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Zugleich wurde das Team weiter umgebaut: Für Spieler wie [[Alexis Giorgian]], [[Mahmud Fouradi]] und [[Younes Felloussi]] konnte Tulisium hohe Ablösesummen einstreichen, die in neue Spieler investiert wurden. Mit dem Franzosen [[Marlin Wilfrey]] (für 71 Millionen Euro vom [[FC Semesta]]) wurde im Sommer 2016 ein neuer Rekordtransfer getätigt, 2017 überwies Tulisium für die Verteidiger [[Pierre-Rudolf Willom]] und [[Andrea Giglian]] insgesamt 37 bzw. 60 Millionen Euro an RB Leipzig und AS Rom, so viel für keinen Abwehrspieler zuvor. Mit dem erneuerten Kader gelang es Corbani, 2017 die [[Copa Sagradia]] zu gewinnen und in der Spielzeit 2017/2018 den [[FC Bosa]] von der Spitze der Tabelle zu verdrängen und die [[Premera Liga]] zu dominieren. In der Saison 2018/2019 konnte dieser Erfolg wiederholt werden.  
 
Zugleich wurde das Team weiter umgebaut: Für Spieler wie [[Alexis Giorgian]], [[Mahmud Fouradi]] und [[Younes Felloussi]] konnte Tulisium hohe Ablösesummen einstreichen, die in neue Spieler investiert wurden. Mit dem Franzosen [[Marlin Wilfrey]] (für 71 Millionen Euro vom [[FC Semesta]]) wurde im Sommer 2016 ein neuer Rekordtransfer getätigt, 2017 überwies Tulisium für die Verteidiger [[Pierre-Rudolf Willom]] und [[Andrea Giglian]] insgesamt 37 bzw. 60 Millionen Euro an RB Leipzig und AS Rom, so viel für keinen Abwehrspieler zuvor. Mit dem erneuerten Kader gelang es Corbani, 2017 die [[Copa Sagradia]] zu gewinnen und in der Spielzeit 2017/2018 den [[FC Bosa]] von der Spitze der Tabelle zu verdrängen und die [[Premera Liga]] zu dominieren. In der Saison 2018/2019 konnte dieser Erfolg wiederholt werden.  
  
Nachdem Morientes in der Saison 2018/2019 auf Großtransfers verzichtet und eine positive Transferbilanz vorlegt hatte,investierte der Klub im Sommer 2019 fast 200 Millionen Euro in neue Spieler, so viel wie noch nie zuvor. Mit der Verpflichtung von [[Yanis Pereira]] für 97 Millionen Euro und dem Verkauf von [[Marlin Wilfrey]] für 90 Millionen schloss Morientes zwei neue Rekordtransfers ab. Mit dem verstärkten Team gelang es Trainer Corbani schließlich, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das kontinentale Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League zu gewinnen.  
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Nachdem Morientes in der Saison 2018/2019 auf Großtransfers verzichtet und eine positive Transferbilanz vorlegt hatte,investierte der Klub im Sommer 2019 fast 200 Millionen Euro in neue Spieler, so viel wie noch nie zuvor. Mit der Verpflichtung von [[Yanis Pereira]] für 97 Millionen Euro und dem Verkauf von [[Marlin Wilfrey]] für 75 Millionen schloss Morientes zwei neue Rekordtransfers ab. Mit dem verstärkten Team gelang es Trainer Corbani schließlich im Sommer 2020, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das kontinentale Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League zu gewinnen.
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Nach Beginn der Corona-Pandemie, monatelangen Quarantäne-Maßnahmen und deutlichen Gewinneinbußen musste Morienties im Sommer 2020 einen Sparkurs einschlagen. In den folgenden zwölf Monaten wurden langjährige Leistungsträger wie [[Xabi Murueta]], [[Fadel Chakri]], [[Leandro Pjantic]], [[David Albet]] und [[Chahid Belazal]] ziehen gelassen oder verkauft und vorzugsweise durch Leihspieler wie [[Llewis Hennessy]], ablösefreie Zugänge wie Rückkehrer [[Tiago Soler]] oder durch Nachwuchskräfte ersetzt. Zudem trennte sich die sportliche Leitung um Morientes im Sommer 2021 nach anhaltenden Differenzen von Erfolgstrainer [[Maurizio Corbani]] und holte [[Daniel Pessué]] zurück auf den Cheftrainerposten.  
  
