, la, lu - er, sie, es | se - sich | le, la, lu - ihn, sie, es, ihm, ihr | sêu - sein, ihr | |
| Plural | 1 | nôis - wir | ce - uns | nôis - uns | nostre - unser |
| 2 | vôces - ihr | ve - euch | vôces - euch | vestre - euer | |
| 3 | les, las - sie | se - sich | les, las - sie, ihnen | sêu - ihr | |
| förmliche Anrede | vôces - Sie | ve - sich | vôces - Sie, Ihnen | vestre - Ihr | |
Nomen[bearbeiten]
| Genus | Deklinationsklasse | Sg-Zeichen | Sg-Beispiele | Pl-Zeichen | Pl-Beispiele |
| Deklinationsklassen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Maskulinum | o-Deklination | -o [o] | porto - Hafen, ôculo - Auge | -œs [əʃ] | portœs - Häfen, ôculœs - Augen |
| u-Deklination | -u [u] | celu - Himmel, palâciu - Palast, sôniu - Traum | -us [ʉʃ] | celus - Himmel, palâcius - Paläste, sônius - Träume | |
| e-Deklination | -e [ə] | montxe - Mönch | -es [ɨʃ] | montxes - Mönche | |
| í-Deklination | -í [i] | matí - Morgen, barrí - Stadtteil | -íes [iəʃ] | matíes - Morgen, barríes - Stadtteile | |
| konsonantisch | senador - Senator, pâis - Land, ángel - Engel | -es [ɨʃ] | senadores - Senatoren, pâises - Länder, ángeles - Engel | ||
| Femininum | a-Deklination | -a [a] | porta - Tür, día - Tag | -as [ɐʃ] | portas - Türen, días - Tage |
| e-Deklination | -e [ə] | nôite - Nacht | -es [ɨʃ] | nôites - Nächte | |
| konsonantisch | acción - Handlung, sal - Salz | -es [ɨʃ] | acciones - Handlunen, sales - Salze | ||
| á-Deklination | -á [a] | amistá - Freundschaft, veritá - Wahrheit | -áes [aɨʃ] | amistáes - Freundschaften, veritáes - Wahrheiten | |
| ú-Deklination | -ú [u] | virtú - Tugend | -úes [uʃ] | virtúes - Tugenden | |
Verb[bearbeiten]
| Numerus | Person | a-Konjugation | e-Konjugation | i-Konjugation | unregelmäßig | unregelmäßig | unregelmäßig | reflexiv |
| Indikativ Präsens | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Infinitiv | lavâr - waschen | vedêr - sehen | servîr - bedienen | avêr - haben | sêr - sein | facêr - machen | lavâr-se - sich waschen | |
| Singular | 1 | lavo | vedêo | servio | ô | sô | faço | me lavo |
| 2 | lâvas | vêdes | servis | âs | es | fâces | te lâvas | |
| 3 | lava | vede | serve | â | ê | face | se lava | |
| Plural | 1 | lâvem | vêdem | sêrvem | âvem | sôm | fâcem | ce lâvem |
| 2 | lavâis | vedêis | servêis | avêis | sêis | facêis | ve lavâis | |
| 3 | lâvan | vêden | sêrven | an | sôn | fâcen | se lâvan | |