Partido Democrático de la Libertá: Unterschied zwischen den Versionen

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Während die CDP sich den Liberalen annäherte und 1961 in der neuen [[Unión Democrática de Sagradia]] aufging, versuchte die PDL vergeblich, bei den [[Kommunalwahlen 1960]] als eigenständige Kraft zu bestehen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]]
 
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[[Kategorie: Sagradische Partei]]

Version vom 22:10, 28. Okt 2011

Der Partido Democrático de la Libertá (kurz PDL, deutsch Demokratische Partei der Freiheit) war eine kleine sozialliberale bis rechtssozialdemokratische Partei der Fünfziger Jahre in Sagradien. Gegründet wurde die Partei von Außenminister Santo De la Ilpa im August 1955, nachdem dieser im Januar aus der Fraktion seiner eigenen Sozialdemokratischen Partei (PSD) und später auch aus der Partei selbst ausgetreten war. Im Gegensatz zur PSD, welche seit Januar 1955 in Opposition zum Kabinett Luciaro V des so genannten Bürgerblocks stand, unterstützte Luciaro die Regierung weiterhin und gehörte ihr bis zu seinem überraschenden Tod im Dezember 1955 als Minister an.

Zu diesem Zeitpunkt verfügte die PDL über drei Abgeordnete im sagradischen Parlament, die sich als Gäste der konservativen Fraktion angeschlossen hatten. Nach Ilpas Tod übernahm Jorge Estrasser die Führung der Partei. Dessen Ziel war es, die PDL zum Auffangbecken enttäuschter Sozialisten zu machen, die sich gegen das Aufgehen des PSD in der neuen 1957 in die Wege geleiteten Sozialistischen Allianz (ASUL) wendeten. Trotz des Übertritts einiger Mitglieder des PSD scheiterte dieses Vorhaben weitgehend, nachdem die PDL bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958 in einem Wahlbündnis mit der konservativ-liberalen Coalición Democrática del Progreso (CDP) von Lorenzo Estrubal nur 0,9 Prozent der Stimmen erhalten hatte.

Während die CDP sich den Liberalen annäherte und 1961 in der neuen Unión Democrática de Sagradia aufging, versuchte die PDL vergeblich, bei den Kommunalwahlen 1960 als eigenständige Kraft zu bestehen. Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962 trat die Partei nicht mehr an und löste sich schließlich im Jahr 1963 auf.