 
[[Kategorie: Fußballspieler|Morientes]]
 
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Version vom 20:37, 28. Mär 2022

Luca Morientes
MarcIngla.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Luca Francisco Brêu Morientes
Geburtstag 20.01.1959
Geburtsort Siedéa, Sur-Pinial
Position Angriff
Vereine in der Jugend
–1975 SC Siedéa
1975–1977 AC Scola Fútbol
Vereine als Aktiver
1977–1978 AC Scola Fútbol
1978–1982 Sportivo Vesaey
1982-12/90 Tulisium Football Club
1993-1994 FC La Cordí
1994–1996 AC Sollar
Nationalmannschaft
1981–1988 Sagradien 49
Vereine als Trainer
1999–2000 Tulisium Football Club C

Luca Francisco Brêu Morientes (*1959 in Siedéa, Sur-Pinial) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Fußballfunktionär. Er ist seit Januar 2008 Fußballdirektor beim sagradischen Spitzenverein Tulisium, für den er bereits als Spieler aktiv war. Er gilt als eine der mächtigsten Persönlichkeiten im sagradischen Fußball.

Der frühere Weltklassestürmer von Sportivo Vesaey und Tulisium wurde in seiner Karriere insgesamt viermal Torschützenkönig der Premera Liga (1983, 1985, 1986), zweimal Sagradiens Fußballer des Jahres (1985, 1986), insgesamt fünfmal sagradischer Fußballmeister und gewann den UEFA-Pokal des Jahres 1987. Mit insgesamt 175 erzielten Ligatoren gehört er zu den zehn besten Torschützen aller Zeiten in der Premera Liga.

Nach seiner aktiven Spielerkarriere arbeitete Morientes zunächst als Jugendtrainer und wechselte dann ins Management. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Sportdirektor bei Sportivo Vesaey kehrte Morientes im Januar 2008 als Fußballdirektor zu Tulisium zurück. Seit einer Umstrukturierung im Dezember 2016 ist er als Mitglied der Geschäftsleitung für den gesamten sportlichen Bereich zuständig.

Karriere als Spieler

Im Verein

Der Siedéa gebürtige Morientes begann das Fußballspielen bei seinem Heimatklub SC Siedéa und später in der Jugend des AC Scola, ehe er mit 19 Jahren für Sportivo Vesaey in der Segona Liga debütierte. In vier Jahren in Vesaey erlebte er den Aufstieg in die Premera Liga 1980, den Gewinn der Torjägerkanone der zweiten Liga im gleichen Jahr sowie in den beiden Folgejahren die Etablierung in Liga 1 und das Vordringen in den UEFA-Cup. In dieser Zeit reifte Morientes zu einem der besten Stürmer der Liga und wechselte im Sommer 1982 zum sagradischen Rekordmeister Tulisium Football Club, wo er zu einem der besten Stürmer der Welt wurde, insgesamt fünf sagradische Meistertitel, eine Copa Sagradia und viermal infolge die Torjägerkanone als bester Torschütze der Premera Liga gewann. Krönung seiner Erfolgskarriere war die Spielzeit 1986/1987, in der Morientes mit Tulisium ins Finale des UEFA-Cups vordrang und mit dem erstmaligen Sieg in diesem Wettbewerb den Grundstein für eine neue Erfolgsära des Klubs legte. Am Ende des Jahres wurde Morientes bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Zweiter hinter dem Niederländer Ruud Gullit vom AC Mailand.

Es folgte eine endlose Leidensgeschichte des am Knie verletzten Weltklassestürmers, der bereits einen Teil der Saison 1988/89 verpasst hatte und die gesamte Folgespielzeit ausfiel. 1990 stand Tulisium ohne den verletzten Morientes erstmals seit zehn Jahren wieder im Finale des Europapokals der Landesmeister, wo das Team aber gegen den AC Mailand unterlag. Auch in der Folgespielzeit 1990/91 scheiterten alle Comebackversuche Morientes', der schließlich im Dezember 1990, mehr als anderthalb Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel für Tulisium, im Alter von 31 Jahren seinen Rücktritt vom Profisport bekannt gab und seinen Vertrag in Tulis auflöste.

Nach zwei Jahren kehrte Morientes noch einmal als Spieler des unterklassigen FC la Cordí auf den Fußballplatz zurück und trat bis 1996 für den sechstklassigen AC Ollar aus dem Tulineser Vorort Ollar de Barregat an, ehe er auch diese zweite Amateur-Karriere beendete.

Im Nationalteam

Im Jahr 1981 gab Luca Morientes sein Debüt für die sagradische Fußballnationalmannschaft unter Trainer Manuel Escarret und nahm anschließend mit Sagradien an der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien teil, wo die Mannschaft in der 2. Finalrunde ausschied. Nach einem anschließenden Umbruch im Team des Europameisters von 1976 und der verpassten Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich war Morientes der absolute Star der "Selección", die Sagradien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko vertrat. Nachdem er zwei starke erste Partien in der Vorrundengruppe gezeigt hatte, führte Morientes seine Mannschaft im dritten Gruppenspiel gegen Argentinien in Vertretung von Sergio Guerín als Kapitän aufs Feld, sah jedoch in der 34. Minute wegen groben Foulspiels die rote Karte und verpasste daher das Achtelfinale gegen Mexiko. Sagradien verlor die Partie mit 0:2 und schied aus dem Wettbewerb aus.

Trotz dieses verhängnisvollen Ausrutschers und einer folgenden Disziplinarstrafe kehrte Morientes ins Team zurück und gehörte auch bei der Fußball-Europameisterschaft 1988 zu den Leistungsträgern der "Azûr" und spielte das stärkste Turnier seiner Karriere. Mit wichtigen Toren in der Vorrunde gegen Spanien und Italien sicherte Morientes seinem Team schließlich den Einzug in die Vorschlussrunde gegen die Sowjetunion, doch musste Morientes aufgrund einer Verletzung am Knie auf einen Einsatz von Beginn an im Halfinalspiel verzichten. Ohne Morientes geriet Sagradien mit 0:2 in Rückstand, woran auch der schließlich doch noch eingewechselte Morientes nichts ändern konnte. Sagradien und Morientes mussten ihre Europameisterschaftsträume begraben. Später bezeichnete Morientes seine selbst gewollte Einwechslung als Fehler. Ob seine folgende Verletzungsgeschichte aber damit zusammenhängt ist unklar. Nach dem Turnier kehrte Morientes nochmals für zwei Spiele in den Kreis der "Azûr" zurück, ehe er durch seine langwierige Knieverletzung an einer Fortsetzung seiner Nationalmannschaftskarriere gehindert wurde. Sein letztes Länderspiel bestritt er im Herbst 1988 in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1990.

Stationen und Erfolge als Spieler

Stationen
Erfolge im Verein
Erfolge im Nationalteam
Persönliche Ehrungen

Karrierestatistik

Saison Klub Liga Platz Liga Pokal Kontinental Gesamt
Eins. Tore Eins. Tore Eins. Tore Eins. Tore
1977/1978 AC Scola Fútbol Segôna Liga (SAG) 5 3
AC Scola Fútbol Segôna Liga (SAG) Gesamt 3
1978/1979 Sportivo Vesaey Segôna Liga (SAG) 4 5
1979/1980 Sportivo Vesaey Segôna Liga (SAG) 1 25
1980/1981 Sportivo Vesaey Premera Liga (SAG) 16 15
1981/1982 Sportivo Vesaey Premera Liga (SAG) 4 18
Sportivo Vesay Segôna Liga (SAG)
Premera Liga (SAG)
Gesamt 30
33
1982/1983 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 21
1983/1984 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 2 27
1984/1985 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 28
1985/1986 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 7 22
1986/1987 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 2 18
1987/1988 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 16
1988/1989 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 5
1989/1990 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 0
1990/1991 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 4 0
Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) Gesamt 137
Karriere Segôna Liga (SAG)
Premera Liga (SAG)
Gesamt 33
170

Karriere als Trainer und Manager

Jugendtrainer

Im Anschluss an seine aktive Karriere arbeitete Luca Morientes u.a. als TV-Experte und begann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Daneben absolvierte er eine Sportlehrer-Ausbildung und kehrte schließlich im Jahr 1999 zu seinem früheren Verein als Trainer der dritten Mannschaft des FC Tulisium zurück. Dieses Engagement beendete er jedoch nach einem Jahr wieder.

Manager

Sportivo Vesaey

Nach seinem erfolglosen Versuch als Trainer kehrte Morientes zur Saison 2001/2002 als Sportlicher Leiter zu Sportivo Vesaey zurück. Zu seinen ersten Amtshandlungen gehörte die Verpflichtung von Nationalstürmer Andrés Geroscânia vom Ligarivalen SC Martinez. Nach einer erfolglosen Saison 2003/2004 musste Morientes das Team im Sommer 2004 wieder verlassen. Anschließend arbeitete er als TV-Experte sowie als freiberuflicher Berater.

Tulisium 2008-2016

Nach der Wahl des neuen Tulisium-Vereinspräsidenten Joán Rovira-Següer im Januar 2008 präsentierte dieser den früheren Topstürmer des Vereins als Teil seines Teams für die sportliche Führung. Noch im selben Monat trat Morientes die Stelle des hauptverantwortlichen Fußball-Direktors beim sagradischen Rekordmeister an. In dieser Funktion folgte er auf Ariel Valesta. Schon sein erster Sommer 2008 wurde zu einem großen Erfolg auf dem Transfermarkt und gilt als eine der wichtigsten Transferperioden in der Klubgeschichte. Als erstes großes Projekt gab Morientes die Verpflichtung des früheren Tulisium-Spielers Daniel Pessué als neuen Cheftrainer für die Saison 2008/2009 bekannt. In Koordination mit diesem stellte er zudem eine erneuerte ambitionierte Mannschaft um die Neuzugänge João Silva, Juliano Valpieta und Silva Kalé zusammen, die in der Folge dreimal in Folge sagradischer Meister wurde sowie die Championsleague 2012 gewann. Ende 2010 verlängerte Morientes seinen auslaufenden Dreijahresvertrag um weitere drei Jahre bis Ende 2013, ehe der Vertrag abermals bis 2016 und anschließend bis 2019 verlängert wurde.

Nach Jahren des Erfolgs leitete Morientes 2013 eine sanfte Umstrukturierung des Kaders ein. Mit Rafael Velozo, Silva Kalé und João Silva wurden zwischen 2013 und 2015 langjährige Leistungsträger des Vereins verkauft. Zudem verließen auf eigenen Wunsch hin Erfolgstrainer Daniel Pessué und Kapitän José María Del Piey das Team. Im Gegenzug tätigte der Klub unter Morientes' Verantwortung im Sommer 2013 und im Sommer 2014 jeweils einen neuen Rekordtransfer für einen Spieler und überwies für den spanischen Mittelfeldspieler Xabier Murueta 35 Millionen Euro an Real Sociedad und im darauffolgenden Sommer für den argentinischen Stürmer Uriel de Alejandro 54 Millionen Euro an den SSC Neapel. Obwohl sich diese Spieler schnell als Leistungsträger etablieren konnten, geriet Morientes in die Kritik, weil er mit Tiago Soler und Xavier Lescart zwei Spieler aus der eigenen Jugend in die englische Premier League verkaufte. Kritiker werteten dies als Bruch mit der Vereinstradition, bevorzugt auf junge Spieler aus den eigenen Nachwuchsteams zu setzen. Ähnlich verhielt es sich bei den Transfers von Julen Aretzu und Joaquín Etserra im Sommer 2016.

Tulisium seit 2016

Nachdem Pessués Nachfolger Xosé Sant-Estrell gleich in seiner ersten Saison 2014/2015 die Meisterschaft hatte gewinnen können, kam es in der Saison 2015/2016 zu Differenzen zwischen der sportlichen Leitung um Morientes und dem mikolinischen Trainer. Nachdem Tulisium die Spielzeit ohne Titel beendet hatte, entschied sich die Vereinsführung zur Trennung von Sant-Estrell. Nachfolger wurde der ehemalige Tulisium-Profi Maurizio Corbani vom FC Duerez. Wenig später führte Tulisium eine umfassende Neustrukturierung der Vereinsspitze durch. Nachdem Monate lang über einen Vereinswechsel von Luca Morientes spekuliert worden war, verlängerte dieser seinen Vertrag stattdessen und erhielt zusätzlich zu seinem Job als Fußballdirektor die Zuständigkeit für alle Sportabteilungen und firmierte nun als "Director of Football and Chief of Sports Operations". Für das Scouting und das operative Transfergeschäft wurde ihm mit Javier Eráldiz vom Diegue Cuentezal FC ein neuer Technischer Direktor an die Seite gestellt, nachdem der bisherige Kaderplaner Óliver Escudet das Team bereits zuvor verlassen hatte.

Zugleich wurde das Team weiter umgebaut: Für Spieler wie Alexis Giorgian, Mahmud Fouradi und Younes Felloussi konnte Tulisium hohe Ablösesummen einstreichen, die in neue Spieler investiert wurden. Mit dem Franzosen Marlin Wilfrey (für 71 Millionen Euro vom FC Semesta) wurde im Sommer 2016 ein neuer Rekordtransfer getätigt, 2017 überwies Tulisium für die Verteidiger Pierre-Rudolf Willom und Andrea Giglian insgesamt 37 bzw. 60 Millionen Euro an RB Leipzig und AS Rom, so viel für keinen Abwehrspieler zuvor. Mit dem erneuerten Kader gelang es Corbani, 2017 die Copa Sagradia zu gewinnen und in der Spielzeit 2017/2018 den FC Bosa von der Spitze der Tabelle zu verdrängen und die Premera Liga zu dominieren. In der Saison 2018/2019 konnte dieser Erfolg wiederholt werden.

Nachdem Morientes in der Saison 2018/2019 auf Großtransfers verzichtet und eine positive Transferbilanz vorlegt hatte,investierte der Klub im Sommer 2019 fast 200 Millionen Euro in neue Spieler, so viel wie noch nie zuvor. Mit der Verpflichtung von Yanis Pereira für 97 Millionen Euro und dem Verkauf von Marlin Wilfrey für 75 Millionen schloss Morientes zwei neue Rekordtransfers ab. Mit dem verstärkten Team gelang es Trainer Corbani schließlich im Sommer 2020, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das kontinentale Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League zu gewinnen.

Nach Beginn der Corona-Pandemie, monatelangen Quarantäne-Maßnahmen und deutlichen Gewinneinbußen musste Morienties im Sommer 2020 einen Sparkurs einschlagen. In den folgenden zwölf Monaten wurden langjährige Leistungsträger wie Xabi Murueta, Fadel Chakri, Leandro Pjantic, David Albet und Chahid Belazal ziehen gelassen oder verkauft und vorzugsweise durch Leihspieler wie Llewis Hennessy, ablösefreie Zugänge wie Rückkehrer Tiago Soler oder durch Nachwuchskräfte ersetzt. Zudem trennte sich die sportliche Leitung um Morientes im Sommer 2021 nach anhaltenden Differenzen von Erfolgstrainer Maurizio Corbani und holte Daniel Pessué zurück auf den Cheftrainerposten.